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Lophophora Krankheit?

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Re: Lophophora Krankheit?

Beitrag  Dietmar am Do 25 Aug 2016, 15:41

Das ist schon eine ziemlich üble Verbrennung und die Zellen in der weiß gefärbten Schicht sind wahrscheinlich tot. Wenn Du Glück hast überlebt die Pflanze, wächst dann aber schief weiter oder bildet Kindel. Leider sind solche Stellen mitunter Eintrittspforten für Pilzinfektionen, die die Pflanze langsam dahinraffen.

Gruß

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Re: Lophophora Krankheit?

Beitrag  Agave2016 am Do 25 Aug 2016, 16:21

Kindelbildung wäre kein Thema, versuche gerade vegetative Vermehrung und bin am Bewurzeln eines Kindels.
Mal eine blöde Frage: Gibt's etwas Wirksames zur Linderung von Sonnenbrand bei Kakteen, analog zu Hamamelis & Co.?
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Re: Lophophora Krankheit?

Beitrag  Dietmar am Do 25 Aug 2016, 16:29

Da ist mir nichts bekannt. Vorsorge, sprich Sonnenbrand vermeiden ist immer noch das wirksamste Mittel, wobei eine leichte Verfärbung nicht stört und sich mitunter nicht vermeiden läßt. Selbst einige Gartenkakteen bekommen im Frühjahr Sonnenbrand, wenn die Sonnenstrahlen kräftiger werden aber die Wasseraufnahme noch stockt. Hamamelis sagt mir nichts.

Gruß

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Re: Lophophora Krankheit?

Beitrag  Agave2016 am Do 25 Aug 2016, 16:43

Angesichts des mittelprächtigen Frühlingswetters dieses Jahr hatten meine Pflanzen keine Probleme, als sie nach draußen umziehen durften Wink
Kurze off topic-Erklärung: Hamamelis virginiana (als Destillat in after sun-Lotions) ist entzündungshemmend und stillt Juckreiz - funktioniert bei uns Menschen ganz gut bei Sonnenbrand.
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Re: Lophophora Krankheit?

Beitrag  Dietmar am Do 25 Aug 2016, 17:04

Bei Pflanzen verhält sich der Stoffwechsel natürlich anders als beim Menschen. Der Sonnenbrand der Pflanze beruht auf einer Zerstörung des grünen Blattfarbstoffes, des Chlorophylls, durch energiereiches UV-Licht. Genauer gesagt zerstört das UV-Licht nicht selbst das Chlorophyll, sondern es spaltet die Molekülbindungen in reaktive Radikale, die dann das Chlorophyllmolekül angreifen. Normalerweise schützen sich Pflanzen durch die Gegenwart von Carotinoiden, die als Radikalfänger wirken. Das kann man jeden Herbst beobachten, wenn sich das Laub verfärbt, weil das Chlorophyll der Blätter abgebaut wird und die Carotinoide übrig bleiben.

Zusätzlich kann es natürlich noch zu einer echten Überhitzung des Pflanzenkörpers durch zu hohe Temperaturen kommen, insbesondere bei stehender, feuchter Hitze. Das hat aber nichts mit Sonnenbrand zu tun.

Gruß

Dietmar


Zuletzt von Dietmar am Do 25 Aug 2016, 18:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Lophophora Krankheit?

Beitrag  Dietmar am Do 25 Aug 2016, 17:11

Übrigens ist eine Überhitzung bei Topfkultur viel eher möglich als bei frei ausgepflanzten Exemplaren. Ebenso frieren Wurzelballen in Kübeln und Töpfen im Winter schneller durch. Das muß man berücksichtigen. Es kann schon helfen kleine Töpfe in einem großen Kasten mit Erde zu versenken.
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Re: Lophophora Krankheit?

Beitrag  Ralle am Do 25 Aug 2016, 17:23

Lophophora nicht entsorgen. Kann immer noch kommen.

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Re: Lophophora Krankheit?

Beitrag  Ralle am Do 25 Aug 2016, 17:24

nikko schrieb:@Agave2016:  ich drücke Dir die Daumen! Very Happy

Überhaupt habe ich das Gefühl die Lophos zusammen mit Astrophtum asterias und Chamaecereus sind die ersten, die von Spinnmilben befallen werden. Ich benutze die jetzt immer als Anzeigerpflanzen für diese Schädlinge.

Wie sind da Eure Erfahrungen?

LG,
Nils

Hallo Nils,

mir kommt es so vor, als seien meine Lophophoras regelrechte Spinnmilbenmagnete. Crying or Very sad
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Re: Lophophora Krankheit?

Beitrag  Agave2016 am Do 25 Aug 2016, 18:29

@ Nils:
Überhitzung ist ein guter Punkt, den ich noch gar nicht in Betracht gezogen hatte. Bei gut 50 °C Bodentemperatur bringt schattieren auch nicht viel... Mal überlegen, ob ein alternativer Standort drinliegt, ansonsten ist beim nächsten Umtopfen ohnehin ein größeres (Erd-)Volumen geplant.

@ Ralle:
Wegwerfen kommt natürlich erstmal nicht in Betracht, das ist die ultima ratio. Bin neugierig, ob sich meine Lophos wieder erholen. Dein Beispiel zeigt auf alle Fälle, dass sie schon hart im Nehmen sind!
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Re: Lophophora Krankheit?

Beitrag  nikko am Fr 26 Aug 2016, 08:01

@Ralle: Das liegt sicher an der weichen, ungeschützten Epidermis, oder? Na immerhin bekommt man eine frühzeitige Warnung, wenn man sich die Lopho's regelmäßig anschaut. Das passende Gift habe ich immer parat...

@Agave2016: Ich bewurzele gerade Ableger von der Lophophora jourdanii (Tolle rötliche Blüte) dazu einfach die Ableger abschneiden, mit Wurzelpuver einstäuben, 1 Woche trocknen lassen, und dann in Bims gesteckt. Dann ab ins GWH. Jetzt, nach 3 Wochen haben die ersten Kandidaten schon Wurzeln gebildet.
Hier ein Link zur L. jourdanii:
http://www.cactus-art.biz/schede/LOPHOPHORA/Lophophora_jurdaniana/Lophophora%20_jourdaniana/lophophora_jourdaniana.htm

LG,
Nils

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