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Angebliche Opuntia basilaris

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Angebliche Opuntia basilaris

Beitrag  Dietmar am So 28 Aug 2016, 16:42

Hallo,

ich kaufte vor einigen Jahren diese Pflanze in einer Kakteengärtnerei als winterharte Opuntia basilaris. Sie blüht sehr schön ist zweifelsfrei winterhart, aber keine O. basilaris. Was könnte es für eine Art sein? Vielleicht eine Hybride mit O. polyacantha? Die Früchte sind bei Reife trocken. Wie verhält sich das bei O. basilaris?

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Gruß

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...Opuntia basilaris???

Beitrag  komtom am So 28 Aug 2016, 21:07

Hallo Dietmar,

eine Hybride mit Op. polyacantha halte ich für unwahrscheinlich, die hätte auch ein paar Dornen. Ich denke das es Op. basilaris ssp. brachyclada ist, ja die hat eigentlich in ihrer bekanntesten Form ziemlich längliche Glieder, aber der Formenreichtum der Pflanzen schließt nix aus. Die nominat Art ist es jedenfalls nicht, da hast Du durchaus Recht.

also bis bald und Grüße

komtom
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Re: Angebliche Opuntia basilaris

Beitrag  Dietmar am So 28 Aug 2016, 21:17

Hallo Kontom,

die Pflanze hat in der Tat einige, wenige Dornen entwickelt. Außerdem ist die Wuchsform vollkommen untypisch. Die O. basilaris wächst normalerweise sehr kompakt. An meiner Pflanze reihen sich die Glieder aneinander wie bei O. polyacantha. Deswegen habe ich die Hybride vermutet.

Gruß

Dietmar


Zuletzt von Dietmar am So 28 Aug 2016, 21:32 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Angebliche Opuntia basilaris

Beitrag  Dietmar am So 28 Aug 2016, 21:31

Hier noch ein Bild aus 2014 und 2016, dass den O. polyacanthaartigen Wuchs zeigt:

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...tja...

Beitrag  komtom am So 28 Aug 2016, 22:35

Hallo Gemeinde,

die gezeigte Pflanze hat eigetlich nur die sehr verzweigte an Op. polyacantha erinnernde Form! Richtig Op. basilaris bringt basal verzweigte Pflanzen, d. h. die frischen Glieder entspringen immer ziemlich unten am vorhergehenden Glied. Das ist bei Op. basilaris so und noch extremer bei der Unterart brachyclada, daher der kompakte Wuchs. Op. polyacantha wächst hingegen eher Glied an Glied und bildet dadurch weitläufige verbreitete Pflanzen die am Boden entlangkriechen und deren Glieder selbst stets Wurzeln im Boden bilden. Das und die magentafarbenen Blüte sind aber die einzigen Indizien für eine Hybridform. Jedenfalls ist es nach meiner Meinung keine F1 Hybride, die hätte sicher mehr Dornen.

Auch in der Natur also an den Standorten gibt es Naturhybriden, also sicher ist die gezeigte Pflanze nicht einzuordnen. Es bleibt dabei: eine echte Op. basilaris ist es nicht!

also bis bald und Grüße

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Re: Angebliche Opuntia basilaris

Beitrag  Dietmar am So 28 Aug 2016, 23:23

Also eindeutig eine Hybride! Es hatte mich gleich gewundert als sie als winterhart angepriesen wurde. Die O. basilaris kommt ohne Regenschutz nicht aus. Interessant ist vielleicht noch, dass die Hybride Früchte und Samen produziert. Ich habe bisher jedoch noch keinen Versuch unternommen sie auszusäen.

Gruß

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Re: Angebliche Opuntia basilaris

Beitrag  Cristatahunter am Mo 29 Aug 2016, 02:26

Vielleicht ist es trotzallem eine O. basilaris. Opuntias reagieren sehr stark auf den zur Verfügung gestellten Dünger. Vielleicht schiesst sie deshalb so in die Höhe. Sieht irgendwie mastig aus.
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Re: Angebliche Opuntia basilaris

Beitrag  Dietmar am Mo 29 Aug 2016, 09:36

Hallo Stefan,

etwas Dünger hat sie erstmals vor zwei Jahren bekommen, weil sie sich leicht gelb verfärbte, was auf einen Magnesiummangel hinwies. Sie schießt auch nicht in die Höhe, sondern sie wächst niederliegend, kriechend, eben wie eine O. polyacantha. Und sie verzweigt sich nicht basal.

Bei der Freilandkultur ist es völlig normal, dass die Pflanzen sich im Frühjahr mit dem in unseren breiten reichlich vorhandenem Wasser vollsaugen.

Gruß

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Re: Angebliche Opuntia basilaris

Beitrag  konsilia2014 am Fr 02 Dez 2016, 22:43

Dietmar schrieb:Hier noch ein Bild aus 2014 und 2016, dass den O. polyacanthaartigen Wuchs zeigt:

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Hallo Dietmar,

sehr anregende Bilder, vor allem sehr viele schöne Blüten.

(habe ebenfalls ein Freilandbeet vorm Balkon und werde die nächste Zeit mal die Zusammenstellung überdenken, da ich (mittlerweile leider) sehr viele Hauswurzen drin hab, die sich leider schnell vermehren und von der Anzahl her so stark blühen wie Deine Opuntien - von meinen winterharten Opuntien haben sich die Cylinderopuntien am besten entwickelt - hatte leider wegen den Hauswurzen ein recht humusreiches Substrat gewählt. Vom System her, hab ich wie Du viele größere Steine eingearbeitet, auch mal zum Abstützen bei Großpflanzen oder zum draufliegen können (oder dass man selbst mal mit den Schuhen draufsteigen kann) - hast Du schon mal über eine Aurekaria (Affenschwanzbaum) nachgedacht, ein solches Exemplar hab ich bei mir eingearbeitet. Abgedeckt hab ich mein Beet mit sog. Dachgartensubstrat (ähnelt optisch Deinem)

Welches Substrat hast Du bei Deinem Beet genau verwendet und wie (von den Schichten her) verteilt ?
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Re: Angebliche Opuntia basilaris

Beitrag  Dietmar am Sa 03 Dez 2016, 10:21

Hallo Florian,

ich stelle die Anlage nach und nach in diesem Beitrag vor: https://www.kakteenforum.com/t25711-aussenbeet-episode-1
Darin findest Du auch Angaben zur Schichtung. Alles, was sich schnell vermehrt habe ich aus dem Beet wieder eliminiert (z. B. kalifornischen Goldmohn), damit die Kakteen nicht überwuchert werden. Araukarien finde ich persönlich sehr schön. Ich hatte auch winterharte Palmen, nur überlebten alle diese den Winter nicht. Das war allerdings mein Fehler. Ich hatte sie gleich nach dem Kauf in kleinen Töpfen im Freien bei -17°C überwintern lassen. Das war tödlich. Im Nachhinein denke ich, dass zu große Pflanzen, das Beet verschatten würden.

Gruß

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