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Echeverien, Graptopetalum, Aeonium und anderes

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Echeverien, Graptopetalum, Aeonium und anderes - Seite 80 Empty Re: Echeverien, Graptopetalum, Aeonium und anderes

Beitrag  Ada Di 19 Jan 2021, 18:38

Hallo Nicole,

da kannst Du aber auch begeistert sein! Wunderschöne Blüten, und das mitten im Winter!
Wünsche Dir, dass sie lange halten,
liebe Grüße, sunny sunny sunny
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Echeverien, Graptopetalum, Aeonium und anderes - Seite 80 Empty Re: Echeverien, Graptopetalum, Aeonium und anderes

Beitrag  CharlotteKL Mi 20 Jan 2021, 12:42

Hallo an alle,

ich möchte heute mal wieder ein paar Fotos zeigen, allerdings gleichzeitig auch Fragen zur Pflege dieser beiden Pflanzen stellen. (Im Pflege-Forum habe ich nichts Spezielles zum Thema gefunden und da hier in der Fotoecke auch sonst schon mal Pflegefragen gestellt wurden, hoffe ich, das ist OK.)

Hier ist meine Echeveria "Perle von Nürnberg" aktuell:
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Leider ist sie im Vergleich zum Kauf etwas im Moment etwas mickrig und hat sehr viele Blätter eingebüßt (dieses Foto habe ich direkt nach dem Kauf gemacht):
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Dafür gibt es ein paar offensichtliche Gründe: Beim Transport nach dem Kauf wurde sie etwas durchgeschüttelt und war ohnehin schon etwas beschädigt. Das folgende Enttorfen und Umtopfen hat ihr auch überhaupt nicht gefallen. Danach hat sie sich eine Weile erholt, bevor ich sie im November noch mal ordentlich geärgert habe, indem mir aus Versehen ihre Schale umgekippt ist, was zum weiteren Blätterabwurf geführt hat.
Nun ist das aber schon wieder zwei Monate her und sie verliert im Winterquartier (10-14°) weiterhin Blätter, obwohl ich ihr gelegentlich etwas Wasser gebe, zuletzt vor etwa einer Woche.
Wie ihr sehen könnt, lässt sie ihre Blätter auch eher hängen, während sie beim Kauf noch leicht nach oben gerichtet waren.

Was mache ich hier falsch? Das Verhalten dieser Echeverie steht im krassen Gegensatz zu meiner E. fabiola, die jetzt locker doppelt so groß mit dichter Rosette ist wie beim Kauf im Frühjahr und die sich bei mir offensichtlich gut behandelt fühlt. (Die verliert auch im Winterquartier trotz praktisch keiner Wassergaben kaum Blätter, bisher nur eins oder so.)

Und hier ist mein Aeonium holochrysum: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Das sieht in meinen Augen gar nicht schlecht aus, aber was dessen Pflege angeht, bin ich gerade einfach total verunsichert: Ich habe nun schon auf meheren Pflanzenpflege-Websites gelesen, dass es wie andere Sukkulenten eine kühle, fast trockene Winterpause machen soll, gleichzeitig wird hier im Forum gesagt, Winter ist die Wachstumszeit dieser Pflanzen und sie brauchen deshalb jetzt Wasser. Ich habe das Aeonium in letzter Zeit recht viel gegossen, nachdem eine ganze Menge trockener Blätter abgefallen waren. Es steht auch bei 10-14° an einem Ostfenster, bekommt aber im Moment wegen des niedrigen Sonnenstandes keine direkte Sonne (naja, scheint auch eh fast nie).
Was ist nun richtig? Und denkt ihr, es braucht noch mehr Wasser, weil seine randständigen Blätter ja schon etwas runterhängen?

Danke im Voraus für eure Tipps!
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Echeverien, Graptopetalum, Aeonium und anderes - Seite 80 Empty Re: Echeverien, Graptopetalum, Aeonium und anderes

Beitrag  Dropselmops Mi 20 Jan 2021, 18:27

Ich kann nur für mein Aeonium haworthii sprechen. Das steht sommers auf dem Südbalkon und kriegt so gut wie kein Wasser. Von Oktober bis März steht es im Wohnzimmer am Südfenster mit zusätzlicher Beleuchtung und wird ca. aller zwei Wochen durchdringend gegossen und leicht gedüngt. So ähnlich wird es auf Teneriffa auch versorgt von der Natur Very Happy
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Beitrag  plantsman Mi 20 Jan 2021, 21:13

Moin Charlotte,

Dein Aeonium sieht genau richtig aus. Das sich in der winterlichen Wachstumszeit die äußeren Blätter etwas nach aussen biegen ist nicht ungewöhnlich. In sonnenärmeren Wintertagen muss man nur aufpassen, das man sie nicht zu warm und feucht hält. Lieber mal etwas weniger Wasser geben, als siche eine "vegetabile Schlange" mit Blättern heranzuzüchten. Wenn dann im Laufe des April die mittleren Blätter der Rosette sich wieder fester zusammenschliessen, reduziert man die Wassergaben fast vollständig. Die Sammlung hier im botanischen Garten bekommt im Sommer nur alle paar Wochen mal einen leichten Husch Wasser.

Da die Kanaren ein eindeutiges Winterregen-Gebiet sind, ist die Empfehlung der erwähnten Internetseiten leider irreführend und nicht korrekt. Es gibt sogar Aeonium die man mit sommerlichen Wassergaben ohne Probleme umbringen kann wie z.B. Aeonium spathulatum.

Deine "Perle" zeigt das typische Bild einer etwas zu dunklen und warmen Überwinterung. Dabei krümmen sich die Blätter immer etwas nach aussen. Das legt sich wieder, wenn die Pflanze ab Frühjahr wieder mehr Licht bekommt und, idealerweise, im Freien steht. Sie sieht aber auch noch verhältnismäßig gut aus, weil Echeverien sehr gerne extrem schnell vergeilen. Deshalb muss man vor allem im Winter mit Wassergaben sehr vorsichtig sein.
Typisch ist auch, das Echeverien im Winter sich eines Teils ihrer Blätter entledigen. Wer das nicht kennt, ist vor allem im Februar/März gerne mal frustriert, weil einige dann wirklich erbärmlich aussehen. Sobald die Pflanzen dann ab April/Mai wieder Wasser, Sonne und frische Luft bekommen ändert sich das Erscheinungsbild meist innerhalb weniger Wochen.

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Beitrag  CharlotteKL Do 21 Jan 2021, 16:58

Hallo Stefan,

ganz vielen Dank für die hilfreichen Erläuterungen! Jetzt weiß ich besser, was ich bei beiden Pflanzen zu tun und zu erwarten habe. Mein Aeonium hat heute wieder etwas Wasser bekommen und durfte dann beim ungewöhnlich warmen Wetter ein Weilchen draußen frische Luft schnappen (jetzt, wo es kälter wird, ist es wieder drinnen). Sobald mal wieder mehr Sonne ist, werde ich regelmäßig darauf achten, dass das Aeonium so viel Licht wie möglich bekommt.
Und die Echeverie hat es im Moment leider tatsächlich zu dunkel, aber im Moment wächst sie wenigstens nicht. Ich hoffe dann im Frühjahr auf Besserung!

Danke auch Nicole für die Hinweise!

Dass diese ganzen gängigen Pflanzenpflege-Websites da total falsch liegen, finde ich aber wirklich ärgerlich. Ich weiß inzwischen natürlich, dass ich im Zweifelsfall immer lieber hier im Forum noch mal gucke oder frage, aber bisher haben sich die Infos hier mit denen auf diesen Websites immer wenigstens so halbwegs gedeckt.
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Beitrag  Dropselmops Mo 25 Jan 2021, 12:23

Mein Aeonium haworthii müsste dieses Jahr mal dringend neu getopft werden. Gibt es besondere Ansprüche an Topfgröße und Substrat?
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Beitrag  plantsman Mo 25 Jan 2021, 22:11

Moin Nicole,

sehr gute Erfahrungen hab ich hier in den Gruson-Gewächshäusern mit Tonschalen bzw. sogenannten Halb-Töpfen gemacht. Flachgründige Standorte sind ja auch an den natürlichen Wuchsorten eher gang und gäbe. Dazu mögen sie die üblichen mineralischen Sukkulentensubstrate. Torf und Sand sind ungeeignet, eher Bims oder Lava, von fein- bis grobkörnig..... und vielleicht ein klein wenig Humus. Das wars.

Schalen sind auch die passenden Gefäße, weil Aeonium haworthii die Tendenz hat, mangrovenartige Wurzeln auszubilden. Bei normalen Töpfen wachsen sie über den Topfrand und können nicht einwurzeln. Wenn sie jedoch einwurzeln können, verdicken sich die Wurzeln und gibt es einen sehr attraktiven Busch..... hab leider gerade kein Foto davon parat. Ein Exemplar hab ich hier auch in eine Bonsai-Schale gesetzt. Sieht super aus.

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Beitrag  Dropselmops Di 26 Jan 2021, 06:36

Danke für den Hinweis mit dem Topf, Stefan. Meine Pflanze stammt ja ursprünglich aus dem BoGa in München und steht immer noch in einem normalen 12 cm Kunststoff-Pflanztopf. Daß das Substrat eher unkompliziert ist, hab ich ja schon vermutet. Jetzt brauch ich nur noch einen schönen Topf und mach mich heut Abend gleich mal auf die Suche. Die Pflanzen sehen ja als Solitärs recht attraktiv aus und mit dem passenden Pott wird das ein Hinkucker. Very Happy
Vielen Dank, Stefan! Very Happy
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