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Mein erstes Kakteen-Terrarium

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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  jpx am Di 12 Apr 2016, 09:36

jpx schrieb:Hallo zusammen!


Hinweis: Fotos werden heute Abend noch nachgereicht!

Hier sind die versprochenen Fotos!

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Mein neues Konzept für ein Outdoor-Terrarium

Beitrag  jpx am Di 12 Apr 2016, 19:52

Hallo zusammen,

obwohl mir mein jetziges indoor-Terrarium sehr gut gefällt, es aber von der Größe nicht erweiterbar ist und die Pflanzen vielleicht doch zu viele Kompromisse eingehen müssen, habe ich mir vorgenommen, ein größeres outdoor-terrarium vor meiner Balkontür (106 cm breit/ 200 cm hoch) auf dem Balkon zu errichten!

ich wollte mir eigentlich mal 1 Jahr Zeit lassen, um zu prüfen, ob meine Kakteen sich in meinem Arbeitszimmer gut entwickeln, aber..........das dauert mir einfach zu lange! Ich setze das neue und größere (bessere) Konzept auf dem Balkon schon jetzt um, weil ich zur der Überrzeugung gekommen bin, dass es meinen "Sonnenanbeterinnen" dort viel besser gefallen wird!

Ja, ich sehe, wie schön sich die Pflanzen nach einigen Tagen schon zeigen, wo sie (durch die offene Tür) teilweise Sonnenlicht bekommen haben. Ich finde es auch wesentlich schöner, wenn sich die Kakteen in einer Miniaturlandschaft darstellen können, als wenn sie in Töpfen nebeneinander gereiht irgendwie einfach rumstehen. Aber jeder so, wie es ihm am gefällt.

Ich habe nun folgendes konkret vor und bitte Euch um eine Rückäußerung, ob es irgendwelche Einwände/Empfehlungen/Verbesserungen gibt, oder ob das so ok ist:

Ich baue ein Outdoor-Terrarium aus einer Holzbalkenkonstruktion (9x9 cm) Douglasie mit 6 großen Rollen in einer Größe von 200 x 60 cm.
Die Rollen haben einen Durchmesser von 12 cm und werden unter die Balken geschraubt; also 2 Rollen auf der Hälfte der Konstruktion. Die 6 Rollen tragen jede für sich rd. 100 kg Gewicht (das sollte locker reichen).
Auf die Balken kommen außen und in der Mitte 40 cm Balken (hochkant), die mit Douglasien-Bretter ummantelt werden, so dass sie in sich durch die Verschraubung als Rahmen schon halten.
Unten eine Verschalung (evt. gelochtes rostfreies Stahlblech), wahrschienlicher aber eine Holzverschalung mit einem Wasserablauf in der Mitte. Mit leicht schräg angelegten Lattenkonstruktion wird ein leichtes Gefälle zur Mitte der Platte erreicht, so dass das Wasser über einen Abflussring abgeführt wird.
Das ganze wird mit Teichfolie (mein Teich im Garten hält schon 20 Jahre) ausgestattet.
Auf die Teichfolie kommt eine Menge Styrodur und darauf verschiedene Kieselsteine (vgl. Indoor-Terrarium).

Ich habe eine Pflanzebene von rd. 60 cm (liege also 20 cm tiefer als jetzt) und habe einen Innenraum von 40 cm zur Gestaltung zur Verfügung (jetzt sind es nur 20 cm). Dadurch kann ich die Kakteenlandschaft (mit unterschiedlichen Höhen) noch besser gestalten. Alle Kakteen kommen in Einzeltöpfe (auch die Große bekommt einen großen Topf und könnte später mal daneben gestellt werden.) Mit Hilfe dieses Topf-in-Topf-Systems kann ich alle Kakteen individuell betreuen.

Nun kommt es:

etwa die Hälfte der Kakteen wird aus winterharten bestehen, die ganzjährig auf dem Balkon bleiben, die andere Hälfte wird im Herbst entnommen und überwintert im Keller! Dadurch habe ich im Sommer ein "volles Haus" und im Winter immer noch eine schöne Kakteenwelt vor meinem Arbeitszimmer auf dem Balkon.
Die Kakteen sind z.T. durch das Krüppelwalmdach überdacht und ich könnte - wenn es ganz schlimm kommen würde im Winter - zeitweise auch eine Folie spannen, von der Balkonbrüstung aus bis an die Hauswand.

So, jetzt würde ich mich über Hinweise, Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge freuen!

Viele Grüße
Jürgen
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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  Litho am Di 12 Apr 2016, 20:19

Hört sich nicht schlecht an aber wozu brauchst Du die Rollen?
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Warum Rollen?

Beitrag  jpx am Di 12 Apr 2016, 20:44

Moin Litho,

die Rollen haben den Vorteil, dass ich das Terrarium von der Hauswand (Tür) nach vorne schieben kann, so dass die Kakteen noch eher von der seitlich aufkommenden Sonne (Süden) etwas erhalten, da der Dachübersprung ja auch seitlich am Haus ist.
Im übrigen muss man die Möglichkeit haben, mal die Fensterrahmen zu reinigen, Balkonbelag etc. Als Drittes kommt noch hinzu, dass ich das Terrarium seitlich in die Ecke des Balkons verschieben kann ( 200 cm neben der Balkontür), so dass die von dem seitlichen Dachüberstand bei einer Schlechtwetterperiode noch besser geschützt wären!

Hast Du noch Vorschläge?

Gruß
Jürgen
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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  Litho am Di 12 Apr 2016, 21:15

Nein, keine Vorschäge. Das scheint alles machbar zu sein. Gut ist, dass Du Dich entschlossen hast, das Terrarium draußen zu installieren.
So musst Du bei schönem Wetter nicht die Tür offen lassen und dann jede Menge Fliegen und anderes Getier verfolgen.
Was hältst Du davon, bei Gelegenheit eine Bauzeichnung zu zeigen + die Baufortschritte in Bildern zu dokumentieren?
Viel Erfolg!
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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  OPUNTIO am Di 12 Apr 2016, 23:23

Mein Vorschlag: Nimm NUR Winterharte !
Bis du die Eingekellerten im Frühling dazustellen kannst sind die Winterharten bereits beim Knospenschieben.
Die Kakteen aus dem Winterquartier müssen aber erst mal ein bis zwei Wochen schattiert werden bis sie sich wieder an die UV Strahlung gewöhnt haben.
Du musst sie also erst separat aufstellen, denn wenn du deinen kompletten Kasten schattierst, störst du die Winterharten in der Entwicklung und Blütenbildung.

Gruß Stefan
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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  Shamrock am Mi 13 Apr 2016, 01:08

Oder man schattiert die nicht Frostharten seperat bevor sie für den Sommer final in den Kasten umziehen dürfen. Erhöht auf jeden Fall die Auswahl und rettet den aktuell vorhandenen Kakteenbestand. Wink

Wenn die Kakteen mal ein bissl Regen abbekommen, weil das Dach nicht ganz alles schützt, dann ist das nicht weiter tragisch. Kommt natürlich auch auf die Regendauer und -intensität an. Bei mir auf dem Balkon sind sie auch von einem überstehenden Dach weitestgehend geschützt, aber bei Starkregen und Wind werden sie gut nass. Reicht aber meist nur für eine oberflächliche Substratanfeuchtung, obwohl die Pflanzen selbst klatschnass sind.

Im Winter bei deinen geplanten Frostharten sieht´s ein bissl anders aus. Da ist man eher auf der sicheren Seite, wenn man sie komplett trocken hält. Außer du verwendest wirklich komplett winterharte Kakteen, welche auch Nässe abkönnen.

Die geplante Neuinstallationsvorgehensweise klingt recht vernünftig. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich zu dieser Uhrzeit nicht mehr ganz so genau gelesen hab. Wink

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Nur winterharte?

Beitrag  jpx am Mi 13 Apr 2016, 07:30

OPUNTIO schrieb:Mein Vorschlag: Nimm NUR Winterharte !

Gruß Stefan

Moin Stefan,

vielen Dank für Deinen Hinweis!
Ja, ich hatte mir auch schon Gedanken gemacht und gesehen, wie viele schöne winterharte Kakteen es gibt. Ich habe es so vor, dass ich nur die 3 jetzt vorhandenen Kakteen behalte und alle übrigen nur winterhart kaufe.
Deine Argumente sind gut nachvollziehbar!

Es gibt ja eine Internetseite, die haben nur winterharte Kakteen, die alle im Freiland gezüchtet wurden. Ist das wichtig, oder kann man auch winterharte Kakteen kaufen, die nicht im Freiland gezogen wurden?

Beste Grüße
Jürgen
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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  Cristatahunter am Mi 13 Apr 2016, 07:32

Da in unserem Hobby, Geld keine Rolle spielt, würde ich dir empfehlen den Balkon ein zu Glasen. So hast du dann ein Gewächshaus auf dem Balkon und kannst eine tolle Kakteenlandschaft darin anlegen.
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Re: Mein erstes Kakteen-Terrarium

Beitrag  jpx am Mi 13 Apr 2016, 07:37

Shamrock schrieb:Oder man schattiert die nicht Frostharten seperat bevor sie für den Sommer final in den Kasten umziehen dürfen. Erhöht auf jeden Fall die Auswahl und rettet den aktuell vorhandenen Kakteenbestand. Wink

Wenn die Kakteen mal ein bissl Regen abbekommen, weil das Dach nicht ganz alles schützt, dann ist das nicht weiter tragisch. Kommt natürlich auch auf die Regendauer und -intensität an. Bei mir auf dem Balkon sind sie auch von einem überstehenden Dach weitestgehend geschützt, aber bei Starkregen und Wind werden sie gut nass. Reicht aber meist nur für eine oberflächliche Substratanfeuchtung, obwohl die Pflanzen selbst klatschnass sind.

Im Winter bei deinen geplanten Frostharten sieht´s ein bissl anders aus. Da ist man eher auf der sicheren Seite, wenn man sie komplett trocken hält. Außer du verwendest wirklich komplett winterharte Kakteen, welche auch Nässe abkönnen.

Die geplante Neuinstallationsvorgehensweise klingt recht vernünftig. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich zu dieser Uhrzeit nicht mehr ganz so genau gelesen hab. Wink

Moin, so späte noch im Netz aktiv!?
Dann schau doch bitte noch mal bei voll geöffneten Augen, ob das alles so ok ist! Denn für mich wäre es schon wichtig zu wissen, ob ich das so umsetzen kann!
Ich würde bei einer Schlechtwetterperiode von der Balkonbrüsstung aus eine Folie zur Hauswand spannen, damit die Kakteen nicht über einen längeren Zeitraum all zu nass werden. Schadet das?
Dann werde ich ja alle Kakteen in einem Topf-in-Topf-System einpflanzen, so dass im wesentlichen nur die rundherum befindlichen Kieselsteine nass werden.
Mir fällt gerade ein, ich könnte ja noch so Manchetten basteln für die Töpfle, eine Folie, die kurz unter der obersten Kieselschicht liegt, so dass die Kakteen überhaupt nicht nass werden; das ist doch die Lösung!!!!! Oder???? Also, bei schlechtem Wetter eine Manschette auf den Topfbereich und der Boden in dem Topf wird nicht nass.

Frage: Wäre es gut, wenn ich die Aussentöpfe noch wegen Frost mit einer flexiblen Schaumstoff-Schicht ummantele? Zwischen Innen- und Aussen-Topf ist ja etwas Luft.

Beste Grüße
Jürgen
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