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Echinocactus grusonii - Verätzungen durch Giftkur

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Echinocactus grusonii - Verätzungen durch Giftkur

Beitrag  Coni am Sa 12 März 2016, 20:10

Hallo

Ich habe keine Frage möchte Euch einfach davor bewahren einen ähnlichen Pflegefehler zu machen. Rolling Eyes

Im letzten Spätsommer habe ich meinen schönen und auch schon stattlich grossen Echinocactus grusonii in eine neue Schale umgetopft. Vor dem Winter habe ich dann die ganze Sammlung vorsorglich mit Spomil (gegen Spinnmilben) behandelt. Leider war das keine so gute Idee…
Der Grusonii zeigte bereits nach kurzer Zeit Verätzungserscheinungen und sah bis zum Frühling wie auf den Bildern aus. Also so ziemlich tot oder mindestens ruiniert. Ein ebenfalls kurze Zeit vor der Giftbehandlung umgetopfter kleiner Grusonii ereilte das gleiche Schicksal. Alle anderen Grusoniis sehen nach wie vor einwandfrei aus.

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Ich habe dann im nahegelegenen Kakteengeschäft nachgefragt wo mir genau mein Fehler bestätigt wurde. NIE !!! einen Grusonii kurze Zeit nach einer Umtopfung mit irgendwelchen Giftkuren behandeln. Ich habe vorher noch nie etwas davon gehört und hätte ehrlich gesagt auf diese Erfahrung verzichten können.  Sad

Grüsse Coni
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Re: Echinocactus grusonii - Verätzungen durch Giftkur

Beitrag  johan am Sa 12 März 2016, 20:16

bin mir nicht sicher aber es könnte kupfer sein was dein kaktus misfallen hat

lg
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Re: Echinocactus grusonii - Verätzungen durch Giftkur

Beitrag  Dietz am Sa 12 März 2016, 20:23

Hallo Coni! Jetzt sind wir schon zwei mit dem Schadbild! Einfach zu gut gemeint ohne dem notwendigen Backgroundwissen. Passiert hoffentlich nie wieder-gell war in meinem Fall ja ein sehr großer und alter Grusonii Teufel *Nudelholz*
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Re: Echinocactus grusonii - Verätzungen durch Giftkur

Beitrag  Cristatahunter am Sa 12 März 2016, 21:28

Grosse Kakteen sind alle nach dem Umtopfen empfindlicher als kleine. Auch mit giessen besser länger abwarten als bei den kleinen.
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Re: Echinocactus grusonii - Verätzungen durch Giftkur

Beitrag  Orchidsorchid am Sa 12 März 2016, 21:32

johan schrieb:bin mir nicht sicher aber es könnte kupfer sein was dein kaktus misfallen hat

lg
johan

nix Kupfer schau mal bei wikipedia nach Abamectin den Wirkstoff von Spomil keine Spur von Kupfer

Grüsse Manfred
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Re: Echinocactus grusonii - Verätzungen durch Giftkur

Beitrag  Coni am So 13 März 2016, 19:33

Hallo

Ich glaube es liegt wirklich nur daran, dass Grusonii nach dem Umtopfen besonders heikel zu sein scheint.
Im August hatte ich wegen Urlaub etliche Pflanzen umgetopft von klein bis gross und jung bis alt. Lediglich die zwei frisch umgetopften Grusonii, den ganz Grossen von den Fotos und ein viel Kleinerer haben die Verätzungen davon getragen. Die Kur hatte ich zudem erst gut einen Monat nach dem Umtopfen durchgeführt.
Am Insektizid Spomil kann es auch nicht gelegen haben. Wegen einem Spinnmilbenbefall auf einigen Lobivien hatte ich im Frühjahr 2x komplett alle Pflanzen im Gewächshaus durchgesprüht. Das wiederholte ich dann eben im September noch einmal um allfällige Überlebende auch noch zu erwischen und nicht wieder ein böse Überraschung im Frühling zu erleben. Die anderen Grusonii die nicht umgetopft wurden sehen haben keinen Schaden genommen.

Ich denke daher einfach wirklich, dass ein Grusonii nach dem Umtopfen egal wie alt ist ganz lange kein Gift sehen darf.

@ Dietz
Ich kann Deinen Frust verstehen und auch mir wird das sicher nicht noch einmal passieren. Auch meine Pflanze hatte immerhin schon einen Durchmesser von ca. 30 cm und war seit gut 10 Jahren in meiner Pflege. Das tut einem dann so richtig Leid.

Grüsse Coni
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