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Wer muss zuerst ins "Warme"?

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Wer muss zuerst ins "Warme"?

Beitrag  Beetlebaby am Di 13 Sep 2016, 18:51

Hallo Ihr,

der Winter steht, wenn man dem Kalender glaubt, fast schon vor der Tür. Zumindest kalte Nächte wirds wohl bald geben.

Ich durfte inzwischen lernen, dass vielen ein paar Minusgrade nicht schaden und doch ist mir der Gedanke nicht so ganz geheuer.

Und sicher gibts von jeder Art Ausrutscher, also alle Rebutia vertragens, aber eine oder zwei eben doch nicht. Darum gehts mir nicht. Das werd ich schon noch lernen.

Trotzdem: Könnt ihr mir verraten, welche Arten es garnicht mögen und ein bißchen früher in den Keller wollen/ sollten? Oder bei welchen ich weiterhin ruhig schlafen kann, egal, was das Thermometer sagt?

Bei mir wachsen Mammis, Gymnos, Rebutia, Hildchen, Weingartia, Notos, Ferros, Sulcos, Stenos, Escobaria, ein Puna...... ein Astrophytum...........und irgendwen habe ich bestimmt vergessen.

Wer erklärt mir ein paar Grundsätze? *liebguck*
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Re: Wer muss zuerst ins "Warme"?

Beitrag  Blume am Di 13 Sep 2016, 20:08

Hallo,

also ich lass meine solange es geht draußen, das ist die beste Abhärtung die es gibt. Solange es tagsüber sehr warm ist, lass ich sie draußen. Nur Discos, Melos etc. die bleiben im warmen.
Ans Einräumen denk ich noch lange nicht.

mfg
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Re: Wer muss zuerst ins "Warme"?

Beitrag  Beetlebaby am Di 13 Sep 2016, 20:15

Hallo Blume,

danke dir, vll komme ich da auch mal hin. Gestört
Schönen Abend!
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Re: Wer muss zuerst ins "Warme"?

Beitrag  Dietmar am Di 13 Sep 2016, 20:16

Hallo,

je geringer der Breitengrad und die Höhenlage in der eine Art beheimatet ist, desto weniger Frost und Kälte verträgt sie. Auch der Dehydrierungsgrad spielt eine Rolle sowie die zeitliche Frosteinwirkung. Nach der Winterruhe sind die Pflanzen etwas frostverträglicher als wenn sie im Herbst Dauerregen abbekommen haben. Ein kurzer morgendlicher Bodenfrost wird besser vertragen als ganztägig leichte Minusgrade.

Härtere Arten, die einen leichten bis mäßigen Frost vertragen sind demnach Rebutia/Sulcorebutia, Escobaria, Echinopsis, Notocactus, einige Ferocacteen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch wenn sehr viele Arten einen leichten Frost vertragen, sollte man bei den empfindlichen Arten lieber rechtzeitig einräumen.

Gruß

Dietmar
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Re: Wer muss zuerst ins "Warme"?

Beitrag  Aldama am Di 13 Sep 2016, 20:52

Dietmar schrieb:Hallo,

je geringer der Breitengrad und die Höhenlage in der eine Art beheimatet ist, desto weniger Frost und Kälte verträgt sie. Auch der Dehydrierungsgrad spielt eine Rolle sowie die zeitliche Frosteinwirkung. Nach der Winterruhe sind die Pflanzen etwas frostverträglicher als wenn sie im Herbst Dauerregen abbekommen haben. Ein kurzer morgendlicher Bodenfrost wird besser vertragen als ganztägig leichte Minusgrade.

Härtere Arten, die einen leichten bis mäßigen Frost vertragen sind demnach Rebutia/Sulcorebutia, Escobaria, Echinopsis, Notocactus, einige Ferocacteen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch wenn sehr viele Arten einen leichten Frost vertragen, sollte man bei den empfindlichen Arten lieber rechtzeitig einräumen.

Gruß

Dietmar
Einen kleinen Widerspruch von mir
Ob Breitengrad oder Höhenlage ist fast heute zu Tage doch noch wichtig. Aber wie sollte man das Wetter zur Zeit einschätzen.
Mitte September und noch über +30° bei uns in Braunschweig. Zum Wochenende sollen es wieder um die +20° gehen
Nun gehen ja unsere Pflanzen bald in die Winterruhe,, aber wann,, Das hängt vom weiteren Wetter ab, also Vorhersagen beobachten.
Ich sorge so vor : Vormittags noch mal sprühen und abwarten was das Wetter die nächsten Tage macht.
Abschlussdüngung ist vor 2 Wochen vorgenommen wurden mit Kalihaltigen Dünger und ein wenig teuren Schädlingsmittel im Wasser( 10 Liter =1 Gramm)
Nun meine AW auf die Sulcos: Trocken, hell bei +5° bei allen Arten ist da empfohlen. Einige können auch mal einen kleinen Schub mehr Kälte ab.
Dieses ist aber auszutesten, weil eben, die Sulcos doch ein großes Gebiet beherbergen von verschiedenen Höhenlagen von 2500 bis 3500 Metern Höhe.
Diese hoch wachsenden Arten vertragen zwar Frost, doch sollte man nicht vergessen das auch dort Schnee liegt, der die Pflanzen vor den Frost schützt.
Frage mal Sulco Willi ob das so in Ordnung ist, ich glaube schon. ODER er Schreibt was dazu. Nachzulesen ist es auch im Lexikon von Willi über viele Arten.
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Re: Wer muss zuerst ins "Warme"?

Beitrag  pisanius am Di 13 Sep 2016, 23:52

Will mich da nicht auf spezielle Gattungen festlegen, aber meine Erfahrungen haben mich gelehrt, dass es gut ist, die "grünen" und die weichfleischigen Arten doch etwas zu beschützen. Ich nehme aus der Frei-land-luft-kultur relativ früh in geschützte Gegenden herein (noch nicht unbedingt gleich in den Keller): Die Notos, die Rebutien, Mammlillarien (die wolligen wie bocasana sowieso). Die mögen die jahreszeitliche Kombination aus kühl und feucht überhaupt nicht. Die meisten Echinocereen, Gymnos, Lobivien und überhaupt alle Echinopseen dürfen erstaunlich lange draußen bleiben, sofern sie nicht weiter nass werden. Was ich mit den Leuchtenbergias und Astrophytum dies Jahr mache, weiß ich auch noch nicht. Wahrscheinlich bis Ende Oktober weiter auf dem Balkon, aber garantiert feuchtigkeitsgeschützt im Aquarium. Und dann ab in den Ruhekeller :-)

Cheers, Kay
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Re: Wer muss zuerst ins "Warme"?

Beitrag  Dietmar am Mi 14 Sep 2016, 07:02

Aldama schrieb:
Dietmar schrieb:Hallo,

je geringer der Breitengrad und die Höhenlage in der eine Art beheimatet ist, desto weniger Frost und Kälte verträgt sie.

Einen kleinen Widerspruch von mir
Ob Breitengrad oder Höhenlage ist fast heute zu Tage doch noch wichtig. Aber wie sollte man das Wetter zur Zeit einschätzen.

Hier liegt ein Missverständnis vor. Mit "beheimatet" meine ich das natürliche Verbreitungsgebiet nicht unsere Heimat.

Gruß

Dietmar
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Re: Wer muss zuerst ins "Warme"?

Beitrag  Aldama am Mi 14 Sep 2016, 09:32

Hallo Dietmar
OK.
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Re: Wer muss zuerst ins "Warme"?

Beitrag  Shamrock am Mi 14 Sep 2016, 10:25

Dietmar schrieb:Mit "beheimatet" meine ich das natürliche Verbreitungsgebiet nicht unsere Heimat.
Was zeitgleich auch immer das Hauptmerkmal für die Temperaturverträglichkeit ist! Ein Kaktus aus den bolivianischen Hochanden wird andere Temperaturen vertragen als ein Bewohner der Karibik. Somit sollte auch die Frage nach den Sensibelchen beantwortet sein. Wink

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Re: Wer muss zuerst ins "Warme"?

Beitrag  Beetlebaby am Mi 14 Sep 2016, 17:23

Vielen Dank für eure Hilfe! *umarmen*

Wenns am Wochenende feuchter wird, kommt erstmal das meiste regengeschützt, heißt für die allermeisten, GWH. Muss der Rest halt ein bißchen zusammenrücken.
Tja und dann Wetterbericht, Thermometer und weiter sehen.
Von Minusgraden hat ja GsD noch keiner was gesagt. Bleibt hoffentlich noch ein bißchen so.

Bleibt mir noch ein bißchen Zeit, rauszubekommen, wo meine Schätze herkommen. scratch
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