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Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

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Re: Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

Beitrag  Mexikaner am Fr 03 Aug 2018, 17:15

Bisher hatte ich noch keinen Mückenstich dieses Jahr und ich habe noch nie Mückenspray oder dergleichen genommen.Liegt sicherlich an der Trockenheit.

Als Kulturfolger sehe ich immer mehr Kohlweißlinge ,aber andere Arten wie Tagpfauenaugen trifft man hier, im Vergleich zu anderen Jahren,seltener an.

Der eingeschleppte Buchsbaumzünsler vermehrt sich aber natürlich immer weiter und rapider... Evil or Very Mad
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Re: Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

Beitrag  Dropselmops am Fr 03 Aug 2018, 17:25

Wir waren vor ca. 1 Monat in Frankreich für 2 Wochen. Dabei sind wir rund 3000 km gefahren. Ich kann mich nicht entsinnen, jemals mit einem so sauberen Auto nach Hause gekommen zu sein ... Rolling Eyes
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Re: Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

Beitrag  Pieks am Fr 03 Aug 2018, 18:08

Um die Frankreich-Tour beneide ich euch. Um die saubere Karre aber auch. Embarassed
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Re: Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

Beitrag  Shamrock am Fr 03 Aug 2018, 22:40

feldwiesel schrieb:Von den sonst durchaus nicht seltenen Laufkäfern lässt sich kaum mehr einer sehen
Wobei man mit solchen Beobachtungen aber auch etwas differenziert umgehen sollte. Unheimlich viele Insekten (insbesondere auch solch fast ganzjährig aktiven Laufkäfer) halten bei der aktuellen Hitze samt Trockenheit eine längere Diapause. Völlig normal also, dass derzeit deutlich weniger unterwegs sind als sonst.

Extreme Trockenheit ja - aber keine Mückenstiche? Beneidenswert! Dafür gibt´s bei uns leider zuviele Karpfenweiher an jeder Ecke. Seit Juni war ich sicher keinen Tag mehr ohne nervige Mückenstiche.

Faszinierend sind aber die verschiedenen Beobachtungen zum Schmetterlingsaufkommen. An anderer Stelle im Forum wurde ja schon diskutiert, dass extrem viele Schmetterlinge mit einer enorm hohen Artenvielfalt heuer unterwegs sind. Auch ich kann das nur bestätigen und sogar irgendwelchen Naturforschern ist es längst aufgefallen. Insofern interessant zu lesen, dass anderorts offenbar genau Gegenteiliges beobachtet wurde.

Und warum diese Feindschaft gegen den Neozoen Buchsbaumzünsler? Im Gegensatz zum Buchs find ich sowohl den, wie auch seine Raupen äußerst attraktiv. Heute früh hat mich erst einer im Wohnzimmer besucht und ich hab ihm gleich den Weg zum nächsten Buchs gezeigt. Ein Danke gab´s zwar nicht, aber durch irgendwelche Unfreundlichkeiten ist er auch nicht aufgefallen.
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Re: Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

Beitrag  Litho am Fr 03 Aug 2018, 22:56

OPUNTIO schrieb:... Von einem Sterben der Ameisen kann ich aber nichts feststellen. Ich hab Nester ohne Ende auf dem Grundstück.
Gruß Stefan

In meinem Garten haben die Ameisen ebenfalls versucht, sich enorm auszubreiten...
Was gar nicht geht: Die Verbundsteine des Gehweges zu unterminieren!

Ansonsten: Viele Schwebfliegen, Hummeln, Kohlweißlinge und jede Menge Wespen plus viele Mücken und Bremsen.
Weniger Bienen, Marienkäfer und Schwebfliegen.

Ach ja: Und viel weniger Amseln.
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Re: Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

Beitrag  Mexikaner am Fr 03 Aug 2018, 23:05

Shamrock schrieb:
Faszinierend sind aber die verschiedenen Beobachtungen zum Schmetterlingsaufkommen. An anderer Stelle im Forum wurde ja schon diskutiert, dass extrem viele Schmetterlinge mit einer enorm hohen Artenvielfalt heuer unterwegs sind. Auch ich kann das nur bestätigen und sogar irgendwelchen Naturforschern ist es längst aufgefallen. Insofern interessant zu lesen, dass anderorts offenbar genau Gegenteiliges beobachtet wurde.

Und warum diese Feindschaft gegen den Neozoen Buchsbaumzünsler? Im Gegensatz zum Buchs find ich sowohl den, wie auch seine Raupen äußerst attraktiv. Heute früh hat mich erst einer im Wohnzimmer besucht und ich hab ihm gleich den Weg zum nächsten Buchs gezeigt. Ein Danke gab´s zwar nicht, aber durch irgendwelche Unfreundlichkeiten ist er auch nicht aufgefallen.
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Es kommt drauf an wo. Im Garten sehe ich nichts an Tagfaltern ,außer Kohlweißlingen und ab und zu einem Tagpfauenauge. Ich wohne aber auf dem Land und ein paar Kilometer von mir entfernt gibt es eine Wiese, mit einer wahnsinnigen Diversität an Arten,aber eben nur dort.Dort finden sich mehrere Bläulingsarten,Feuerfalter,Schachbrettfalter,Ochsenaugen und Wiesenvögelchen in einer wahnsinnigen Fülle.Ich meine nur,dass sonst im Garten mehrere Arten unterwegs waren.

Der Buchsbaumzünsler kann ja nichts dafür,dass ihn so viele Menschen hassen Sad .Er lebt ja nur sein Leben,aber zur deutschen Fauna gehört er trotzdem nicht,ebenso wenig wie manche Buchsbaumarten zur deutschen Flora gehören Mad  Trotzdem mag ich meine 4 riesigen Buchskugeln  Crying or Very sad

EDIT: Aufjedenfall freuen sich Bayer und co ,sowie Baumärkte und Gartencenter über ihn.Ganze Verkaufsinseln mit Insektiziden und Pheromonfallen wurden errichtet und jedes Mal wenn man so durchs Gartencenter schlendert hört man immer wieder so nebenbei: "Ich suche etwas gegen diesen Buchsschädling".Dann gibt es noch diese ignoranten Leute die die zerfressenen Buchskugeln vom Friedhof 3 mal gegen Neue ersetzen.
Ich hänge sehr an meinem Buchs,aber würde mir nie wieder welchen neu zulegen,falls er aufgefressen wird.Es ist wahnsinnig viel Arbeit gegen den Zünsler zu kämpfen.

Man kennt es ja von anderen Arten,welche nach und nach die einheimischen Arten verdrängen,denn Fressfeinde hat er hier keine.Fakt ist, Neozoen sind keinesfalls gut für das Fortbestehen unserer Natur und der internationale Handel sollte wirklich mehr Obhut darauf legen ,nicht noch mehr Schadorganismen aus fremden Ländern einzuführen. (Bsp Xylella fastidiosa_ das Feuerbakterium,welches mittlerweile in Sachsen nachgewiesen wurde, unheilbar ist und zahlreiche Pflanzenarten bedroht)


Zuletzt von Mexikaner am Fr 03 Aug 2018, 23:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

Beitrag  Litho am Fr 03 Aug 2018, 23:12

"Insektensterben" hin und her - aber warum redet niemand über ZECKEN?
Diese fiesen Blutsauger müssten bundesweit / europaweit ausgerottet werden!
Die nützen keinem, sind gefährlich und einfach nur mies und hinterhältig.
Bäh
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Re: Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

Beitrag  Shamrock am Fr 03 Aug 2018, 23:20

Neophyten und Neozoen sind selbstverständlich immer mit Vorsicht zu genießen - aber mittlerweile lassen sich schon auch die ersten heimischen Vögel gerne mal Buchsbaumzünslerraupen schmecken. Den Vorteil "keine Fressfeinde" hat er schonmal verloren und da werden sich sicher noch einige mehr finden. Schade nur, dass dies in der Natur nicht immer so zuverlässig und schnell reguliert werden kann.

Als großer Anhänger der Artenvielfalt frag ich mich manchmal auch, welch wichtige Nische denn eigentlich von den Zecken besetzt wird? Dennoch möchte ich betonen, dass Zecken keine Insekten sind!

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Re: Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

Beitrag  Litho am Fr 03 Aug 2018, 23:24

Shamrock schrieb:Neophyten und Neozoen sind selbstverständlich immer mit Vorsicht zu genießen - aber mittlerweile lassen sich schon auch die ersten heimischen Vögel gerne mal Buchsbaumzünslerraupen schmecken. Den Vorteil "keine Fressfeinde" hat er schonmal verloren und da werden sich sicher noch einige mehr finden. Schade nur, dass dies in der Natur nicht immer so zuverlässig und schnell reguliert werden kann.

Als großer Anhänger der Artenvielfalt frag ich mich manchmal auch, welch wichtige Nische denn eigentlich von den Zecken besetzt wird? Dennoch möchte ich betonen, dass Zecken keine Insekten sind!

OK,OK, Spinnentiere... Bei mir laufen alle mit mehr als vier Beinen unter "Insekten". Mein Pyrethrum macht da offenbar auch keinen Unterschied: z.B. Spinnmilben...
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Re: Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

Beitrag  Mexikaner am Fr 03 Aug 2018, 23:29

Shamrock schrieb:Neophyten und Neozoen sind selbstverständlich immer mit Vorsicht zu genießen - aber mittlerweile lassen sich schon auch die ersten heimischen Vögel gerne mal Buchsbaumzünslerraupen schmecken.

Ja, Haussperlinge sah ich häufiger im Buchs picken,aber nicht lange,denn die Bitterstoffe der Raupen werden ihnen nicht gut gemundet haben.
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