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Beobachtungen bei der Aussaat von Massonia und Haemanthus

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Beobachtungen bei der Aussaat von Massonia und Haemanthus

Beitrag  kunterbunt5 am Sa 02 Jan 2016, 15:46

Hi all,
seit einigen Jahren haben es mir u.a. afrikanische Zwiebelgewächse angetan. Ich habe daher im letzten Jahr u.a. Massonia ausgesät, in dem Falle zwei Arten in einem Topf, depressa und echinata. Der Topf kam also ab Januar unter Kunstlicht bei ca. 20-25 Grad über Tag und ca. 18 Grad nachts. Die echinata keimte mit witzigen löffelförmigen Keimblättern, bei der depressa tat sich nichts. Na gut, man hat ja immer Arten, bei denen es nicht klappt. Der Aussaattopf wurde durchkultiviert, ich kam mal wieder nicht zum Pikieren und ab September 15 landete das Töpfchen im Gewächshaus. Einfach so, ohne Plastikhaube o.ä. Meine "erwachsene" Massonia depressa fängt um die Jahreszeit auch an, auszutreiben und ich dachte, die Umgebung könnte den Sämlingen nur gut tun. Im November (!) fingen dann plötzlich die Samen der depressa an zu keimen!
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Inzwischen haben die Sämlinge schon eine beachtliche Größe erreicht (bei Temperaturen je nach Wetter im Gewächshaus von 20 - 5 Grad). Ich sorge dafür, dass die Erde immer leicht feucht bleibt und hoffe, dass ich die Pflanzen weiter durchkultivieren kann.

Für 2016 wollte ich eigentlich nichts aussäen, weil ich ja keinen Platz (mehr) habe. Gewächshaus und Fensterbänke sind voll, auch die Zeit für die Pflanzen ist eher knapp bemessen, es ist noch nicht alles aus 2015 (und 14....) pikiert. Aber andererseits habe ich ja vor einigen Jahren eine beleuchtete Anzuchtstation gekauft und auch Ersatzleuchtstoffröhren. Wäre ja schade, wenn die Station nicht genutzt würde. Wenigstens ein paar Töpfchen....
Das End vom Lied ist, das meine Station (60x40cm) randvoll ist, war ja klar, wobei der letzte Zugang im November Haemanthus-Samen waren. Eigentlich wollte nach Lektüre des Sonderbandes zu den anderen Sukkulenten der DGK gerne einen Haemanthus albiflorus (hätte ich ja ans Fenster im Büro stellen können). Daraus wurde leider nix, aber in der Bucht gab es tolle Fotos von rotblühenden Haemanthus. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt! Von den Zwiebeln bekam ich leider nichts ab, aber es gab auch Samen, und z.T. auch von Hybriden, was ich immer sehr spannend finde! Der Verkäufer war sehr nett und stellte sicher, dass bei den Samen sogar schon die Keimwurzel sichtbar war. Die Samen selbst sehen von Größe und Form etwa wie Mungobohnen aus:
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Die Samen kamen am 20.11.15 sofort in einen Topf und dann ab in die Vermehrungsstation:
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(das Bild ist leider nicht so deutlich, da ich die Töpfe zum Keimen der Samen immer in einen Gefrierbeutel stecke).
Die vermeintliche Wurzel verankerte sich auch zügig im Erdreich und dann passierte erstmal sehr, sehr wenig. Erst Mitte Dezember tat sich wieder etwas. Die vermeintliche Wurzel bildete an einer Stelle nahe dem Samen das Keimblatt und parallel dazu erschien eine richtige Wurzel mit Saughaaren! Der erste "Austrieb" diente wohl nur dazu, den Samen zu verankern, während der eigentliche Keimling sich erst richtig entwickelte. Inzwischen ist das Keimblatt einige Zentimeter lang und die Samen selbst haben sich gelb verfärbt:
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Bin gespannt, wie es hier weitergeht!

Viele Grüße
Angelika
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kunterbunt5
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Re: Beobachtungen bei der Aussaat von Massonia und Haemanthus

Beitrag  Echinopsis am So 03 Jan 2016, 09:23

Vielen Dank für diesen interessanten Bericht Angelika.
Bitte halte uns auf dem Laufenden! Smile

_________________
lG,
Daniel

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Re: Beobachtungen bei der Aussaat von Massonia und Haemanthus

Beitrag  kunterbunt5 am Sa 02 Sep 2017, 20:15

Die kleinen Zwiebelpflanzen leben alle noch, hier muss ich dringend Bilder updaten :-) Aber hier noch eine andere Überraschung:

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Das erste Bild zeigt Massonia depressa im Frühjahr 2017. Die Pflanze zieht gerade ein. Man sieht aber auch gut die Sämlinge, die vorher im Winter gekeimt sind. Grundlage waren die Samen, die im Vorjahr entstanden waren und sich im Topf verteilt hatten (in diesem Jahr waren leider die Schnecken zugange gewesen, daher späte Blüte und keine weiteren Samen).

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So, und jetzt derselbe Topf mit dem Neuaustrieb. Na, welches ist die orginale Zwiebel? Den Topf mit Inhalt hatte ich über Sommer völlig trocken und warm gelagert, von Pflanzen oberirdisch keine Spur....

Man sieht schön die Veränderung der Blätter. Die Keimblätter sind im ersten Jahr lang und schmal, jetzt entwickelt sich die "erwachsene" Form.

Viele Grüße
Angelika
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Re: Beobachtungen bei der Aussaat von Massonia und Haemanthus

Beitrag  kunterbunt5 am So 17 Sep 2017, 21:25

Hier habe ich noch ein aktuelles Bild von Massonia echninata

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Viele Grüße
Angelika
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Re: Beobachtungen bei der Aussaat von Massonia und Haemanthus

Beitrag  kunterbunt5 am So 28 Okt 2018, 18:12

....und hier ein Follow-Up: Massonia echinata nach dem diesjährigen Pikieren:

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Die Pflanzen hatte ich zunächst so eingesetzt, das die Zwiebeln über der Erdoberfläche zu sitzen kamen. Das gefiel Ihnen aber nicht. So langsam aber sicher werden sie von den Wurzeln nach unten gezogen.

Das nächste Bild hatte ich glaube ich schon in einem Thread veröffentlicht, aber hier passt es eigentlich noch besser: Das Follow-Up zu der Selbstaussaat Massonia depressa (immer noch nicht pikiert - nächstes Jahr muss ich ran!). Bei einer Pflanze ist sogar schon eine Knospe sichtbar.

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Viele Grüße
Angelika
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