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Mein erstes Kakteen-Terrarium

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Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  jpx am So 10 Apr 2016, 21:01

Hallo Kakteen-Freunde,

nachdem ich mich gerade als Neueinsteiger in die Kakteenwelt und in diesem Forum vorgestellt habe

                https://www.kakteenforum.com/t23091-jurgen-aus-wiesbaden-stellt-sich-vor

möchte ich gerne meine Idee und mein Konzept vorstellen, wie man mit überschaubarem Aufwand eine kleine Miniaturlandschaft aus Kakteen gestalten kann, ohne diesen schönen Gewächsen zu sehr "weh zu tun".
Ich weiß, diese Welt entspricht nicht allen Bedürfnissen der Kakteen, aber ich möchte gerne einen Kompromiss eingehen und die Kakteen nicht alle einzeln in Töpfen vor das Fenster stellen, sondern im Rahmen einer Miniaturlandschaft.

Dabei habe ich diese Pflanzen nicht allesamt in ein gemeinsames Substrat gesetzt, sondern eine kleines "Terrarium" gebaut, das eine Größe von 80x45x20 cm hat, aus Holz besteht, welches im Innenbereich mit einer Teichfolie ausgekleidet wurde.
Auf diese Teichfolie habe ich sodann eine etwa 5 cm starke Schicht mit Kieselsteinen gegeben, diese wiederum abgedeckt mit einem Vlies, so dass eine (geringe) Wassermengen durch das Vlies in die Drainageschickt laufen kann, um dort zu verdunsten. Mit Hilfe eines Feuchtigkeits-Messgerätes werde ich demnächst die Feuchtigkeit messen.

Oberhalb dieses Vließes habe ich dann etwa 10 Keramik-Töpfe eingesetzt (mit leicht unterschiedlicher Höhe), die von Styrodur und groben und feineren Kieselsteinen umgeben sind. Um bei einer Pflegemaßnahme eines einzelnen Kaktus nicht die ganze Kiesel-Landschaft durcheinander zu bringen, habe ich in die "Übertöpfe" noch einen kleineren Innentopf eingebracht, in den ich die jeweilige Pflanze einsetze. Als Substrat verwende ich etwa 30-40% Kakteenerde und 60-70% ein reines Substrat aus Mineralien der Firma Haage.

Ich habe seit 2 Tagen die ersten 4 (5) Kakteen eingepflanzt und lese fleißig die Hinweise über die Ansprüche und die Pflege dieser Kakteen. Die weiteren Kakteen werde ich erst in den nächsten Wochen nach und nach einsetzen, wenn ich auf Basis eines Vorschlages von Matthias Uhlig eine Auswahl getroffen habe.
Die Kakteen befinden sich in meinem geräumigen Arbeitszimmer im Haus mit Balkon und Westseite, die ich vor der Balkon-Doppeltür stehen habe, so dass sie einen recht hellen Standort haben. Der weiteste Abstand von der Tür beträgt 90 cm.
Bei gutem Wetter und Sonnenschein werde ich beide Balkontüren öffnen, so dass die Kakteen zeitweise quasi im Freien stehen!

Ich hoffe, dass ich meinen neuen "Freunden" eine gute Voraussetzung für ein gesundes Wachstum bieten kann und würde bei einer erfolgreichen Entwicklung in ein oder zwei Jahren dieses Terrarium vergrößern, da seitlich noch etwas Platz vorhanden ist.

Einige Fotos füge ich zur Verdeutlichung der Situation bei!

Viele Grüße
Jürgen

Da das Einfügen von Fotos in diesem Forum anders vorgesehen ist, als ich es kenne, muss ich diese Fotos leider nachträglich einstellen; zunächst also nur die Idee. Ich hoffe, dass ich gleich die Vorgehensweise gefunden habe.
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Nun die Fotos!

Beitrag  jpx am So 10 Apr 2016, 21:12

Hallo zusammen, nun habe ich kurz den Beitrag überflogen und stelle gerne die Fotos mal ein!

Beste Grüße
Jürgen

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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  Litho am So 10 Apr 2016, 21:25

Hallo Jürgen,

das sieht ja schon sehr ansprechend aus!
Wenn die Übertöpfe kein Abflussloch haben, könnte sich zu viel Gießwaser ansammeln. Hast Du daran gedacht?
Ich denke, dass die zur Innenseite des Raumes gerichteten Pflanzen zu wenig Licht kriegen und dann zu schmal wachsen.
Ich wünsche Dir gutes Gelingen Deines Projektes!
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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  Aldama am So 10 Apr 2016, 21:35

Hi Jürgen
Erst mal auch von meiner Seite willkommen im Forum.
Dein Kakteenkasten den du da gebaut hast ist wirklich schön.Very Happy Du schreibst das der Standort an einen Westbalkon ist und die Pflanzen dort stehen
und genug Licht bekommen. Shocked Das ist leider nicht der Fall. Die Pflanzen zur Zimmermitte stehen generell zu dunkel. Für unsere Augen ist es da noch hell
aber nicht für Kakteen die Sonnenanbeter sind.
Vorschlag : Raus auf den Balkon und eine Abdeckung in 20-30cm Höhe darüber setzen, falls Balkon nicht überdacht.
Da hast du denn viel mehr was davon. Das mit der Erde ist OK.
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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  Cristatahunter am So 10 Apr 2016, 21:35

Hallo Jürgen willkommen im Forum.

Deine Landschaft miniatur sieht schön aus hat aber einige Pflegerische fehler.
1. Die hohen Pflanzen nehmen den kleinen das Licht weg das eh schon wenig ist.
2. 90 cm Abstand ist schon viel zu weit weg vom Fenster. Nur direkt hinter der Glasscheibe ist annähernd genügend Licht.
3. Dein Konzept zum Giessen und verdunsten wird warscheinlich nicht funktionieren da du alle gleich feucht halten möchtest.
4. Im Winter ist es in deinem Wohnraum wohl zu warm.

Vielleicht ist deine Landschaft Fahrbar, dann kannst du sie auf den Balkon rausfahren oder du montierst eine Zusatzbeleuchtung mit einer Pflanzenlampe.
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Deine Anmerkungen

Beitrag  jpx am So 10 Apr 2016, 21:40

Hallo,

danke für Deinen Beitrag (das ist ja der erste in diesem Forum für mich (lach).

Mit dem Wasser werde ich das ja prüfen, einen Ablauf konnte ich nicht vorsehen; da ich aber nicht großzügig gießen werde, hoffe ich, dass das Wasser verdunstet; schließlich kommt das Kakteensubstrat in den einzelnen Töpfen damit gar nicht in Berührung, da sie höher stehen. Soweit ich gehört habe, soll es etwas geben, womit man eventuelle Wasser absaugen kann. Ich werde aber die Kakteen nicht großzügig wässern, sondern nur moderat. Die Zeit wird zeigen, wie gut das gelingt!

Ich hatte gelesen, dass die Kakteen bis 1 Meter vor dem Fenster ordentlich stehen; bei mir ist nur der letzte Topf 90 cm entfernt, also die anderen näher dran.

Ich werde das beobachten. Da die Einzelstücke ja nicht immense Summen kosten, würde ich notfalls auch mal eine meiner Errungenschaften austauschen; obwohl mir das schwer fallen würde.

Aber ein 100%iges Gelingen ist natürlich nicht gesichert; da muss jeder seine Erfahrungen wahrscheinlich selbst machen; trotzdem sind die Ratschläge serh wichtig!

Beste Grüße
Jürgen
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Hallo den anderen usern!

Beitrag  jpx am So 10 Apr 2016, 21:47

Schön, dass ich hier so schnell so gute Hinweise bekomme, da kann ich ja kreativ nachdenken (lach)!

Die Idee mit dem Balkon ist sehr gut, der ist mit einem großen Dachüberstand versehen (Krüppelwalmdach), der aber nicht ausreicht, um regen abzufangen. Dann wäre die jetzige Konstruktion (ohne Abfluss) nicht haltbar.
Aber ich könnte ja einen Plexiglasdach bauen; wie das aussieht, weiß ich nicht. Habt Ihr andere Ideen?
Aber: was mache ich im Winter? Dann müsste ich ja winterharte Kakteen kaufen oder welchen Schutz könnte ich bauen?
Die Balkon-Idee ist wirklich gut, denn der ist recht groß. Wichtig ist nur, dass ich durch die Balkontür etwas von den Pflanzen sehe!

Mir war nicht klar, dass die schönen Stücke unmittelbar hinter dem Glas stehen sollten. Ich könnte die Situation verbessern, dass ich das Terrarium quer stelle, da sind die meisten nahe dran, oder?

Bin gespannt auf Eure weiteren Vorschläge!

Gruß
Jürgen
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ergänzende Frage zu dem Farbhintergrund

Beitrag  jpx am So 10 Apr 2016, 21:49

Ich habe in diesem Forum abwechselnd einen schönen grauen Hintergrund und dann einen fürchterlichen lilafarbigen Hintergrund. Ich habe nichts gefunden, wie ich das ändern kann!
Geht das?
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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  Cristatahunter am So 10 Apr 2016, 21:53

jpx schrieb:Ich habe in diesem Forum abwechselnd einen schönen grauen Hintergrund und dann einen fürchterlichen lilafarbigen Hintergrund. Ich habe nichts gefunden, wie ich das ändern kann!
Geht das?

Ich vermute du musst es so hinnehmen.
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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  benni am So 10 Apr 2016, 21:57

Hallo Jürgen,
als ehemalige Wiesbadenerin, mit Kochbrunnenwasser Getaufte erstmal herzlich
willkommmen hier.
Ich hatte früher auch mal (in Wiesbaden) 5 solcher Kästen 0,8o x 1,2o m, bepflanzt
mit kleinbleibenden  Kakteen und anderen Sukkulenten. Diese Kästen standen aber
in einem Wintergarten, der erst ab Februar wieder Sonnenlicht bekam.
Die Pflanzkästen hatten durch ein Stegdoppelplattendach viel Licht von oben und
die Pflanzen entwickelten sich prächtig. Im Winter habe ich mit 2 Heizlüftern mit
Thermostat die Temperatur zwischen 4 und 8 Grad C gehalten.
Hat alles wunderbar funktioniert.
Ich glaube auch, dass Dein Vorhaben zwar gut gedacht, aber nicht so ganz optimal
für die Pflanzen ist, wie Stefan ja schon dargelegt hat.
Trotzdem viel Erfolg und
liebe Grüsse
benni
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