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Springkraut

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Springkraut

Beitrag  regenkobold am Mo 20 Jun 2016, 00:30

Hallo,

ich habe in sehr viele Töpfen meiner Sammlung ein Unkraut wo sich Springkraut nennt. Wie wird man das wieder los! Je mehr ich zupfe desto mehr wächst.......
Gruß
Harald
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regenkobold
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Re: Springkraut

Beitrag  Didi52 am Mo 20 Jun 2016, 05:21

Meinst Du wirklich Springkraut https://de.wikipedia.org/wiki/Dr%C3%BCsiges_Springkraut oder Sauerklee https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerklee ? Beides zupfen. Wahrscheinlich ist es bei Dir Sauerklee. Der macht sich gerne in Kakteenkulturen breit. Hier hilft dauerhaft nur umtopfen. Du hast doch eh vor, in rein mineralisches Substrat zu pflanzen. Dabei musst Du dann alle Wurzeln des Sauerklees entfernen. Nur dann hast Du Ruhe davor.
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Re: Springkraut

Beitrag  kaktusbruno am Mo 20 Jun 2016, 06:04

Halllo zusammen,
sämtliche Wurzeln entfernen ist sehr wichtig aber ebenso wichtig ist es auch,dass man auch sämtliche Samen entfernt die sich zwischen den Dornen befinden.Auch zwischen den Sprossen.Das erreicht man am besten mit einem starken Wasserstrahl.
Grüsse von Bruno Winken
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Re: Springkraut

Beitrag  Cristatahunter am Mo 20 Jun 2016, 07:21

Ich nutze einen Staubsauger und sauge die Springkapseln an. Dan zupfe ich die Pflanze mit der Pinzette aus dem Boden. Sind die Samen schon abgesprungen, können diese auch mit der obersten Schicht Substrat abgesaugt werden.
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Re: Springkraut

Beitrag  Shamrock am Mo 20 Jun 2016, 10:51

Hmh, Springkraut bevorzugt feuchte, schattige Standorte - also genau das Gegenteil von dem, was Kakteen brauchen. Da würde schon eine Umstellung auf mineralisches Substrat reichen, um das Springkraut ein für allemal loszuwerden.
Etwas diffiziler siehts dann schon beim erwähnten (Horn-)Sauerklee (Oxalis corniculata) aus. Der hat unterirdische Wurzelrhizome und ist schon allein deshalb äußerst hartnäckig. https://www.kakteenforum.com/t16717-bekampfung-von-sauerklee?highlight=sauerklee

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Re: Springkraut

Beitrag  Litho am Mo 20 Jun 2016, 17:26

Wem gar nichts mehr einfällt: Die Blätter vorsichtig mit RoundUp beträufeln.
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Re: Springkraut

Beitrag  Fred Zimt am Mo 20 Jun 2016, 18:52

Hrgtzck Mike!
Was ist denn das für ein Ratschlag? Das würdest Du doch Lebtag nicht an deinen eigen Pflanzen probieren.

RoundUp.

Der, dem garnichts mehr einfällt, hat hoffentlich noch genug Kerzen am Baum, um das nicht zu tun,.
Schon garnicht, wenn das Unkraut wo sich Springkraut nennt in den Töpfen der Kakteen sprießt.
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Re: Springkraut

Beitrag  malageno am Mo 20 Jun 2016, 19:17

Über den Sauerklee kann man nur sein enormes Wachstum und seine schönen Blüten bewundern.
Ansonsten ist er im Garten der pure Horror. Gottseidank habe ich nur von Oktober bis April dieses Vergnügen ihn beim Wachsen zuzusehen.
Wenns denn wieder auf andalusische Wärme umschaltet ist der Spuk in 14 Tagen vorbei. Er verdorrt in der Sonne erscheint aber wieder wie gesagt nach dem ersten Regen im Oktober.
In den Wintermonaten ist nicht Rasenmähen angesagt sondern Kleemähen.
Das Zeug ist nicht totzukriegen!
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Re: Springkraut

Beitrag  Sand am Mo 20 Jun 2016, 19:22

Es ist höchstwahrscheinlich Sauerklee. Der schleudert seine Samen explosionsartig weg.
Hatte ich auch schon eingeschleppt. Solange zupfen bis nichts mehr nachwächst.
Bei größeren Sammlungen ist die Saubsaugermethode sicherlich eine gute Idee.

Roundup: Immer fest druff mit der Giftspritze. Viel Spass mit dem Krebs nachher..
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Re: Springkraut

Beitrag  Litho am Mo 20 Jun 2016, 20:38

Wenn es sich um eine überschaubare Anzahl von zu behandelnden Töpfen handelt, würde ich dennoch RoundUp einsetzen,
denn alles andere hilft ja offenbar nicht effizient.
Mit einem kleinen Pinsel jedes Kleeblatt bestreichen. Wer Angst vor Glyphosat hat, kann ja Gummihandschuhe tragen.
Ich habe keine Bedenken, denn es handelt sich bei diesen Topfpflanzen ja nicht um einen Anbau zum Gewinnen von Essbarem.
Und solange RoundUp (verdünntes Glyphosat) im Laden zu kaufen ist, sollte man es auch verwenden können / dürfen.
Falls es nicht mehr an Jedermann verkauft werden darf, werde ich mich dem allgemeinen Ökologie-Hype öffnen und
- nur noch mit Brennnesseljauche im Wohnzimmer gegen Wollläuse, Trauermücken und Spinnmilben ankämpfen,
- keinen Dünger in Plastikflaschen mehr kaufen,
- Namens-Etiketten aus Pappe verwenden,
- von Kunststoff- auf Tontöpfe umsteigen und
- mein Regenwasser in Holzschalen auffangen.

Will sagen: Ich bin mittlerweile fast 66 und immer noch am Leben - trotz Umgang mit diversen gefährlichen Stoffen:
- als Kind auf Baustellen beim Asbestsägen zugeschaut,
- als Schüler im Chemieunterricht reines Formalin gekocht (beim Herstellen von Kunststoff) und eingeatmet, bis zum Tränen der Augen,
- als  Erwachsener mehrere Holzfußböden mit Xylamon und einem dicken Quastpinsel getränkt, E 605 und andere extreme Gifte im Garten verspritzt,
- als Erwachsener Wühlmäuse (nicht unsere Wühlmausi) mit Phosphorwasserstoff umgebracht usw...
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