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Opuntia phaeacantha braune Flecken

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Opuntia phaeacantha braune Flecken

Beitrag  Fuxs am Fr 05 Feb 2016, 12:16

Ein nettes Hallo aus dem Lipperland,

seit 2014 bin ich stiller Mitleser und konnte mir, dank Eures Forums, genügend Wisse anlesen, um mir 2014 auf der Terrasse einen großen Futtertrog mit winterharten Kakteen von Oettinger zu bepflanzen. Im Jahr 2015 blühten dann bereits schon fast alle Kakteen. Selbst ein kleiner Escobaria brachte drei sehr schöne Blüten hervor.

Die Kakteen stehen ganzjährig raußen, sind ab Okt. bis März überdacht. Vor zwei Wochen hatten wir ein paar Tage Frost mit Temp. bis -10°C. Der erste Winter war milder.

Jedoch macht mir ein Oppuntia phaeacanthav. salmonea sorgen. Dieser Tage habe ich gesehen, dass die dunkelbraunen Flecken, die ich eigentlich für einen Frostschaden hielt, nun doch m. M. merkwürdig ausschauen. Es gibt ja schon unzählige Beiträge, aber mein Fachwissen reicht nicht aus, um meinen Fall zu klären. Daher wende ich mich an Euch.

https://i.servimg.com/u/f68/19/41/35/78/kak11.jpg

Liebe Grüße
Holger

P.S.: Können Bilder nur über den Host eingebunden werden?
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Re: Opuntia phaeacantha braune Flecken

Beitrag  Shamrock am Fr 05 Feb 2016, 12:56

Moin Holger, du stiller Mitleser! Wink

Zum Thema "Bilderhochladen" wird dir hier wundbar weitergeholfen: https://www.kakteenforum.com/t5429-bilderhochladen-im-forum

Um deine Opuntia solltest du dir nicht allzuviele Sorgen machen. Da haben wohl ein paar Ohren etwas zuviel Feuchtigkeit abbgekommen. Das löchrige, obere Ohr auf jeden Fall entsorgen, sowie das Ohr mit der großen, schwarzen Stelle. An letzterem hängt ja noch ein gesundes Ohr, welches im Frühling problemlos bewurzeln sollte. Der Rest der Opuntia wird im Frühling auch wieder austreiben. Glaube nicht, dass da die gesamte Opuntia unwiderruflich infiziert ist. Durch die einzelnen Ohren schaffen es Opuntien meist recht gut, irgendwelche Infektionen auf einen Trieb zu isolieren. Die sind da hart im Nehmen...! Unkraut eben. Wink

Toi! Toi! Toi! und noch viel Freude mit deinem Futtertrog!

Shamrock (aka Matthias)

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Re: Opuntia phaeacantha braune Flecken

Beitrag  Fuxs am Fr 05 Feb 2016, 20:56

Guten Abend Matthias,

vielen Dank für die freundliche Aufnahme und die schnelle Antwort. Der Link zum Bilderhochladen ist sehr hilfreich.

An das Abschneiden hatte ich schon einmal letztes Jahr gedacht. Ich habe mir es jedoch nicht getraut, dann zu lange gewartet und dann waren schon neue "Ohren gewachsen. Die neuen Triebe sind alle gesund und haben keinerlei braune Flecken.

Wann ist der beste Termin zum Abschneiden. Die Schnittstelle kann doch einfach abtrocknen? Oder sollte man mit Kohle desinfizieren?

Anbei mal noch ein paar Bilder des Patienten Oppuntia.

Spätsommer 2014 direkt nach dem Erhalt des Kaktusses:
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Im zeitigen Sommer 2015:
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Und eine komplette Ansicht des Futtertroges nach der Pflanzung im August 2014.
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Liebe Grüße
Holger
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Re: Opuntia phaeacantha braune Flecken

Beitrag  Shamrock am Fr 05 Feb 2016, 22:03

Gerne doch! Very Happy
Zum Abschneiden ist Winter/Frühling immer sinnvoll. Eben bevor der Neutrieb und/oder Blütenbildung einsetzt. Dann wird die Kraft ausschließlich in gesunde Ohren investiert.
Wobei es aber im auf deinen letzten Foto so aussieht, als ob die schwarzen Stellen eh schon von deiner Opuntia isoliert wurden. Sag doch, Optunien sind da echt hart! Im dehydrierten Winterzustand sieht´s auf jeden Fall deutlich schlimmer aus. Gemäß dem Sommerfoto würde ich sogar sagen, da besteht überhaupt kein Handlungsbedarf. Ist lediglich ein optisches Manko - somit bleibt´s ganz dir überlassen, wie du damit umgehest.
Wenn es wirklich eine gefährliche Pilzinfektion o.ä. wäre, dann wäre jetzt eh schon die ganze Opuntia oder zumindest das komplette Ohr futsch. So gehe ich mal davon aus, dass sich dein Kaktus selbst erfolgreich gewehrt hat.

Der Trog an sich inkl. Bepflanzung macht übrigens echt gut was her. Hast du schön hinbekommen! *daumen*
Rein neugierdehalber: Hast du unten Abzugslöcher o.ä. reingebohrt?

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Re: Opuntia phaeacantha braune Flecken

Beitrag  Aless am Fr 05 Feb 2016, 22:14

Hallo Holger,
ich würde auch mal abwarten, wie die Flecken im Frühjahr nach den ersten Wassergaben aussehen.
Wie Shamrock schon schrieb, "verkapselt" sich das Gewebe oft von selbst und die nachfolgenden Ohren wachsen problemlos weiter.
Dein Trog gefällt mir sehr gut!
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Re: Opuntia phaeacantha braune Flecken

Beitrag  Fuxs am Sa 06 Feb 2016, 00:16

Guten Abend ihr Zwei,

Vielen Dank für die Blumen. Selbstverständlich habe ich an den tiefsten Punkten Löscher gebohrt. Das ist mir aber bei einem solch alten Trog sehr schwer gefallen. Danach habe ich etwa 5cm groben Kies eingefüllt und aus Zeitgründen leider Fertigkakteenerde eingefüllt? Die Kakteen habe ich dann etwa zu 2/3 eingegraben, den Rest mit Kies aufgefüllt. Aktuell steht noch ein Plexiglasdach als Regenschutz bis April darüber. Ab Ende März gieße ich wieder. Letztes Jahr habe ich erst zum Ende des Sommers mit Flüssigdünger gedüngt. Dieses Jahr will ich ab April anfangen.

Pflege bekommt der Trog von mir fast keine, außer eben alle 2 Wochen einmal gießen mit einer kleinen Menge Flüssigkakteendünger. Blaukorn eignet sich meiner Meinung nach nicht. Letztes Jahr hatte ich nur kurz Probleme mit Rüsselkäfern.

Da er unter einem Dachvorsprung an einer Südseitesteht, muss er v.a. Im Sommer ca. alle zwei Wochen gegossen werden. Schwierig zu pflegen ist für mich nur der Steinwurz. Er bekommt einfach keine schönen Blätter im Sommer. Diesen habe ich sehr wenig gegossen, zuerst wahrscheinlich zuviel.

Habt nochmals herzlichen Dank für Eure Hilfe. Das berühigt mich. Dann werde ich ersteinmal warten. Das sich warten lohnt, erfuhr ich schon im Sommer. Ich kaufte die Kakteen ohne Vorwissen und vergaß natürlich auch schnell, was ich da gekauft habe.  Ich dachte, dass der kleine Escobaria sneedii krank ist, weil er am Fuß komische Wölbungen bekam. Zum Glück wartete ich und er entwickelt sich nun zu einem schönen polsterartigen Kaktus.

Lg Holger
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Re: Opuntia phaeacantha braune Flecken

Beitrag  Shamrock am Sa 06 Feb 2016, 20:24

Fuxs schrieb:Ab Ende März gieße ich wieder.
Holger, sowas macht man doch nicht an einem Datum fest sondern am Wetterverlauf. Wenn der Frühling nicht in die Gänge kommt und die Nächte noch lange frostig sind, dann muss man auch mit dem Gießen deutlich länger warten. Die Kälte ist für deine Pflanzen im Trog überhaupt kein Thema, aber Kälte und nasse Füße mögen da einige überhaupt nicht...

Soviel Substrat wie die da zur Verfügung haben, kannst du auch mit dem Düngen noch geiziger sein.
Wenn das Substrat rein mineralisch ist, dann fühlen sie da übrigens auch keine Dickmaulrüsslerlarven sonderlich wohl. Zumindest gehe ich mal davon aus, dass du dessen Larven als Problem definierst. Die anderen hiesigen Rüsselkäfer sollten eigentlich Kakteen und anderen Sukkulenten nichts anhaben können.

Und mit Steinwurz meinst du Sempervivum, oder? Soweit ich das in deinem Trog erkennen kann, sehe ich da aber nur ein verwandtes Orostachys. Wie definierst du da "schöne Blätter" im Sommer? Sempervivum an sich ist meist gnadenlos pflegeleicht.

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Re: Opuntia phaeacantha braune Flecken

Beitrag  Fuxs am Sa 06 Feb 2016, 20:32

Guten Abend Matthias,

Das ist richtig. Das war zu pauschal ausgedrückt. Für meine geographische Lage ist das meist der letzte Termin für Frost.

Wow, genau richtig, das ist ein Orostachys spinosus. Der schöne Kranz aus grünen Blättern hat sich letztes Jahr fast nicht gezeigt. Zudem sind einige Knospen abgestorben und ich hatte immer das Gefühl, dass die Mitte der Knospen matschig weich waren. Ich gehe davon aus, dass er zu nass im Frühjahr vielleicht stand.

Die Rüsselkäfer fand ich immer nur auf der obersten Kiesschicht. Womöglich kamen sie aus den benachbarten Oleandertöpfen.

Lg Holger
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Re: Opuntia phaeacantha braune Flecken

Beitrag  Shamrock am Sa 06 Feb 2016, 20:43

Wegen der Rüsselkäferbesuche würde ich mir erstmal keine Sorgen machen und zur Orostachys-Pflege sage ich lieber nix. Da bin ich grad selbst noch dabei meine Erfahrungen zu sammeln. Ganz so unkompliziert wie Sempervivum sind sie jedenfalls nicht... Wink

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Re: Opuntia phaeacantha braune Flecken

Beitrag  Fuxs am So 07 Feb 2016, 10:24

Guten morgen Matthias,

ich werde versuchen, den Orostachys von Beginn an so wenig wie möglich zu gießen. Ab der zweiten Sommerhälfte letzten Jahres habe ich den Orostachys fast komplett trocken gelassen. Ich hatte das Gefühl, dass es sich erholte. Ich werde dieses Jahr die Wassergabe auch im Frühjahr auf ein Minimum reduzieren oder gar ganz weg lassen, wenn etwas Niederschlag unter den Dachvorsprung gelangt.

Lg Holger
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