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Warum haben sich transparente Töpfe nicht durchgesetzt?

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Re: Warum haben sich transparente Töpfe nicht durchgesetzt?

Beitrag  Phyllo am So 14 Feb 2016, 07:17

Henning schrieb:
Wenn der grüne Daumen oben auf dem Topf nicht reicht, dann kann man doch in jeden Topf solch ein Indikatorstäbchen basteln; das kann man dann heraus ziehen und an einer Skala die Feuchtigkeit (oder besser noch die erforderliche Wassermenge) ablesen. Das wäre doch was!

Hi
Warum nicht gleich den Topf als Indikator nutzen? Wird er blau=genügend Wasser, ist er komplett rot=Zeit zum Gießen! Very Happy (ähnlich den Gießanzeigern für "Steinchenkultur")
Zusätzlich könnte man dann noch Indikatoren für "Schädlingsbefall" und "Pflanze tot" einbauen, um dem Pfleger die Wartung seiner Schützlinge zu erleichtern!
Nachteil an der Topfsache, wenn hunderte Pflanzen Topf an Topf stehen, sehe ich als Pfleger nicht , welcher Topf nun gepflegt werden sollte, da ich die entsprechende Farbe nicht erkennen kann.
Hier wäre dann die etwas teurere Lösung sinnvoll, das Ganze Topf für Topf zu vernetzen um sich dann gemütlich bei Kaffee und Kuchen (oder Bier und Zigarette) den Handlungsbedarf am PC anzusehen!
Irgendwann in naher Zukunft, so um Sternzeit 54868,6 wird es bestimmt soweit sein   Rolling Eyes   lol!

Aber bis dahin pflege ich meine Schützlinge wie gehabt! Very Happy
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Re: Warum haben sich transparente Töpfe nicht durchgesetzt?

Beitrag  Cristatahunter am So 14 Feb 2016, 09:46

Nach meinem Wissensstand sind Kakteenwurzeln lichtscheu. Wahrscheinlich könnten sie das Wasser und die Nahrung gar nicht richtig aufnehmen.
Wer genügend Zeit zwischen dem Giessen verstreichen lässt und dafür dann richtig heftig giesst hat mit dauernassem Substrat kein Problem.
Wenn ich drei mal im Jahr so anstaue das die Töpfe total durchnässt werden, genügt das in der Regel. Wenn ich dann feststelle das die Pflanzen wieder zu schrumpfen beginnen giesse ich noch zwischendurch.
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Re: Warum haben sich transparente Töpfe nicht durchgesetzt?

Beitrag  Escobar am So 14 Feb 2016, 18:35

Nach meinem Wissensstand sind Kakteenwurzeln lichtscheu.

Geprüft habe ich dies bei Kakteen noch nicht, doch versuche mal einem Erwerbsgärtner einen transparenten Topf für seine Pflänzchen zu verkaufen, dann wir es schwierig.
Zum einen ist die Veralgung sicher ein Grund, zum anderen wachsen bei vielen Pflanzen die Wurzeln geradewegs vom Licht weg. Weiterhin spielt die Erwärmung wie bereits erwähnt sicher auch eine große Rolle.
Unsere geliebten W-Sterne beispielsweise, mögen transparente Töpfe überhaupt nicht. Sie bilden dann fast alle Wurzeln im Inneren des Topfballens aus. Direkt unter der transparenten Topfwand finden sich nur wenige Wurzeln. Da diese jedoch als Indikator einer gesunden Pflanze angesehen werden, will also keiner solche Töpfe verwenden.
Untersuchungen haben gezeigt, dass sich letztlich das Pflanzenvolumen in transparenten und "komplette dunklen Töpfen" oftmals kaum unterscheidet.
Viele Stauden und Balkonblumen werden in farbigen, leicht transparenten Töpfen angeboten und sind in diesen problemlos gewachsen. Somit lässt sich nach meinem Enpfinden nicht eindeutig belegen, dass dies stets ein Problem für die Pflanzenwurzel sein muss. Topfhersteller versuchen jedoch ihre Produkte möglichst lichtundurchlässig zu produzieren.

Gruß

Christian
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Re: Warum haben sich transparente Töpfe nicht durchgesetzt?

Beitrag  Dietz am So 14 Feb 2016, 20:06

Vielleicht mögen es die Wurzelläuse nicht, wenn man ihnen bei ihren Schandtaten zusehen kann! Spaß beiseite- Ernst wieder da: Durchsichtiges Plastik ist nur mit sehr großem finanziellem Aufwand UV beständig herzustellen, und es ist einfach so, Wurzeln gehören in die Erde wo es dunkel ist (außer Luftwurzeln ) !!
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