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5 neue Kakteen - und 0 Ahnung

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Beitrag  Fred Zimt am Mi 22 Jun 2016, 12:30

Ich schon wieder,
Hurra! Very Happy

...was ist denn mit dem Schlumbergera.
Mit welcher Schlumbergera? scratch

Ich mein, der Weihnachtkaktus steht ja auch warm!
Das mein ich auch, denn bei uns hats zur Zeit 28 Grad.Rolling Eyes

Murmelst Du nur so vor dich hin oder möchtest Du vielleicht etwas wissen?

Formulier doch gegebenenfalls bitte eine halbwegs präzise Frage, ja?
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Beitrag  SarahMüh am Mi 22 Jun 2016, 13:23

Na es ging doch eben um Kakteen, die kalt überwintern (also die meisten), nur den Melocactus sollte ich ausklammern. Aber der Weihnachtskaktus blüht ja im Winter und den stell ich ja nicht kalt, der bleibt ja ganzjährig im Zimmer, oder etwas nicht? Deshalb meine Frage, was mit dem Schlumbergera wäre. Und von Rhipsalis hab ich das auch gelesen, also dass die bei Zimmmertemperatur überwintern.
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Beitrag  Fred Zimt am Mi 22 Jun 2016, 15:18

Na es ging doch eben um Kakteen, die kalt überwintern
Ich dachte es ging darum welche von deinen Kakteen kalt überwintern?
Falls Du schonmal eine Schlumbergera erwähnt hast hab ichs überlesen, entschuldige bitte.

Aber der Weihnachtskaktus blüht ja im Winter und den stell ich ja nicht kalt,
Der Weihnachtskaktus gehört zu den Ausnahmen, die Matze oben erwähnte.:
Wenn man mal von ein paar wenigen Ausnahmen (wie eben beispielsweise dem besagten Melo oder Epiphyten) absieht,
Der gehört nämlich zu den
Kumpels in Brasilien

der bleibt ja ganzjährig im Zimmer,

Aber nein, der darf natürlich raus, allerdings nicht in die direkte Sonne.
Kürzere Tage im Herbst in Verbindung mit kühleren Nachttemperaturen sorgen für reichen Blütenansatz.
Nach der Blüte steht er am besten kühl, aber nicht kalt sagenwirmal zwischen 10 und 15°C.
Wichtig ist daß der Wurzelballen nicht ganz austrocknet- Sommer wie Winter.

Grüße

Fred
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Beitrag  SarahMüh am Mi 22 Jun 2016, 21:42

dankeschön! was ihr nicht alles aus dem efef wisst *stau*

so und mit dem dünger-verhältnis ... also das steht ja auf den düngerflaschen gar nicht drauf :-( Kakteen steht ja in Verwitterungsböden und da ist viel Kalium und Phospor drin aber kaum Stickstoff. Dennoch ist das in den Düngern drin .... versteh ich nicht.

und noch weniger versteh ich das mit dem Kalk. Es heißt doch immer kalkarmes Wasser ist wichtig, kalkfreier Sand usw. WIESO ist dann in der Kakteenerde aus Baumarkt/Gartencenter etc Kalk drin? Shocked
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Beitrag  pisanius am Mi 22 Jun 2016, 22:44

Nein, nicht alle Kakteen stehen in Verwitterungsböden, aber sehr viele von denen tun das sehr gern. Und wenn du das jetzt in Erfahrung gebracht hast, dann verstehst du auch besser, warum so viel Humus oft gar nicht so erwünscht ist.
Meine Erfahrung deckt sich übrigens mit cristatahunter: Humus muss nicht, aber etwas DAVON ist oft erfolgreich. Warum nicht essen, wenn es etwas gibt?

In den Düngern ist drin, was grüne Pflanzen schnell fett macht. Gib einen Volldünger einmal die Woche, und deine Mammillaria sieht aus wie eine Kartoffel. Nur blühen wird sie nicht, und schon gar nicht wohlfühlen. Ich habe da auch kein Patentrezept außer dem alleseits empfohlenen Wuxal, muss aber gestehen, dass ich aus Billigläden gerne mal Geranien- oder Orchideen-Dünger stark verdünnt missbrauche. Geht alles, solange nicht übermäßig stickstoffbetont. (Hoffentlich hat das keiner außer dir gelesen.)

Das mit dem Kalk kann sehr wichtig sein, weil die übliche Gummi-Erde aus Torfbasis sehr sauer sein kann. Sauer mögen viele Kakteen, aber soo sauer nun auch nicht. Und wenige Arten haben es gern etwas kalkiger, manche Mexikaner z.B. Wenn es nicht so ist, geht es meist auch (nicht immer). PH-Werte werden oft überinterpretiert.

Cheers, keep on rockin'
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Beitrag  Shamrock am Do 23 Jun 2016, 08:24

Danke, Fred! *daumen*
Deshalb hab ich ja auch sehr bewusst Epiphyten geschrieben - da zählen nämlich sowohl Schlumbis wie auch Rhipsalis dazu.
Und dann kommen wir wieder zur bereits ausführlich erwähnten Herkunft der Kakteen: Wer im tropischen Regenwald auf Bäumen wächst, braucht natürlich eine etwas andere Kultur als hochsukkulente Kakteen aus ariden Gegenden. Wink Nochmal: Die Herkunft entscheidet letztendlich über die Kultur!

Zudem: Für einen kleinen Artikel über Kakteen in einer allgemeinen Gartenzeitschrift würde ich definitiv Punkte wie Dünger, pH-Wert, etc. komplett außen vor lassen. Darüber sollten sich Anfänger echt keine großen Gedanken machen. Wink

Noch kurz zum Thema Humus im Substrat: Viele Kakteen wachsen in ihrer Heimat gerne in Humustaschen o.ä., aber wenn man sich letztendlich die Böden dort anguckt, dann hat Torf im Substrat rein gar nix verloren. Zumindest wüsste ich keinen Kaktus, der im Hochmoor wächst. Ob das auch den Substratherstellern bewusst ist, die sog. Kakteenerde an Baumarkt und Co. verticken? Mal ganz abgesehen vom moralischen Aspekt der Torfverwendung in Pflanzenerde.

Viele Grüße und maximalen Erfolg beim Schreiben!

Matthias

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Beitrag  SarahMüh am Do 23 Jun 2016, 09:11

Vielen Dank pisanius, Fred, shamrock und alle anderen! Ich helft mir echt sehr und ich  verstehe immer mehr, wie das alles zusammenhängt!

aber natürlich hast du recht shamrock, ich schreibe ja nicht für eine Fachzeitschrift, es darf bloß nicht zu kompliziert werden! schwierig, denn dann muss man einfach viel vereinfacht oder verallgemeinert darstellen. oder einfach Dinge weglassen. So ist es eben. Nur ich für mich hab immer das Gefühl, erst alles wissen und verstehen zu müssen Rolling Eyes Aber es ist schon so, der Normalo will sich nicht erst groß mit Pflanzen- oder Bodenkunde auseinandersetzen und gar für jede Pflanze eine eigene Erde mischen oder en richtigen Dünger suchen. Muss ja auch nicht! Man kann sich auch so an der wunderbaren Welt der Kakteen erfreuen.

pisanius schrieb:
Geht alles, solange nicht übermäßig stickstoffbetont. (Hoffentlich hat das keiner außer dir gelesen.)
Ja, das dachte ich mir auf, also suche ich nach einem Dünger, bei dem der Stickstoffwert kleiner ist, als der P- und K- Wert.

Shamrock schrieb:Danke, Fred! *daumen*
Deshalb hab ich ja auch sehr bewusst Epiphyten geschrieben - da zählen nämlich sowohl Schlumbis wie auch Rhipsalis dazu.
Aaaah, ok klaro! Danke!

Shamrock schrieb: Noch kurz zum Thema Humus im Substrat: Viele Kakteen wachsen in ihrer Heimat gerne in Humustaschen o.ä., aber wenn man sich letztendlich die Böden dort anguckt, dann hat Torf im Substrat rein gar nix verloren. Zumindest wüsste ich keinen Kaktus, der im Hochmoor wächst. Ob das auch den Substratherstellern bewusst ist, die sog. Kakteenerde an Baumarkt und Co. verticken? Mal ganz abgesehen vom moralischen Aspekt der Torfverwendung in Pflanzenerde.
Ja, schon merkwürdig! Ich hab mir als Beigabe zu meiner Bims/Lava-Mischung nun doch "Kakteenerde" gekauft, bei der von Obi steht zumindest torfreduziert drauf. Bin auch noch mal so gucken gegangen, es gibt ja Dutzende Erden für jeden Kleinsch.... ! Wahnsinn! ich hab auch nach torffreier Erde geschaut (gab einige wenige), das ist dann aber ja nur Grünkompost oder wie das heißt. Kann das denn für die Kakteen richtig sein? Sowas kennen die ja auch nicht, bei dem wenigen organischen Material, was in der Wüste verrottet. Aber wahrscheinlich ist es doch besser als Torf?
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Beitrag  SarahMüh am Do 23 Jun 2016, 11:14

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Beitrag  Shamrock am Do 23 Jun 2016, 11:18

Muss ja nicht immer Wüste sein und etwas organisches Material verrottet überall. MANCHE Kakteen suchen sich dann genau die Stellen, wo dieser Humus sich dann sammelt (Felsnischen, etc.).

Stimmt, ich staune auch immer, was für Spezialerden es für alle möglichen Pflanzenfamilien gibt. Bei etlichen mag das ja auch durchaus Sinn machen (Karnivoren oder epiphytische Orchideen, mit ganz speziellen Anforderungen). Ohne es wirklich kompetent beurteilen zu können: Der größte Teil davon dürfte Geldmacherei sein. So ein kleines Säckchen Rosenerde kann man halt deutlich teurer verkaufen wie die klassische Pflanzenerde.
Ist wahrscheinlich wie mit den ganzen Cremes für euch Frauen: Eine für die Hände, eine fürs Gesicht, eine für die Füße, eine für die Ohren... Drin ist überall der gleiche Kram, nur wir Männer finden vor lauter Fläschchen und Döschen im Bad unseren Rasierer nicht mehr. Wink

Torfreduziert klingt klasse! Ist dann wahrscheinlich auch so ein Verkaufstrick. Dafür wird dann immerhin etwas weniger einzigartige Naturlandschaft in Weißrussland vernichtet - feine Sache! Mad

EDIT: Eine Coryphanta, wie ein kurzer Blick auf die große Blüte und die unverwechselbaren Warzenfurchen verrät. Genaueres dürfen gerne andere mitteilen. Der Elefantenzahn (elephantidens) vielleicht?

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Beitrag  Fred Zimt am Do 23 Jun 2016, 16:00

mit dem dünger-verhältnis ... also das steht ja auf den düngerflaschen gar nicht drauf
Doch, das steht normalerweise immer drauf. Hinten, im Kleingedruckten.
Was für ein Zeug hast Du denn?

also suche ich nach einem Dünger, bei dem der Stickstoffwert kleiner ist, als der P- und K- Wert.
Wenn Du in deinem Baumarkt rumsuchst: Bei sogenannten Blüh- oder Blütendüngern ist das der Fall.

N-P-K ungefähr gleichgroß ist aber auch OK, das oben erwähnte Wuxal Super bietet zum Beispiel 8-8-6.
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