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Probleme mit Epiphyllen

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Probleme mit Epiphyllen

Beitrag  Sala am Di 05 Apr 2016, 01:22

Hallo liebe Kakteenfreunde,

ich habe zwei Blattkakteen, mit denen bisher immer alles ok war, aber dieser Winter bekommt ihnen nicht so gut.
Ich fürchte, ich hab sie zu erst zu warm stehen gehabt und dazu zu wenig gegossen, dadurch sind mehrere Triebe eingetrocknet sowie bei dem einen zum Teil das Blatt, aus dem er gezogen wurde.
Ich hab sie dann umgestellt und doch wieder mehr gegossen. Das ist... etwa 2 Monate her. Weiter eingetrocknet sind sie nicht, aber der eine hat zwischendurch an seinem beschädigten Steckling schwarzes Zeug entwickelt (Aussehen und Konsistenz wie ganz frischer Humus). Ich habs weggeschnitten, aber vllt. sieht man noch genug, dass ihr euch ein Urteil bilden könnt. Ich überlege, ob ich den ganzen Kaktus auseinander nehme, also den großen Seitentrieb neu eintopfe und das Stecklingsblatt weg bzw. den Teil dadrüber zum Nachziehen behalten. Was meint ihr?

Ansonsten ist mir jetzt, wo ich sie genauer im Auge hab, der komische Ansatz der Blätter bei beiden Epis aufgefallen und ich bin nicht mehr sicher, ob die immer scho so aussahen, oder vielleicht einen Pilz o.ä. bekommen haben.

Ich bin normalerweise eher ein Freund von Klees und anderen Blattpflanzen, mag aber die zwei hier sehr gern, daher hoffe ich, ihr könnt mir weiter helfen??
Grüße
Frauke

Der erste, mal auf nem Flohmarkt gekauft als Steckling, ca. 4 Jahre alt.
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Ein Ableger von daheim, knapp ca. 1-2 Jahre alt.
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Re: Probleme mit Epiphyllen

Beitrag  Epi-Anzucht-Fan am Di 05 Apr 2016, 08:58

Hallo Frauke,

ein ähnliches Schadbild hatte und habe ich auch in meiner Sammlung! Hauptursache: Kultivierung im Herbst, die Epis wurden zu warm gehalten, haben sich daher nicht schnell genug auf die Winterruhe umgestellt.
Was nun? Du hast eine Chance, dass die Leitbündel an der eingetrockneten Stelle noch so weit funktionieren, dass der obere Sproßteil weiterleben kann, sehr häufig ist dann aber das Wachstum eingeschränkt.
Schneidest Du ihn ab und bewurzelst ihn neu, wird er stark zurückgeworfen, har aber die Chance, sich zu einer neuen, schönen Pflanze zu entwickeln.
Das Entfernen der abgestorbenen Pflanzenreste ist richtig und hilft der Pflanze, die Faulstelle abzukapseln. Der Schönheitsfehler wächst sich nicht aus, es bilden sich mit der Zeit neue Triebe, bei zusagender Kultur geht das rasch.
MfG
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Re: Probleme mit Epiphyllen

Beitrag  Sala am Di 05 Apr 2016, 12:20

Vielen Dank für die so schnelle und ausführliche Antwort.
Aber das freut mich, das heißt ja, dass die Schadstellen nichts sind, was sich jetzt krankhaft fortzieht, puh.
Dann lass ich den unteren, wie er ist, und beim oberen entfern ich den Pflanzenteil, der aus dem gammligen Stück herauswächst und guck mal, ob die obere Hälfte Wurzeln bildet, wenn ich sie einfach wieder mit einpflanze.
Im nächsten Herbst wird die Winterruhe dann besser geplant.
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Re: Probleme mit Epiphyllen

Beitrag  Arnhelm am Di 05 Apr 2016, 20:04

Die Pflanzen auf den oberen beiden Bildern sehen ok aus ! Die bräunliche Verkorkung am unteren Triebende ist normal, kommt immer mal wieder vor und dagegen kann man auch nichts machen. Das ist eine ganz normale Alterserscheinung. Der Steckling oben rechts ist am "alten Steckling" wohl etwas abgefault, das sollte aber auch kein Grund zur Sorge sein, solange die restliche Pflanze gut weiterwächst.

Bei der Pflanze auf dem unteren Bild dagegen ist der Seitentrieb wohl nicht mehr zu retten, der Trieb sieht mittendrin vertrocknet aus. Ich würde ihn ganz entfernen (direkt an der restlichen Pflanze abschneiden), dann ganz großzügig bis ins gesunde Gewebe abschneiden und den oberen Teil als Steckling verwenden. Wenn ich es auf dem Bild richtig erkenne, breiten sich von unten her bei diesem Trieb braune Flecken aus. Diese werden den Trieb immer weiter befallen und zum Absterben bringen. Also lieber den noch gesunden Teil oben als Stecki verwenden, vielleicht kommt der ja durch und ergibt eine neue Pflanze. Dann hättest Du auch noch eine Sicherheitskopie, falls der Mutterpflanze mal was passieren sollte....;-)
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Re: Probleme mit Epiphyllen

Beitrag  Sala am Di 05 Apr 2016, 23:42

Args, das wäre ja ärgerlich, der Seitentrieb bekommt oben grad Nachschub. Nährstoffe müsste der Teil also eigentlich noch kriegen, es sei denn, die werden komplett aus dem Blatt selbst rausgezogen.
An der Pflanze war leider schon im Herbst ein Seitentrieb und der oberste komplett vertrocknet. Sad Es gibt zwar noch die Mutterpflanze als"Sicherungskopie" (schöner Begriff) bei den Eltern, aber man möcht ja schon gern die eigene durchbringen. Seufz, hatte gehofft, ich krieg dies Jahr mal ne Blüte bei den zweien mit, letztes Jahr hab ich sie dank Urlaub verpasst, dieses Jahr muss wohl gepäppelt werden.
Denkst also schon, der Trieb wird sich nicht erholen?
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Re: Probleme mit Epiphyllen

Beitrag  Epi-Anzucht-Fan am Mi 06 Apr 2016, 08:50

Hallo Frauke,
was Arnhelm vorschlägt, will ich nicht verwerfen. Ich würde noch etwas zuwarten, um zu sehen, wie sich der Zuwachs des Seitentriebes entwickelt und dann entscheiden.
Zu dem Wunsch und die Chancen, eine Blüte zu sehen: da sollten einige Dinge zusammenkommen z.B. Alter der Pflanze; Blühwilligkeit des Klons; Winterstand und etliches mehr.
Viel Glück wünscht Dir
lol!
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