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Ferocactus Rußtau ?

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Re: Ferocactus Rußtau ?

Beitrag  Cristatahunter am Fr Aug 05 2016, 00:24

Ich habe auch im Gewächshausboden eine Dampfsperre, Isolation und Holzboden bzw, Laminat. Das reguliert zuverlässig die Luftfeuchte. Ende September oder anfang Oktober gibt es die letzten Wassergaben für die kleinen Töpfe. Nektartropfen habe ich selten bis nie. Für mich ist es ein Zeichen das die Pflanzen einen Überschuss an Wasser und Nahrung haben.
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Re: Ferocactus Rußtau ?

Beitrag  Hardy_whv am Fr Aug 05 2016, 00:48

Ich habe hier, direkt hinterm Deich wohnend, im Winter wochelang nahe 100% Luftfeuchtigkeit draußen. Da kann ich machen was ich will, die Luftfeuchte habe ich auch im Gewächshaus. Das einzige was man dagegen tun könnte wäre, dagegen an zu heizen. Oder wie gesagt einen Luftentfeuchter einsetzen.

Feros wollen große Pflanzen werden. Dafür benötigen sie Futter. Ich bin 53 Jahre alt - ich möchte auch noch sehen, wie die alle mal blühen. Solange sie bei meiner Kultur ihr natürliches Aussehen behalten, bin ich zufrieden.

Ich glaube übrigens nicht, dass die Fero Nektarien besitzen, und dann an den natürlichen Standorten daraus keinen Nektar produzieren. Ich habe irgendwo noch ein paar Fotos mit Ameisen an Feros (am Standort) ... muss ich gleich mal suchen gehen.


Gruß,

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Re: Ferocactus Rußtau ?

Beitrag  Hardy_whv am Fr Aug 05 2016, 01:39

Habe auf die Schnelle nur ein Foto gefunden:

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Ein Ferocactus wislizeni, östlich von Tucson, Arizona, am 07.04.2011. Die Ameisen sind leider nicht sehr gut zu erkennen, aber sie lungern an mehren Nektarien herum (rote Pfleile). Ich vermute mal, weil es da was zu holen gibt.

Und so sah es da aus:

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Kein Grün zu sehen. Es war also schon einige Zeit recht trocken dort. Eher kein Indikator für zuviel Wasser.


Gruß,

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Re: Ferocactus Rußtau ?

Beitrag  marcus84 am Fr Aug 05 2016, 04:17

Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, das die Entstehung von Rußtau mit der hohen Luftfeuchte im GH im Winter zusammen hängt. Bis 2013 waren meine Pflanzen im Haus überwintert wurden. Da gab es nie Probleme mit Rußtau.
Seit 2013 bleiben die Pflanzen im GH und es wird auf etwa 5 Grad geheizt. Die Luftfeuchte ist fast immer so um die 90 Prozent. Seit dem habe ich jeden Winter das Problem mit Rußtau.
Eine Gegenmaßnahme hab ich bis jetzt nicht ergriffen, außer das es ein optischer Makel ist, haben die Pflanzen keine Probleme. Und extra einen Luftentfeuchter aufstellen, wollte ich nicht. Erstens reichen die Stromkosten durch die Heizung schon und zweitens hatte ich mal gehört, das unter einer gewissen Temperatur der Entfeuchter nicht richtig arbeitet.
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Re: Ferocactus Rußtau ?

Beitrag  Cristatahunter am Fr Aug 05 2016, 09:53

Hardy_whv schrieb:Habe auf die Schnelle nur ein Foto gefunden:

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Ein Ferocactus wislizeni, östlich von Tucson, Arizona, am 07.04.2011. Die Ameisen sind leider nicht sehr gut zu erkennen, aber sie lungern an mehren Nektarien herum (rote Pfleile). Ich vermute mal, weil es da was zu holen gibt.

Und so sah es da aus:

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Kein Grün zu sehen. Es war also schon einige Zeit recht trocken dort. Eher kein Indikator für zuviel Wasser.


Gruß,

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Die Nektarien sind ja auch trockengelegt. Da die Feros trocken stehen. Währen sie im Saft, würde es wohl ganz anders aussehen.
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Re: Ferocactus Rußtau ?

Beitrag  Hardy_whv am Fr Aug 05 2016, 10:46

Cristatahunter schrieb:Die Nektarien sind ja auch trockengelegt. Da die Feros trocken stehen. Währen sie im Saft, würde es wohl ganz anders aussehen.

Es ist nicht so, dass man an den Nektarien direkt immer einen Tropfen sehen muss. Die produzieren teilweise so sparsam, dass da nichts zu sehen ist. Dennoch laben sich die Ameisen in meinem Gewächshaus daran, sprich, Nektar ist vorhanden. Ich würde mit meiner Zunge ja mal dran lecken, aber dafür steht die Bedornung im Wege ;-)


Gruß,

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Re: Ferocactus Rußtau ?

Beitrag  Cristatahunter am Fr Aug 05 2016, 12:57

https://www.kakteenforum.com/t21845p130-ferocacteen-im-bilde#263037

Hier sind die Nektarien im Einsatz. Deutlich sind die neuen Dornen und Knospen sichtbar. Diese Pflanze ist voll im Saft, hat viel Wasser gespeichert und der erhöhte Innendruck lässt den Kaktus sabbern. Das macht Sinn denn es ist Frühling. Dieser klebrige Saft sollte aber im Winter nicht mehr an den Areolen haften. Also früh genug mit Giessen aufhören. Ab und zu im Spätsommer überbrausen oder in den Regen stellen. Damit die Areolen sauber werden können. Dann hat der Russtau kein Futter.
Jetzt nach der sommerlichen Giesspause ist kein extrafloraler Nektar an meinen Feros zu finden.
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Re: Ferocactus Rußtau ?

Beitrag  Shamrock am Fr Aug 05 2016, 20:38

Hardy_whv schrieb:Ich würde mit meiner Zunge ja mal dran lecken, aber dafür steht die Bedornung im Wege ;-)
Das Problem lässt sich über Umwege mit einem Wattestäbchen lösen. Mit der Zunge würde ich das nichtmal versuchen wollen:
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Wobei es auch nicht unbedingt prickelnd ist ein Wattestäbchen auszuzuzzeln... Schmeckt eh nur süß (weiß gar nicht was die Ameisen da so begeistert). Dann doch lieber die Nektartropfen der Hoya-Blüten. Die gibts wenigstens aromatisiert, auch wenn sich die Palette der angebotenen Geschmacksrichtungen eher in Grenzen hält.

Ansonsten haben natürlich nicht alle Feros diese Nektardrüsen.
Weiß zufällig jemand Südamerikaner mit extrafloralen Nektarien? Mir fällt spontan keiner ein.

Aus meiner bescheidenen Beobachtung kann ich gerne berichten, dass im Frühling die Produktionsquote am höchsten ist (oder zumindest am Meisten auffällt). Dummerweise kommt aber auch gerne im Spätherbst nochmals gut was nach, was ich aber so ungern ins Winterquartier räume. Da müssen/dürfen mir dann immer die Ameisen helfen.

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