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Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

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Beitrag  Tarias am Di 21 Mai 2019, 19:52

Du kannst im Herbst Berge von Krokus pflanzen. Elfenkrokus sind oft eine der ersten Futterquellen im Jahr für Bienen und Hummeln.
Wenn du eine Ecke im Rasen hast, die selten begangen wird, dann pflanz dort Krokus, Schneeglöckchen, Scilla, Traubenhyazinthen. Und dann mäh im Frühling erst, wenn die Blüte schon einige Zeit vorbei ist, und die Blätter der Zwiebepflanzen anfangen, braun zu werden. Dann haben sie eine Chance, sich zu vermehren. Und durch den späten Mähzeitpunkt werden sich mit der Zeit von selber neue Pflanzen in deinem Rasen ansiedeln.

Wenn du aus deinem Rasen wirklich eine Wildblumenwiese machen willst, wirst du um ein stellenweises Umbrechen der Rasensode nicht drumrum kommen. Blumensamen haben im dichten Rasenfilz sonst nur wenige Chancen zu keimen.
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Beitrag  Litho am Di 21 Mai 2019, 19:57

Danke, Bianca. Also Umbrechen. Teilweise kein Problem.
Dadurch wird aber die Quecke nicht verschwinden.
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Beitrag  Shamrock am Di 21 Mai 2019, 21:27

Hier im Rasen blüht immer was. https://www.kakteenforum.com/t10612p720-erste-fruhlingsboten-im-garten-und-in-wald-und-flur#402840 oder aktuell ein paar vereinzelte Kornblumen https://www.kakteenforum.com/t11644p190-wildblumen-sammelthread#411636 . Von unten erobern sich die Schlüsselblumen ein immer größeres Revier, da darf man halt nur nicht mähen, bis sie ausgesamt haben. Alles nicht angepflanzt sondern einfach nur in Ruhe gelassen - und auf dem Rasen wird Fußball gespielt etc. Live and let die, aber dafür muss man halt auch leben lassen. Wer einen gepflegten englischen Rasen mit akuraten blühenden Inseln will, macht irgendwas falsch. Wink

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Beitrag  thx-tom am Do 23 Mai 2019, 09:35

Moin,

wer etwas für Insekten tun möchte sollte auch auf einheimische Gewächse setzen. Als Denkanstoß kann ich mal aufzählen was wir bisher so umgesetzt haben.
Unser Grundstück wird eingefasst von einer breiten Naturhecke. Sie besteht aus Holunder, Eberesche, Haselnuss, Weißdorn, Schlehe, Weiden, Kiefer, Birke, Rote Heckenkirsche, Pfaffenhütchen, Liguster. Jeder dieser Sträucher bietet einer Fülle von Insekten eine Nahrungsgrundlage. Nicht nur über die Blüten, sondern vor allem über das Laub. Das zieht dann auch viele Vögel an.

Dann haben wir eine ca. 25m2 große Wildblumenwiese. Sie wurde extra mit einer für die Region abgestimmten Saatmischung angesät.

Einer kleiner Gartenteich bring eine Menge Leben in den Garten. Wir haben einen Fertigteich, der nur ca. 600L fasst. Trotzdem wimmelt er nur so von Leben. Wichtig keine Fische! Mittlerweile kommen sogar Teichmolche. In so einem Naturteich sind übrigens Mücken kein Problem.

Sei der Garten noch so klein, man kann etwas tun.

Viele Grüße
Tom
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Beitrag  Fred Zimt am Do 23 Mai 2019, 13:50

Wer hat den diese beiden Diskussionen kommentarlos zusammengenagelt? Ich such mir hier den Fuchs... Suspect

Ich hab ein paar Mini-Teiche in Kübeln für die Libellen.
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Beitrag  Rouge am Do 23 Mai 2019, 14:41

Ich war es nicht, aber es macht auch keinen Sinn, zwei Insekten- bzw. Artenschutz-Threads zu haben ...

Und falls Du den meinst, der existiert doch immer noch Wink

https://www.kakteenforum.com/t31946-wolfe-im-allgemeinen-und-besonderen

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Beitrag  Fred Zimt am Do 23 Mai 2019, 15:53

Cool
Ich wollt nicht wissen, wer es nicht war und die Sinnhaftigkeit stelle ich auch nicht in Frage.
Aber hätt man nicht den Titel editieren können? Mikes war aussagekräftiger.


Und falls Du den meinst...
Danke. den hab ich im Blick. Wink
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Beitrag  OPUNTIO am Do 23 Mai 2019, 16:18

Wenn das Ergebnis der Bemühungen so aussieht, dann kann man zufrieden sein.

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Gruß Stefan
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Beitrag  Litho am Do 23 Mai 2019, 19:01

thx-tom schrieb:Moin,

wer etwas für Insekten tun möchte sollte auch auf einheimische Gewächse setzen. Als Denkanstoß kann ich mal aufzählen was wir bisher so umgesetzt haben.
Unser Grundstück wird eingefasst von einer breiten Naturhecke. Sie besteht aus Holunder, Eberesche, Haselnuss, Weißdorn, Schlehe, Weiden, Kiefer, Birke, Rote Heckenkirsche, Pfaffenhütchen, Liguster. Jeder dieser Sträucher bietet einer Fülle von Insekten eine Nahrungsgrundlage. Nicht nur über die Blüten, sondern vor allem über das Laub. Das zieht dann auch viele Vögel an.

Dann haben wir eine ca. 25m2 große Wildblumenwiese. Sie wurde extra mit einer für die Region abgestimmten Saatmischung angesät.

Einer kleiner Gartenteich bring eine Menge Leben in den Garten. Wir haben einen Fertigteich, der nur ca. 600L fasst. Trotzdem wimmelt er nur so von Leben. Wichtig keine Fische! Mittlerweile kommen sogar Teichmolche. In so einem Naturteich sind übrigens Mücken kein Problem.

Sei der Garten noch so klein, man kann etwas tun.

Viele Grüße
Tom

Eine "wertige" Anlage - würden grüne Weltverbesserer sagen. Und damit haben sie sicher recht (Recht?).
Aus eigener Erfahrung möchte ich alllerdings darauf hinweisen, dass einige Gehölze so viele Samen produzieren, dass die Sämlinge überhand nehmen könnten und gerade in dichten Hecken (wie bei mir) munter groß werden.
Ich muss jeden Frühling tausende Goldregensämline "umbringen". Dazu noch wild wuchernde Berberitzen und Ebereschen.

Ganz zufrieden bin ich allerdings mit meinem alten China-Flieder (Buddleja alternifolia):

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Screenshot Rühlemann's Pflanzenshop

Der produziert quasi keine Sämlinge, blüht toll hellblau und die Blüten duften auch noch! Eine wahre Augen-, Nasen- und Insektenweide.
Naja, dieses Jahr habe ich EINEN Ableger entdeckt. Kein Absenker. Ich werde ihn morgen ausgraben und in eine passende Bonsai-Schale pflanzen.
Schaun wir mal...
Litho
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Beitrag  Shamrock am Do 23 Mai 2019, 21:08

Fred Zimt schrieb:Wer hat den diese beiden Diskussionen kommentarlos zusammengenagelt?
Ich war´s, weil eben das mehr oder weniger KuaS-ferne Thema durchaus auch mit einem Thread klarkommen kann. Kommentarlos deshalb, weil ich sonst nur noch wegen der Verschiebereien und Zusammenfügereien kommentieren müsste. Mit einem Full-Time-Job wär´s machbar, aber nicht so nebenher.


Fred Zimt schrieb:Aber hätt man nicht den Titel editieren können? Mikes war aussagekräftiger.
Da gebe ich dir voll und ganz Recht. Aber ich editiere sehr ungerne Beiträge anderer Menschen. Letztendlich taucht ja dann auch mein Name im Kleingedruckten des Beitrages auf und es erweckt leicht den Eindruck von Zensur oder ähnlichem.
Zudem muss man nach dem Ändern eines Threadtitels auch damit rechnen, dass sich dann manche Leute einen Fuchs nach diesem Thread suchen und ihn wegen des neuen Titels nicht mehr finden. Wink
Im Zweifelsfall gilt immer: Insbesondere bei der Wahl der Threadüberschrift das Hirn einschalten und zweimal überlegen, welche Worte man wählt! Knackig und aussagekräftig ist die Devise (ganz sicher kein Vorwurf an dich, Fred).


OPUNTIO schrieb:Wenn das Ergebnis der Bemühungen so aussieht, dann kann man zufrieden sein.
Eine beachtliche Auswahl an Fliegen jeder Couleur - so soll das sein!
Hab heute im Garten auch mal bewusst darauf geachtet und glaube, dass ich mit der Insektendiversität hier im Garten auch recht zufrieden sein kann. Dennoch mussten die Unmengen an Schöllkraut rund um den Biomüll heute raus, bevor sie anfangen auszusamen. Ob ich diese Flecken jemals wieder von den Händen kriege?
Ganz hoch im Kurs bei der hiesigen Honigbienenszene stehen derzeit die Brombeerblüten (und bei den Blattschneiderbienen meine Kakteentöpfe).

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