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Opuntia fragilis

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Opuntia fragilis - Seite 6 Empty Re: Opuntia fragilis

Beitrag  Poco Di 19 März 2019, 21:17

hardy schrieb:Hallo,
für alle, die sich für kleine Opuntien interessieren hier der Link zum kostenlosen Herunterladen des Buches vom Michi Kießling.
https://cactuspro.com/biblio/de:kiessling
Wenn das geschafft ist, empfehle ich dringend die Seite 8, "Zur Sache", und da etwa in der Mitte der ersten Spalte den Text genau zu lesen; ja das mit dem Gummistiefel.
Opuntien wachsen so ziemlich überall, aber nicht in zerschlagenen Ziegeln.  :-)

Guten Abend, liebe Freunde des saftigen Substrates! Very Happy

Ich habe den Michi schon gelesen, auch die Stelle mit den supidupi-teuren mineralischen Substraten mit dem Nährwert eines Gummistiefels. Natürlich füttere ich meine  künftigen Meere an O. fragilis mit reichlichen Düngergaben. Dafür habe ich schon auf dem Acker Kuhdung gesammelt, aus dem ich was Feines brauen werde. Und auch feinen Chemiedünger wird's geben für meine Brut in den zerschlagenen Ziegelsteinen. Very Happy

Meine Überlegung ist aber bei reinem Tonbruchsubstrat eine andere. Erstens läuft das Wasser schnell ab, wenn sie im strömenden Regen stehen werden, aber dennoch bleibt in den Poren Feuchtigkeit zurück, also Wasser und Luft für die Wurzeln. Die Pflanzen werden völlig ungeschützt 365 Tage im Freien verbringen. Beim Ziegelgrus (der in tieferen Schichten übrigens feiner ist, nicht so grobe Brocken wie auf den Bildern)  beziehe mich auf prominente tschechische Gymnocalycium-Kollegen, die mit diesem "Gummistiefel"-Substrat tolle Erfolge feierten. Ich zitiere:

"Mit einem rein mineralischen Substrat kann man gerade bei Gymnocalycien sehr überzeugende Erfolge erzielen. Einige bekannte Sammlungen in der CSSR, darunter die von Dr. SCHÜTZ, wachsen seit Jahrzehnten erfolgreich in reinem roten Ziegelgrus. Auch ich kultiviere meine Pflanzen seit fast zehn Jahren in einer Mischung aus Ziegelsplitt von gelben und roten Ziegelsteinen und zur anderen Hälfte aus Basaltsplitt. Gute, kräftige Bedornung, kaum Pflanzen, bei denen ein Wachstumsstillstand zu verzeichnen ist, reichlich Wurzeln und vor allem viele Blüten überzeugen von der Richtigkeit dieser Methode."

http://www.hochreither.com/Kakteen/pflege/Pflege_Gymnocalycium.html

Drum mache ich das. Ich werde Euch mit meterlangen Wurzeln überraschen und alle O. fragilis, die schlechte Blüher sind, werden "bekehrt". Wink

Mal schauen. Umbringen möchte ich die Pflanzen nicht. Sie werden beste Pflege erfahren. Ich werde von meinem Experiment weiter berichten.

Viele Grüße von Poco

P.S. Ich weiß, daß Opuntien starke Zehrer sind und viel mehr Dünger brauchen, als "normale Kakteen". Das unterschiedet sie aber kaum von meinen geliebten Echinopsen, die auch gerne "mehr essen". Ich habe da schon meine Erfahrungen...
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Opuntia fragilis - Seite 6 Empty Re: Opuntia fragilis

Beitrag  Shamrock Di 19 März 2019, 21:32

Dann mal gutes Gelingen - nur kann man halt schlecht gemütlich wachsende Gymnocalycien mit wuchernden Opuntien vergleichen. Aber du hast natürlich vollkommen recht: Mit entsprechendem Düngen kann man alles kompensieren und bei dir als Echinopseen-Anhänger kann man ja davon ausgehen, dass du Kakteen entsprechend ihres Bedarfes düngen kannst. Wie sagen manche böse Zungen? "Das Substrat ist sowieso nur dafür da, dass der Kaktus sich mit den Wurzeln festhalten kann und nicht umfällt". Wobei es bei der Opuntia fragilis statt Umfallen eher ein Wegwehen ist. Wink

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Opuntia fragilis - Seite 6 Empty Re: Opuntia fragilis

Beitrag  Dietmar Di 19 März 2019, 21:36

Poco schrieb:
Beim Ziegelgrus (der in tieferen Schichten übrigens feiner ist, nicht so grobe Brocken wie auf den Bildern) ... Ich werde von meinem Experiment weiter berichten.

So wird das funktionieren. Halte uns auf dem laufenden und viel Erfolg!

Gruß

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Opuntia fragilis - Seite 6 Empty Re: Opuntia fragilis

Beitrag  Andrii Sa 23 März 2019, 12:06

Hallo
Hier ist meine Opuntia fragilis form Black Canyon,
relative bluhwillig
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Beitrag  matucana Sa 28 März 2020, 15:55

Hallo,

Opuntia fragilis erwacht nach dem 3. Winter ungeschützt in der Trockenmauer. Hoffentlich blüht sie auch mal.
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Beitrag  Henning Do 21 Mai 2020, 14:17

Moin zusammen,
ob die Opuntien hier zu den fragilis gehören, weiß ich nicht,  aber sie sehen denen recht ähnlich und stehen das ganze Jahr über ohne jeglichen Regenschutz draußen.  Momentan treiben sie aus allen Knopflöchern - aber es scheint mal wieder nicht eine Knospe dabei zu sein.
Muss man etwas besonderes beachten? Mehr (oder überhaupt) Dünger?

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Danke und Euch allen noch einen schönen Vatertag.
Gruß Henning
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Opuntia fragilis - Seite 6 Empty Re: Opuntia fragilis

Beitrag  Soulfire Do 21 Mai 2020, 19:25

Stehen deine O. fragilis rein mineralisch?
Weil die dann vermutlich zu "hungrig" sind.
Alle meine Opuntien stehen in 50:50 mineralische Erde/Blumenerde und bekommen vor dem ersten Gießen immer etwas Blaukorn aufs Substrat gestreut.

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Opuntia fragilis - Seite 6 Empty Re: Opuntia fragilis

Beitrag  Henning Do 21 Mai 2020, 20:13

Ja, sie stehen schon sehr mineralisch.
Morgen im Laufe des Tages soll es regnen, da werde ich ihnen vorher wohl auch mal eine Portion Blaukorn geben.
Ihr Opuntienspezialisten werdet wohl Recht haben - meine stehen zu hungrig.
Allerdings habe ich auf den Zeitpunkt des ersten Angießens keinen Einfluss, da sie ungeschützt im Freien stehen...
Ich werde sie düngen und dann schauen sie mal weiter.
Danke.
Gruß Henning
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Opuntia fragilis - Seite 6 Empty Re: Opuntia fragilis

Beitrag  Uwe So 24 Mai 2020, 06:56

Hallo,
man muss auch wissen, dass einige Fragilis-Typen als sehr blühfaul gelten. Es muss also nicht unbedingt am Substrat liegen.
Ein Grund für die Blühfaulheit ist wohl, dass sich Opunta fragilis hauptsächlich vegetativ vermehrt und keine Früchte und Samen zum Fortbestand benötigt.
LG Uwe
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Opuntia fragilis - Seite 6 Empty Re: Opuntia fragilis

Beitrag  Shamrock So 24 Mai 2020, 10:00

Wer gerne etwas mehr über die Art samt ihrer Hybriden lesen will, der sollte mal hier einen Blick riskieren: https://mailchi.mp/7a0ba4ef3319/dkg-ev-newsletter-dezember

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