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Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

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Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab? - Seite 10 Empty Re: Wisst ihr noch damals, als es einmal Insekten gab?

Beitrag  Rouge am Mo 20 Mai 2019, 20:38

Ich machs wie abax ...

obendrein wird bei mir kaum "Unkraut" gejätet, nur Wildkräuter, die extrem wuchern, werden etwas im Zaum gehalten, aber in der Wiese darf alles wachsen, was die Natur um den Garten herum so an Samen herüberträgt: Storchschnabel, Reiherschnabel, Fingerkraut, Veronica, Gundermann, u.v.m. ... sogar Margeriten und Wiesen-Glockenblume haben sich im Laufe der Zeit bei mir eingefunden, ebenso die wunderschöne Kuckucks-Lichtnelke oder das hübsche Taubenkropf-Leimkraut ... dazu gibt es - neben einigen Exoten und bienenunfreundlichen Pflanzen wie Pelargonien, jede Menge an Insektenweiden! Heliopsis, Helianthus, Coreopsis, Astern, u.v.m., auch meine geliebten Dahlien sind viel besucht!

Wenn man umweltfreundlich und insektenfreundlich im Garten sein will, dann darf man nicht allzuviel tun ... bei mir haben sich in den letzten Jahren eine Vielzahl an Wildbienen im Garten eingefunden und auch andere Insekten finden es bei mir anscheinend recht "wohnlich", was dazu führt, daß sich bei mir im Garten auch eine Vielzahl an Vogelarten tummeln ... und das bei gerade mal 300 m² Gartenfläche ... bei den Nachbarn drumherum siehts düster und trist aus - da wird aber auch gerupft und gejätet und gemäht, was das Zeug hält ...

Und noch was Wichtiges: Im Herbst den Garten ruhig unaufgeräumt in den Winter schicken! Die Samenstände sind für die Piepmätze überlebenswichtig und auch viele Insekten verkriechen sich unter dem liegengelassenen Laub oder kriechen in die ausgehöhlten Stengel von Gräsern und Co., um dort den Winter zu verbringen ...

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Ich will in der Wüste wachsen lassen Zedern, Akazien, Myrten und Ölbäume; ich will in der Steppe pflanzen miteinander Zypressen, Buchsbaum und Kiefern.
(Jesaja 41,19 - Luther 1984)

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Beitrag  ClimberWÜ am Mo 20 Mai 2019, 22:47

Litho schrieb:Was tust DU für den Erhalt bzw die Vermehrung unserer nützlichen Insekten?

DAS Thema "Bienen" & Co wird ja momentan überall in den Medien gepusht und permanent hochgewürgt.
Damit man sein schlechtes Gewissen beruhigen kann, sollte man etwas für den Erhalt oder gar die Verbreitung unserer Nutz-Insekten (Bienen, Hummeln, Schmetterlinge usw) tun.

Ich schließe mich mal den Wünschen unserer Meinungsmacher an und werde meinen Rasen in eine blühende Wiese verwandeln. Sträucher und Hecken habe ich schon.

Was tut Ihr?
Man sollte ganz bewußt die Frage stellen: Welche Insekten sind nicht nützlich?
OK, so manche Neozoen...
Aus menschlicher Sicht das ganze Saugetier wie Kriebelmücke, Gnitze, Stechmückenarten, Floharten usw., Vorrats- Haushalts-, Frucht-, Ernte-, Baum- Schädlinge uvm. Doch wie sähen Ökosysteme ohne diese Arten aus? Welche abhängigen Arten würden ebenfalls aussterben?
Wieviele Menschen sterben jährlich an Stichen der Honigbiene und verwandter Hautflügler? Eine schnelle Recherche lieferte 20-30 Tote durch Bienenstiche in Deutschland pro Jahr. Diese Art erscheint schon sehr gefährlich im Vergleich zu anderen Arten!
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Beitrag  M.Ramone am Di 21 Mai 2019, 10:58

Abgesehen vom Wildwuchs gibt es auch viele Pflanzen, die man sich zulegen kann. Bei uns stehen Malva und Helianthus hoch im Kurs. Malva sät sich jedes Jahr von neuem aus, der Helianthus ist mehrjährig. Die typische Bienenwiese sollte trotzdem nicht fehlen.

Bienenhotel bauen. Zum einen macht es Spaß und zum anderen siedelt sich auch das ein oder andere Tierchen an, dass dir die Blattläuse von den Pflanzen holt. Dabei ist es allerdings wichtig, dass man die Finger von den typischen Insektenhotels lässt (weil Marketing-Gag) und sich informiert, wie ein richtiges Insektenhotel auszusehen hat. Die Internetseite von Werner David ist sehr informativ. Auf Youtube findet man auch einige Videos von ihm.

Gifte verantwortungsvoll handhaben. Behandelte Pflanzen nicht auf den Boden stellen, nur Pflanzen spritzen/ gießen, die nicht von Bienen angeflogen werden. Immer darauf achten, dass die Brühe nirgendwo anders landet, die Suppe, die unten raus läuft auffangen.

Und um auch unsere Marienkäfer zu schützen, nicht gegen Blattläuse spritzen. Ameisen lassen sich mit Lavendel, Thymian und anderen Kräutern verdrängern. Wo Ameisen sind, gibt es auch Blattläuse.

Wie schon gesagt wurde, faul sein. Und umso weniger Gift man einsetzt, desto besser kann sich der Garten von selbst regulieren.
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Beitrag  Cristatahunter am Di 21 Mai 2019, 12:32

Wenn man Insekten schützen möchte und denkt, es genüge ein Bienenhotel zu bauen oder kaufen der irrt sich schon etwas.
Wer die Insekten in den Garten holen will der sollte den Rasen nicht mehr mähen und den Garten nicht mehr jäten, kein Laub mehr rechen, keine Zierpflanzen mehr kaufen und alles der Natur überlassen. Nach einigen Jahren hat sich die Natur zurückgemeldet und es kommen die Insekten. Industriebrachen, ausgemusterte Waffenplätze, der ehemalige Todesstreifen sind wunderbare Biotope, wenn man Insekten beobachten möchte.
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Beitrag  M.Ramone am Di 21 Mai 2019, 12:54

Cristatahunter schrieb:Wenn man Insekten schützen möchte und denkt, es genüge ein Bienenhotel zu bauen oder kaufen

Anderes Wort für Bienenhotel: BIenennisthilfe

Und so sollte man es auch betrachten.
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Beitrag  Litho am Di 21 Mai 2019, 17:55

Danke, dass mein Beitrag hierher verschoben wurde.

Dieser Thread ist ausbaufähig und schreit danach!

Nun sollten noch weitere Tipps gepostet werden, die uns zu insektenfreundlichem Verhalten animieren.

Interessant wären auch Fotos aus unseren Gärten, die unaufgeräumte Bereiche zeigen.
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Beitrag  Tarias am Di 21 Mai 2019, 18:24

Es muss kein unaufgeräumter Garten sein.
Es muss ein artenreicher Garten sein.

Es gibt so viele Stauden, die von den Bienen und von Insekten insgesamt gerne angenommen werden, und die man zu schönen Pflanzungen arrangieren kann.
Man kann auch zwischen Rosen und Iris eine Menge bienenfreundlicher Sachen anpflanzen, und wenn man auf gefüllte Blüten verzichtet sind selbst Rosen ein Insektenmagnet.

Ich habe hier vor ein paar Tagen Bilder meines Gartens gezeigt. In der "blauen Woge" wimmelt es selbst bei Regen, in den Steinmauern nisten Hummeln und viele andere Insekten, ich habe massenhaft Weinbergschnecken und andere Gehäuseschnecken, die mir die spanischen Wegschnecken vom Leib halten, wir haben dieses Jahr weit über fünf Vogelbrutpaare auf dem 1600-qm großen Grundstück (zwei Starenpaare, ein Elsternpaar, ein Hausrotschwanzpaar, zwei Meisenpaare, fünf-zehn Haussperlingspaare unterm Dach), drei Feldwespennester im Gewächhaus unundund.

Ein tierfreundlicher Garten muss nicht zwingen "ungepflegt" sein, aber er muss artenreich bepflanzt und extensiv gepflegt werden.
Die Behauptung, dass man für den Umweltschutz seinen Garten in keiner Weise mehr pflegen dürfte ist nicht haltbar.
Viele extrem artenreiche Biotope sind nur durch menschliche Nutzung entstanden (Schafweiden an Steilhängen z.B.). Wenn man die Nutzung einstellt, hat man in wenigen Jahren eine verbuschten Fläche, die deutlich weniger Blühpflanzen enthält als vorher.

Für den Garten gilt: Leben und leben lassen. Jedes Tier im Garten hat für andere Tiere einen Nutzen, sei es als Futter, sei es als "Umweltpolizei" oder was auch immer. Und auch "Unkraut" kann wunderschön sein, wenn man seine angelernten Schönheitsideale aus dem "Baldur"-Katalog oder anderen Medien aus dem Kopf bekommt Wink .
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Beitrag  Litho am Di 21 Mai 2019, 18:31

Baldur bietet aber auch sehr viele in unserem Sinne nützliche Pflanzen an.
Wenn man dann bei der bestellten Ware auf größere Spinnen im Karton (wie ich neulich im Netz gelesen habe) vorbereitet ist,
steht einer ökologisch guten Bepflanzung eigentlich nix mehr im Wege.
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Beitrag  Tarias am Di 21 Mai 2019, 19:33

Und wenn man sich ein klein wenig umschaut, dann hat wohl fast jeder eine Staudengärtnerei oder Baumschule in erreichbarer Nähe, wo man qualitativ hochwertige Pflanzen, Beratung und Pflanzvorschläge bekommen wird Wink .
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Beitrag  Litho am Di 21 Mai 2019, 19:40

WAS aber könnte man in seinen Rasen pflanzen, damit nächstes Jahr mehr Blüten als Gras entstehen?
Bitte um Vorschläge!

Ich habe momentan nur Günsel, Hornveilchen, Vergissmeinnicht und diverse Veilchen eingesetzt.
Blöd, dass mein Kater gerne Quecke frisst. Die kann ich also nicht dezimieren ohne ihn zu vergiften.
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