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palliativstation für Sukkulenten und Kakteen

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palliativstation für Sukkulenten und Kakteen

Beitrag  wutzlovsky am Do 14 Jan 2016, 21:54

Hallo liebe Forenmitglieder,
ich bin neu hier und wie ihr schon dem Titel meines Beitrags entnehmen könnt, hab ich manchmal das Gefühl eher aktive "Sterbehilfe" zu leisten.
Ich hab auch schon ein bisschen durchs Forum geklickt, aber ich dachte mir ich verfasse jetzt doch ein eigenes Thema Very Happy  

Nun mal zu mir...Ich habe wie ihr alle hier, eine liebe für Sukkulenten und Kakteen. Leider kenn ich mich nicht wirklich aus damit und es begleiten mich deshalb nur wenige (jedoch sehr liebevoll gehegte) seit einigen Jahren. Viele habe ich auch schon getötet, was mich jedesmal wieder traurig macht. Durch meinen stressigen Job vergesse ich oftmals wann ich zurletzt gegossen habe und neige dann ab und an leider dazu die Pflanzen zu ertränken. Gott sei dank immer weniger oft, aber ab und an passierts mir doch mal. Ich weiß nicht warum ich geb mir echt Mühe, aber irgendwie...

Ich bin vor einiger Zeit aus meiner sehr schönen aber winzigen "Studentenwohnung" in meinen großen Altbautraum gezogen. Hier leb ich mit Lebensgefährte, 2 selbstgezogenen "dürren" Avocados, vier Haustieren, fünf schönen Orchideen, einem Bubikopf und etwa 40 Sukkulenten zusammen  Razz  Das Herzstück der Wohnung ist sicherlich das über 50qm große Wohnzimmer mit Durchbruch zum Esszimmer! natürlich sehen die hübschen Pflanzen in den Wohnräumen (wo man sie halt sieht) am schönsten aus... Das ist jedoch mein Problem! Der Räum liegt auf der Nordseite des Hauses. Hier kommen keine direkten Sonnenstrahlen herein. Ich habe zwar 4 sehr große und hohe Fenster, aber halt keine direkte Sonne. Ich denke das viele meiner Pflanzen (vor allem diejenigen die nicht direkt am Fenster stehen) darunter leiden! Gibt es Pflanzen die es bei solchen Lichtverhältnissen gut aushalten? auch im etwa 2m vom Fenster entfernten Regal? (das wäre nämlich optisch mein Lieblingsplatz für viele Pflanzen). Oder ist es doch eher Zufall, dass die Pflanzen in Bad und Küche (südseite) "knackiger" sind?

Meine neuste Errungenschaft ist eine circa 1,60m hohe Euphorbia trigona. Sie steht am großen Durchbruch also quasi mitten im Raum. Hält  sie dass aus? oder muss sie unbedingt ans Fenster? Ich möchte die schöne Pflanze nicht gleich wieder killen. Aber eigentlich (naja so sind wir Frauen halt) hab ich sie für diesen Platz gekauft! denn da brauch ich eine grooooße Pflanze.  Aktuell hat sie die Blätter abgeworfen Shocked Ich hoffe das ist normal oder hängt mit dem umtopfen zusammen. Ansonsten sieht sie gut aus. Ich weiß man sollte im Dezember nicht unbedingt umtopfen, aber ich hab die Pflanze an den Weihnachtsfeiertagen über Kleinanzeigen erworben und ohne Topf in ner Tüte bekommen... Ich habe sie in einen großen Topf (Standfestigkeit) in einem gemisch aus Quarzsand und Pflanzerde getopft. Hoffe das zumindest das o.k war...natürlich so ein Plastiktopf mit Loch, der im Übertopf steht.

Wie ihr seht ich hab viele Fragen! Ich hoffe ich bekommen ein paar Tipps und kann meine Pflänzchen zukünftig vielleicht alle individueller betreuen und länger behalten... Brutal
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Re: palliativstation für Sukkulenten und Kakteen

Beitrag  Shamrock am Do 14 Jan 2016, 22:07

Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum!

Nordseite ist für Sukkulenten immer schlecht. Es gibt ein paar, die sich damit noch halbwegs arrangieren können aber auf Dauer ist und bleibt es suboptimal. Dennoch lieber ein Fensterplatz (wenn auch Nordseitig), als mitten im Raum. Bereits etwas vom Fenster entfernt kommt nur noch ein Bruchteil des Lichtes an, im Vergleich zum direkten Fensterplatz - auch wenn dies unsere Augen so gar nicht wahrnehmen. Es ist also definitiv kein Zufall, dass deine südseitig aufgestellten Pflanzen besser aussehen.

Wobei, die Euphorbia trigona ist dermaßen zäh - wenn du die aus optischen Gründen mitten im Raum platzierst, dann tust du ihr damit zwar sicher nichts Gutes, aber umbringen wirst du sie damit auch nicht. Nur würde ich sie dann dort auch generell kurz halten (wenig Wasser und kaum Dünger), damit sie nicht vergeilt. Aus Rache bröselt sie dir dann die Bude mit ihren vertrockneten Blättern voll. Damit musst du dich dann arrangieren.

Zur individuellen Betreuung müssten wir dann halt auch noch wissen, was für Individuen da so hegst und pflegst.

Ansonsten gibt es natürlich schon Pflanzen, welche sich auch am Nordfenster wohl fühlen - aber leider nicht unter den Kakteen und anderen Sukkulenten. Es tut mir ja leid, dass ich dir hier sämtliche Illusionen rauben muss - aber lieber der Wahrheit ins Auge sehen! Was optisch gut für die Wohnung sein mag, muss nicht gut für die Gesundheit deiner Pflanzen sein. Kannst du das Haus nicht einfach mal komplett umdrehen? Wäre sich die beste Lösung für alle Beteiligten.

Liebe Grüße!

Shamrock (aka Matthias)

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Re: palliativstation für Sukkulenten und Kakteen

Beitrag  wutzlovsky am Do 14 Jan 2016, 22:38

Hallo Matthias,
vielen Dank für deine rasche und nette Antwort! Ja umdrehen, dass wär ne Sache Smile Bin jedoch schon froh eine Wohnung mit sovielen Fenstern zu haben. Das ist ja in der Innenstadt ja meist nicht so leicht. Da muss man halt dann irgendwo und wenns nur die Platzierung der Räume ist, Abstriche machen.

Gut jetzt im Winter ists eh mega finster... Im Sommer müsste aber zumindest vorn im Esszimmer (Westen) noch Abends etwas Licht reinkommen. Aber so richtig sonnig ists da auch nicht Crying or Very sad

Oh man ich hatte Hoffnung, dass es schöne Pflanzen gibt, die die Umstände gut "verkraften". Jetzt hab ich ne 3x so große Wohnung wie zuvor und trotzdem kein Platz für Sukkulenten Crying or Very sad

Ich kann auch nicht alle jetzt in die Küche&Bad stopfen. Doof.

Ja das mit der Pflanzenbestimmung... Da muss ich mich noch ein bisschen einlesen und Fotos suchen! Ich hab ein paar so "Erdbeerkakteen" (größere und kleinere mit veschiedenen "Oberstücken").
Ein leider gerade sterbene Crassula hobbit (Da fällt jetzt alles ab! ich glaube sie ist zu feucht)
Rhipsalis baccifera (begleitet mich schon viele Jahre tapfer auf dem Couchtisch! wächst zwar nicht wirklich, schaut aber immer noch gut aus)
Opuntia tuna
verschiede kleine Aloe Arten
Astroloba spiralis
Crassula ovata
Echeveria (welche seit 3-4 Jahren eine seeehr langen Stil bekommen hat-->sucht wohl licht)
Haworthia limifolia
Hoya kerrii
Hylotelephium spectabile (lebte sechs Jahre lang in einem Zinkeimer am Hausdach des Nachbarhauses in der prallen Sonne! und jetzt im Innenhofgarten. Treibt munter jedes Jahr aus)
Pachyphytum oviferum
Peperomia ferreyrae (steht im sonnigen Bad)
Sansevieria
Sedum morganianum


bei den anderen Pflänzchen weiß ichs leider nicht und kann sie nicht anhand Fotos im Netz identifizieren
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Re: palliativstation für Sukkulenten und Kakteen

Beitrag  Sabine1109 am Do 14 Jan 2016, 22:54

Herzlichen Willkommen hier! Tja, da bist du wohl auch den Sukkis verfallen.......das ist doch schön Very Happy
Weniger schön ist es natürlich, wenn sie sich bei dir nicht so wohzufühlen scheinen - aber vielleicht kann man da ja auch graduell noch was verbessern?
Ich brauche auch im ganzen Haus Pflanzen - dazu eignen sich Sukkulenten eh nur mäßig, da sie ja im Winter fast alle eine Ruhezeit haben sollten - und zwar möglichst kühl (je nach Art) und trocken (dann ist das Licht auch zweitrangig, bei mir überwintern einige Schalen im Gewölbekeller) - nur dann blühen ja beispielsweise die Kakteen. Außerdem habe ich meine Pflanzen im Sommer auf der Terrasse......meine Fensterbänke wären also immer fast kahl.
Daher gibt es auch ein paar nicht-sukkulente Arten so im Haus verteilt - bzw. einige Sukkis sind eher auf der Südseite unglücklich, brauchen aber möglichst viel Licht (z.B. die epiphytischen Arten,  zu denen auch deine Rhipsalis gehört).
Vielleicht wäre auch eine Option, wenn du der Euphorbie eine Pflanzenlampe installierst? nur so als Idee............
Oder kannst du im Sommer Pflanzen in den Hof, vors Haus oder auf einen Balkon stellen?
Zu deinen Pflanzen: Auch Crassulas halten jetzt eigentlich Winterruhe. Man kann sie prinzipiell auch durchkultivieren (mein Hobbit steht auch auf der Süd-Fensterbank im Esszimmer), aber dann sollte man fast gar nicht gießen. Und dennoch verlieren sie dann ein paar Blätter, weil es schon eine kleine Quälerei ist, zugegeben  Embarassed . Auf alle Fälle gieße ich selbst auf dieser Südfensterbank nur, wenn die Pflanze extrem schrumpelt - d.h. an sonnigen Tagen vielleicht höchstens alle 6 Wochen mal ein paar Tröpfchen. Zu feucht klingt daher nicht gut.
Die Pflanzen, die du noch nicht mit Namen kennst, kannst du ja noch bei uns in die Bestimmungsecke stellen  Wink

Viele Grüße,
Sabine
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Re: palliativstation für Sukkulenten und Kakteen

Beitrag  nikko am Fr 15 Jan 2016, 08:14

Moin,
Matthias und Sabine haben ja eigentlich schon alles zu Deinem Problem geschrieben. Ich würde Dir für die Nordseite noch gerne Phalaenopsis Orchideen empfehlen. Die fühlen sich mit dem dort angebotenen Licht wohl, solange es nicht zu kalt wird. Aber da es sich ja um Dein Wohnzimmer handelt sollte es gehen. Als große Pflanze im Durchgang kommt z.B. eine Monstera deliciosa (Fensterblatt) in Frage. Auch die kommt mit sehr wenig Licht aus und sieht wirklich attraktiv aus mit ihren riesigen Blättern!

LG,
Nils

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Re: palliativstation für Sukkulenten und Kakteen

Beitrag  Aless am Fr 15 Jan 2016, 08:42

Hallo und herzlich Willkommen,

eine Pflanzlampe kam mir für deine Euphorbia auch gleich in den Sinn, ansonsten hast du ja schon viele gute Tipps bekommen.
Was mir für Frühjahr bis Herbst noch einfällt:
Balkon gibt es ja keinen, oder?
Es gibt Leute, die ihre Kakteen z.B. in Blumenkästen außen an die Fenster(-bretter) stellen, hängen. (@Matthias: Hat das nicht Edmund so gemacht?)
Je nach Wetterseite kann man die Balkonkästen evtl. mit Regenschutzdächern (gibts auch für Geranien/Sommerblumen) vor zu viel Regen schützen.
Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, deinen Schützlingen zumindest in dieser Zeit einen guten Platz zu bieten - dann natürlich nicht an der Nordseite und mit vorhergehender langsamen Gewöhnung an Sonne.
Im Winter während der Winterpause ist Licht nicht so entscheidend.

Vielleicht gibt es ja auch ein helles kühles Treppenhaus, in das du im Winter welche ausquartieren kannst? Oder ein kühler Keller mit Fenster?

So könntest du in der Wohnung einfach auf andere Pflanzen ausweichen, die mit weniger Sonne auskommen.
Orchideen sind da schon mal ein guter Hinweis. Osterkaktus, Weihnachtskaktus, Rhipsalis würden auch gehen. Blattkakteen brauchen allerdings im Winter auch eher kühlere Räume, um Blüten anzusetzen. Da ist ein dauerbeheiztes Wohnzimmer nicht ideal.

Innenhofgarten hört sich doch prima an. Welche Seite ist das dann?
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Re: palliativstation für Sukkulenten und Kakteen

Beitrag  Shamrock am Fr 15 Jan 2016, 11:34

Aless schrieb:@Matthias: Hat das nicht Edmund so gemacht?
Du meinst dies hier...:
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Die schönsten Fenster der gesamten Stadt!
Bei mir ist es ja durchaus vergleichbar. Da hängen die Kakteen in selbstgebastelten, übergroßen Balkonkästen am überdachten Balkongeländer. Da kann man schon auf kleinen Raum einiges zusammentragen.

Zudem wurde nun auch das Thema angeschnitten, welches ich gestern noch vermieden habe: Die Überwinterung... In beheizten Wohnräumen ist für die meisten Sukkulenten auch nicht das Wahre. Für die Couchtisch-Rhipsalis mag´s noch okay sein, aber ansonsten sollte die Ruhezeit immer kühl erfolgen. Dann braucht man auch (fast) nicht gießen.
Der mangelnde Erfolg liegt also wahrscheinlich weniger an deinem Unvermögen, sondern vielmehr an deinen Kulturbedingungen. Wink Hier besteht Handlungsbedarf, wenn du langfristig mit deinen Sukkulenten glücklich werden willst und sich nicht zu austauschbarer Wegwerfware verkommen lassen willst. Sorry für die harten Worte. Wink Dafür folgt nun aber auch ein Lob:

Du bist definitiv auf dem richtigen Weg! Immerhin hast du schon fleißig gegoogelt (oder in Büchern geblättert?), um deine Pflanzen zu bestimmen. Der erste Schritt in die richtige Richtung... Ansonsten sind wir hier immer gerne bei Bestimmungsanfragen behilflich, damit du deinen Pfleglingen auch die erstrebte, individuelle Pflege zukommen lassen kannst - und du wirst sehen, sooooo wahnsinnig individuell muss die gar nicht sein. Wenn du an deinen Kulturbedingungen was optimieren kannst, dann lassen sich die meisten halbwegs über einen Kamm scheren und brauchen gar nicht so viele Extrawürste.

Crassula ovata und Blattabwurf im Winter kommt übrigens in den besten Familien mal vor. Solange sie im Frühling wieder in die Gänge kommt (was meist auch der Fall ist), ist es auch nichts Gravierendes.

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Re: palliativstation für Sukkulenten und Kakteen

Beitrag  wutzlovsky am Fr 15 Jan 2016, 21:57

Hallo zurück,
vielen Dank schonmal für Eure tollen Antworten! Wow die Fenster sind ja vollgepackt! Klasse! Das ist ja auch ein älteres Haus, habt ihr da keine Probleme mit der Fassade? Also das dürft ich bei mir bestimmt nicht, wegen Denkmalschutz. Da sind sie ja bei uns hier sehr dahinter. Zumindest vorn raus...

Ja ein Innenhofgärtchen ist auch vorhanden! Der Garten ist zur sonnigen Seite ausgerichtet, aber dadruch dass es ein Innenhof ist, ist es auch hier nicht sooo mega sonnig. Im Sommer kommt schon schön Sonne herrein, im Winter schafft es die tiefe Sonne nicht übers Nachbarhäuschen. Der Garten ist auch noch etwas wüsst (wir sind erst im August eingezogen! Das wird mein Frühjahrsprojekt! Da ich Garten-neuling bin muss da erstmal Erfahrungen sammeln und schauen was mir denn da unten alles Rankt und gedeiht. Ich hab bloß im Herbst mal das eeewighohe Unkraut und Gestrüpp raus.
Balkon hab ich auch. Dieser ist aber wirklich winzig dafür aber 100% Sonne pur. Hier ists wieder so, dass es wieder so heiß das es fast nichts dort aushält. Er ist im 1. Stock und halt unverbaubar in Südrichtung. Hier hab ich ein paar Mauerpfeffer und mir unbekannte Arten draußen. Aber eigentlich überwiegend Kräuter und"normale" Balkonblumen bzw. jetzt im Winter nur Tannenzweige und Erika.


Ich kann euch die Tage mal ein Foto vom Raum/Fenster machen. Es ist kein finsteres Loch, aber halt auch nicht die Sonnenseite des Hauses.
Achja zum Thema überwintern, die Pflänzchen stehen fast alle im Winter zwischen den Doppelglasscheiben. Hier seh ich sie und es ist circa 15 Grad warm. Nur die "zu Großen" stehen halt normal im Raum und die Südseiten-Kakteen und Sukkulenten (das sind aber nur 4 in der Küche und 3 im Bad).


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Re: palliativstation für Sukkulenten und Kakteen

Beitrag  Shamrock am Fr 15 Jan 2016, 22:10

Na so schlecht wie gedacht ist ja dann deine Überwinterung gar nicht. Im Winter ist auch das Licht eher sekundär. Bei 15°C brauchst du die meisten deiner Sukkulenten dann nur sporadisch gießen. Passt also wunderbar.
Und, um Himmels Willen, hol bloß im Sommer Kräuter und Co. rein (oder in den Garten) und stell dafür deine Sukkulenten auf den Balkon! Etwas Schattieren zur Sonnengewöhnung im Frühling nicht vergessen. Was glaubst du, wie heiß es im Sommer in so einem Gewächshaus wird? Da werden deine Schützlinge auf dem Balkon nicht leiden. Keine Sorge, wenn die frische Luft um die Nase haben und es Nachts auch ein bissl abkühlt, dann sind die doch glücklich in der Sonne. Lediglich die Hoya mag es schon etwas schattiger und die Haworthia darf auch gerne in die zweite Reihe. Ansonsten anfangs Augen offen halten und beobachten, ob nicht doch jemand schwächelt.
Zudem hast du sie dann immer im Blick und sie werden dir die erhöhte Aufmerksamkeit auch sicher danken. Wink

Wegen der Fassade hat sich da bisher noch niemand beschwert. Sooo alt ist das Häuschen auf dem Foto auch gar nicht.

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Re: palliativstation für Sukkulenten und Kakteen

Beitrag  Aless am Fr 15 Jan 2016, 22:39

@Matthias
Danke fürs Bild, dann hatte ich das doch noch richtig in Erinnerung.

@wutzlovsky
Ich finde auch, das hört sich schon alles gar nicht mehr so schlecht an wie anfangs gedacht.
Ich hatte übrigens jahrelang meine gesamte Sammlung auf der Süd-Terrasse stehen.
Wenn man sie an bedeckten Tagen ausräumt und anfangs z.B. mit Moskitonetzen o.ä. schattiert, um sie langsam an Sonne zu gewöhnen, ist das überhaupt kein Problem.
An deiner Stelle würde ich Kräuter und Blumen auch lieber ins Gärtchen "verbannen".
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