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Scleros im Freiland.

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Re: Scleros im Freiland.

Beitrag  cactuskurt am Mi 02 März 2016, 15:37

Lothar schrieb:Hallo,Kaktuspeter1.
Ich kann natürlich nur von meinen Erfahrungen berichten,ohne daraus daraus allgemein gültige Regeln abzuleiten.Obwohl sicherlich einige Grundbedingungen vorhanden sein sollten.
Meine Sclero Verluste sind sehr gering.Obwohl ein Teil meiner Pflanzen im Freibeet den Sommer über der Witterung ausgesetzt sind.
Auch in Topfkultur bei regengeschützter Aufstellung sind Ausfälle kaum zu verzeichnen.Völlig ohne Verluste geht es natürlich auch nicht.
Immerhin sind es Lebewesen und manchmal kränkelt es oder verabschiedet sich in den Kaktushimmel.
Ich habe bei einigen Scleros und auch Pedios bei Umtopfaktionen die Pfropfunterlagen kaum noch gefunden,sondern bis auf einen sehr flachen Wurzelstuhl nur die
dazugehörigen Wurzeln.Wenn ich nicht wüsste,das es sich um eine Propfung handelt,hätte man es kaum erkannt.Probleme gab es deshalb aber nie.
Im vorigen Jahr ist ein Sc.parviflorus eingegangen,bei dem die Fäulnis scheinbar an der Nahtstelle zwischen Pfröpfling und Unterlage entstanden ist.
Seither achte ich darauf,dass dieser Bereich möglichst trockenbleibt.Gegen sehr Hohe Luftfeuchtigkeit hilft das nur bedingt.
Ich topfe selten um.Nur wenn ich den Eindruck habe,dass der Topf zu klein ist.Manchmal auch nur aus ästhetischen Gründen.
Das Substrat ist sowohl im Freiland als auch im Topf rein mineralisch.
Demnächst werde ich auch einige Scleros in Topfkultur zeigen.
Lothar

Wen ich so einen Wurzelstuhl wie du bei einer Pfropfunterlage habe Schneide ich den mit einer Nagelschere bis zum Wurzelhals weg habe noch nie Probleme gehabt.
LG Kurt
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cactuskurt
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Re: Scleros im Freiland.

Beitrag  Sabine1109 am Mi 02 März 2016, 18:27

Hallo Lothar!

ich bin total verliebt in deine wunderbaren Scleros...... I love you
Bislang nenne ich einen einzigen parviflorus (gepfropft) mein Eigen, der hat aber noch nie geblüht. Aber wie Botanicus habe ich auch ich bei der DKG Samenverteilung ziemlich zugeschlagen und werde sie demnächst aussäen.

Darf ich dich daher fragen, ob du auch mit wurzelecht gehaltenen Exemplaren Erfahrungen machen durftest?
Davon abgesehen habe ich 20 knapp zweijährige Echinocereus reichenbachii da (Elternpflanzen sind bei mir problemlos frosthart), die sich als Unterlage vielleicht eignen könnten. Oder ich könnte Stecklinge meiner Opuntia fragilis machen, da habe ich aber schon sehr unterschiedliche Aussagen dazu gehört. Was meinst du?

Herzlichen Dank für diese interessanten Threads!
Viele Grüße, Sabine
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Sabine1109
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Re: Scleros im Freiland.

Beitrag  Lothar am Mi 02 März 2016, 19:39

Hallo,Sabine.
Es freut mich,dass dir meine Scleros gefallen.
Die Scleros gelten gemeinhin als sehr wurzelempfindlich.Deswegen habe ich meine Keimlinge,wenn sie denn aufliefen,schon recht früh gepfropft.
Und zwar auf Opuntia fragilis Formen.Nach 3-4Jahren umgepfropft auf Ec.triglochidiatus-Formen,die möglichst im Winter nicht zu stark schrumpfen.
Ich halte Ec.reichenbachii für durchaus geeignet,da sie aufgrund ihrer relativen Weichfleischigkeit Pfröpflinge gut annehmen.
Wurzelechte Haltung ist nicht zu empfehlen.Es wird auf Dauer zu grossen Verlusten kommen.Die Pflanzen sind meiner Ansicht nach auch zu wertvoll,um
ein unnötiges Risiko einzugehen.Die Keimrate ist i.d.R. nicht gut.Erwachsene Pflanzen sind kaum zu bekommen und meistens ziemlich teuer.
Ich halte eine frühzeitige Pfropfung für sinnvoller.
Natürlich muss es letztlich jeder selbst entscheiden,ob er das Risiko einer wurzelechten Haltung eingehen will.
Grüsse Lothar
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Lothar
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