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Zwei Fragen zu meinen Feros

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Zwei Fragen zu meinen Feros

Beitrag  Antonia99 am Mi 06 Jul 2016, 22:18

Mir fällt auf, dass ein Teil meiner Feros in diesem Jahr ausgesprochen schwer in Tritt kommen. Zwei habe ich sogar ausgetopft, weil sie sich so gar nicht rührten, und neu eingepflanzt, und jetzt endlich zeigt sich ein minimaler Neuaustrieb:

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Ich habe sie komplett trocken überwintert und giesse jetzt so alle 14 Tage -- woran kann es nur liegen?

Mein größter hat schnell durchgetrieben, zeigt aber Folgendes:

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Sind diese klebrigen Tropfen in Ordnung? Heißt das zu viel Feuchtigkeit? Oder irgendwas Gefährliches?
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Antonia99
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Re: Zwei Fragen zu meinen Feros

Beitrag  Orchidsorchid am Mi 06 Jul 2016, 23:06

Hallo Antonia
Die Tropfen sind normal ich weiss nur den Fachausdruck jetzt gerade nicht. Bei mir holen die Ameisen den "Nektar" von den Feros

Grüsse Manfred
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Re: Zwei Fragen zu meinen Feros

Beitrag  jupp999 am Mi 06 Jul 2016, 23:16

Hallo Antonia,

wie Manfred schon geschrieben hat: Feros haben Drüsendornen, auch Glandeln genannt (oder auch extraflorale Nektarien), aus denen sie Nektar absondern.
Wird dieser Nektar nicht von Insekten beseitigt oder abgewaschen (z. B. durch Regen), können sich darin (vor allem in der kalten Jahreszeit) Rußtau-Pilze einnisten. Meines Wissens schaden diese der Pflanze nicht, aber das sieht dann (un)schön schwarz aus ... Shocked .
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Re: Zwei Fragen zu meinen Feros

Beitrag  Orchidsorchid am Mi 06 Jul 2016, 23:21

jupp999 schrieb:Hallo Antonia,

wie Manfred schon geschrieben hat: Feros haben Drüsendornen, auch Glandeln genannt (oder auch extraflorale Nektarien), aus denen sie Nektar absondern.
Wird dieser Nektar nicht von Insekten beseitigt oder abgewaschen (z. B. durch Regen), können sich darin (vor allem in der kalten Jahreszeit) Rußtau-Pilze einnisten. Meines Wissens schaden diese der Pflanze nicht, aber das sieht dann (un)schön schwarz aus ... Shocked .

Hallo Jupp
danke für die Nachhilfe aber (extraflorale Nektarien) fiel mir spontan einfach nicht ein

Grüsse Manfred
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Re: Zwei Fragen zu meinen Feros

Beitrag  flowerpower am Mi 06 Jul 2016, 23:21

Hallo,
das sind extraflorale Nektarien. Wie Manfred schon geschrieben hat, werden durch den Nektar Ameisen angelockt. Die Ameisen wiederum sollen dann die Kakteen vor Schädlinge schützen, weil sie ja ihre "Futterquelle" verteidigen wollen. Es profitieren also die Kakteen und die Ameisen.
Liebe Grüße
Ilona

Da war jemand schneller!


Zuletzt von flowerpower am Mi 06 Jul 2016, 23:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Nachtrag)
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zwei Fragen zu meinen Feros

Beitrag  Richard am Fr 08 Jul 2016, 20:09

Hallo Antonia

Das mit den extrafloralen Nektarien haben Manfred, Jupp und Ilona wunderschön beschrieben.
Dazu kann ich nichts mehr sagen.
Zum Gießen allerdings schon. Ich habe etwa ein Dutzend Feros, verschiedener Arten.
Diese sind zum Teil schon über 20 Jahre alt. Ich gieße meine Feros wesentlich häufiger. Bei
Temperaturen um die 30 Gr. C in meinem Wintergarten etwa alle 7 - 8 Tage und zwar Durchdringend.
Dazu habe ich größere Pflanzgefäße und ein Substrat welches viel Wasser speichert (viel Perlite).
Wenn man kleine Pflanzgefäße hat, dazu noch ein Substrat welches kaum Wasser speichert, z.B.
einen hohen Anteil an Bims ist das Substrat nach 2 - 3 Tagen knochentrocken. Da kann kaum etwas
wachsen. Ich weiß es steht überall geschrieben man soll alle 14 Tage gießen, ich hatte jedoch meine
ersten Feros schon viele Jahre bevor ich das gelesen habe und mir ist noch keiner eingegangen.
Ich dünge bei jedem Gießen, ca. 3 Gramm auf 10 Liter nicht nur die Feros sondern alle Kakteen.

viele Grüße, Richard
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Re: Zwei Fragen zu meinen Feros

Beitrag  Shamrock am Sa 09 Jul 2016, 00:14

Zum Gießen kann man pauschal sagen, dass man nichts pauschalisieren kann. Kommt immer auf das Substrat, die Topfgröße, das Wetter, etc. an. Wenn man erst dann wieder gießt, wenn das Substrat komplett trocken ist, dann ist man halbwegs auf der sicheren Seite. Allerdings wollen die allermeisten Feros ja wachsen und groß werden, die vertragen dann schon ein bissl mehr. Feste Zeitintervalle wie beispielsweise ein 14-Tage-Rhythmus sind sicher suboptimal.

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Re: Zwei Fragen zu meinen Feros

Beitrag  Antonia99 am Sa 09 Jul 2016, 16:26

Vielen Dank für Eure Antworten. so ganz fest ist mein Giessrhythmus auch nicht, und ich versuche auch, einen Unterschied zwischen durstigeren und weniger durstigen Arten zu machen.
Allerdings war der Sommer bisher hier auch sehr suboptimal, und außen kühl und innen feucht wollte ich auf jeden Fall vermeiden.
Ich bin froh, dass ich die Feros nicht auf die Verlustliste schreiben musste, denn mittlerweile zeigen alle Wachstum, wenn auch nicht rasant.
Jetzt warte ich nur noch auf meine sture Eriosyce ceratistes, die ja angeblich geradezu eine Giesswasserallergie hat, und wenn die dann auch eindeutig wächst, ist alles gut.
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Zwei Fragen zu meinen Feros

Beitrag  Richard am Sa 09 Jul 2016, 17:44

Hallo Anntonia

Eine Anmerkung zum Wachstum Deiner Feros.
Ich schätze daß Deine Feros einen Durchmesser von gut 10 cm haben. Diese wachsen noch nicht besonders rasant.
Wenn die im Jahr 4 oder 5 Areolen dazulegen dann ist das schon ganz gut. Bei einem Durchmesser von 15 - 20cm
beschleunigt sich das Wachstum.
Das mit den Gießen alle 7 - 8 Tage gilt nur bei Temperaturen im Wintergarten von ca. 30 Gr. C, (Nachmittags)
Bei Temperaturen von 20 - 25 Gr.C gieße ich auch nur alle 2 Wochen. Bei Temperaturen von über 40 Gr. C, wie es im Sommer
manchmal vorkommt gieße ich alle 3 Tage und zwar Durchdringend. Dann lasse ich auch mal die Düngung ausfallen weil das
Wasser überwiegend nur verdunstet.

viele Grüße, Richard

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