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Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina

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Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina - Seite 3 Empty Re: Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina

Beitrag  Epi-Anzucht-Fan am So 13 Nov 2016, 18:16

Hallo Torro,
jetzt wundere ich mich nicht mehr, warum Du die Epis so weit außerhalb des Zentrums gepfropft hast, bei spathulata bzw. velutina sähe das anders aus-
Unterlage und Pfröflinge sehen gesund aus, gratuliere. Der Schub der Unterlage scheint aber nicht zu stark zu sein im Vergleich zu meinen Ergebnissen.
Doch ein Wort zu den Zielen, was ich durch Pfropfen erreichen will: in erster Linie will ich wissen, wie die neue Kreation blüht. Insofern ist es mir nicht wurscht,
wie sich der Pfröpfling entwickelt, ich folge dem Altmeister Robert Gräser.
Was ich nicht sehe: wie ist die Wuchsfreudigkeit usw. auf eigener Wurzel, wie ist der Habitus kompakte oder langtriebige Pflanze, die auch erst im reifen Alter, so etwa nach 6-8 Jahren blühen will.

Leider sind mir diese Saison drei Pfropfungen auf P. velutina, die schon ca. 20cm groß waren, eingegangen - erst Wachstumsstillstand, dann vertrocknet.
Aber auch einige Hylos mit gelungenen Propfungen haben aufgegeben. Liegt es an Kulturfehlern?
Da ich auch 2015 einige Ausfälle hatte, habe ich bei ca. 20 cm Größe den Pfröpfling abgenommen und bewurzelt. Damit hatte ich auch das Problem der Haltekonstruktion umgangen (Pfropfling wird für die Unterlage zu schwer).
Pfropfergebnisse auf Op. ficus ind.: zunächst gut angewachsen, aber nach 3 Monaten geht es nicht weiter, nur eine von 5 entwickelt sich gut.
Jetzt habe ich alle Pfropfungen in die Winterruhe geschickt (6-8 Grad), ich hoffe, die Unterlagen (auch Hylos und Selenis) überleben.
MfG
lol!
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Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina - Seite 3 Empty Re: Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina

Beitrag  Torro am So 13 Nov 2016, 18:44

Hallo Dieter,

das waren meine ersten Pfropfungen auf diesem Pereskiopsis.
Das sind nur klitzekleine Stängel. Die schieben nicht wirklich stark. Da muss ich noch herausfinden
ob es an der mangelnden Größe der Unterlage liegt.

Sonst nehme ich immer die üblichen Peres, am liebsten aber eine starke Variante. Die ich für P. aquosa halte.
Da ist mir noch nie ein Epi eingegangen.
Auch dort muss man weit außen aufsetzen. Da sehe ich keinen eklatanten Unterschied.
Außerdem wachsen die Epis schon auf Pereskiopsis richtig kräftig. Das ist schon den Aufwand wert.
Eine Haltekonstruktion ist nicht nötig. Die sind angewachsen und gut. Solange der Peres nicht bricht ist
alles gut.

Da ist was schief gelaufen bei Dir. Kulturtechnisch. Ja.

Nicht jede Opuntie ist als Unterlage geeignet. Das müssen diese Riesenohren sein.
Egal wie sie heißen. Nicht jede ficus-indica ist eine oder die richtige. Dann muss die auch noch richtig
fett getrieben werden. Also Riesentopf, fette Erde, viel Wasser.
Auf dem Foto sieht man schön die Leitbündel. Da mittig drauf muss der Pfröpfling.
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Beitrag  Epi-Anzucht-Fan am So 13 Nov 2016, 20:29

Hallo Torro,
danke für Deine Hinweise und Tipps! Ja meine Opuntien waren noch klein - Sämlinge - im nächsten Jahr werden sie größer sein und dann gilts: "neues Spiel, neues ...."
Den Unterschied zwischen kleiner und großer Unterlage konnte ich dieses Jahr gut sehen. Macht deutlich mehr aus, als ich dachte.
Einen schönen Sonntag-Abend
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Beitrag  NorbertK am Mo 14 Nov 2016, 12:05

Hallo Torro,
leider zerbröseln Deine schweineteuren Designertöpfe langsam und allmählich. Bäh
Ich dachte ja es seien eher Kakteen und stellte sie deshalb in die Kälte. Nach ausführlicher Lektüre hier im Forum und auch anderswo, wie Pereskiopsis zu behandeln sind und welcher Zeitpunkt zum Pfropfen am günstigsten ist, meine ich nun es besser hinzubekommen.
Ist denn von meinen Samen noch was anderes durchgekommen? Bei mir schaut es derzeit so aus:

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Der Rest ist nichts geworden aber zum Glück habe ich ja Dich. danke   Von der American Girl hatte ich eigentlich recht viele gekeimte, die dann von mir in ein kleines Loch versenkt wurden, damit die Wurzeln besser in die Erde finden. Dann bekam sie mal zu viel Hitze und es rührte sich nichts mehr. Zu meinem Erstaunen keimte doch noch ein Korn und bis jetzt toi toi toi.

Bezüglich der Blattlängen, da musst Du dir keine Sorgen machen. Nur die American Girl hat längere Blätter und bei Hum Dinger hält es sich in Grenzen.

Ich werde mir jetzt mal die Pereskiopsis vornehmen und mir einige cutten und neu anwurzeln. Das ganze vollziehe ich in einer Clear Box mit innen zwei LSRn und unten drunter eine Heizmatte aus der Terraristik. Auch wenn die Epi-Sämlinge jetzt eigentlich in der Winterruhe sind, sollten sie doch wenn ich sie gepfropft habe wachsen, denn den Anschub bekommen sie von der Unterlage. Sehe ich doch so richtig, oder?
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Beitrag  Torro am Mo 14 Nov 2016, 13:13

Hallo Norbert,

viel ist nicht gekeimt von Deinen Sorten. Zumindest bei mir.

Epi-Hybride American Girl * Kiwi Thrillseeker +1 - nur wo? steht da. Also 1 Korn gekeimt und gepfropft. Versteckt sich jetzt inmitten des Chaos.
Epi-Hybride Orangutan * Amaranthinus, da steht auch nur eine Pflanze.
von der Hum Dinger sollten es 5 Stück sein. Die zwei im Bild oben stehen nur wegen der Unterlage so im Vordergrund.
Grace Ann x Hum Dinger Selenicereus+4 (4 Stück auf Selenicereus)

Eine Woche lang würde ich die Epis trotzdem antreiben vor dem pfropfen.

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Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina - Seite 3 Empty Re: Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina

Beitrag  NorbertK am Mo 14 Nov 2016, 13:21

Hallo Frank,
da heißt, Du hast leicht den Überblick verloren. Ich gehe mal davon aus, dass Du alles was keimte gepfropft hast.

Aber Deinen Erfolg mit 1 Jahr von Aussaat bis zur Blüte wirst damit wohl nicht wiederholen können, oder doch?
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Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina - Seite 3 Empty Re: Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina

Beitrag  Torro am Mo 14 Nov 2016, 13:41

Nö, eine Rekordjagd ist nicht geplant. Da müsste ich ja nächstes Jahr meinen Garten überdachen...

Man könnte es optimistischer und wohlwollender bezeichnen, aber ja - es ist äußerst eng und jeder Zentimeter besetzt. Gestört



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Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina - Seite 3 Empty Re: Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina

Beitrag  Epi-Anzucht-Fan am Mo 14 Nov 2016, 17:53

Hallo Torro,
in einem Jahr von der Aussaat zur Blüte, das ist wie ein 100 Meter Lauf in 9,5 Sekunden also nicht ganz unmöglich aber auch nicht sehr realistisch!
Mein "Rekord" war in 1,5 Jahren zur "Fast"-Blüte, d.h. die Knospe wurde 5 cm groß und gab dann auf.

Norbert: von den mir zugeschickten Samen, die ich noch im Herbst ausgesät hatte, ist kein Korn gekeimt. Ich habe die Saatschale im Frühjahr nochmals zum Keimen anregen wollen, leider ohne Erfolg.
Bis auf wenige Ausnahmen wurden alle Sämlinge von DKG-Samen, ausgesät im April, gepfropft, es gab kaum Ausfälle. Mal sehen, ob 2017 schon was blühen will, man gibt ja die Hoffnung nicht auf!
MfG
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Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina - Seite 3 Empty Re: Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina

Beitrag  NorbertK am Mo 14 Nov 2016, 18:09

Hallo Dieter,
passt zwar jetzt nicht direkt zum Thema des Threads aber ich antworte jetzt trotzdem mal hier.
Gestern habe ich mal wieder eine Aussaat gemacht von einer Wachsenburg und Amaranthinus. Ich hoffe, dass ich bis zur Keimung auch einige meiner Pereskiopsis so weit habe und mich wieder mit Pfropfen versuchen kann.
Es gibt noch weitere Personen denen ich Epi-Samen vermacht habe und überall ist was gekeimt. Ich denke, dass von jeder Sorte irgendwo sicher mindestens ein Exemplar durchkommen wird. Also mach Dir kein Kopf darum.
Ich habe eben nochmal in den Kühlschrank geschaut und siehe da, ich habe noch Samen von der Orangutan und Hum Dinger da. Von Beiden kann ich Dir ja noch was zusenden.
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Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina - Seite 3 Empty Re: Unterschied Pereskiopsis spathulatha und velutina

Beitrag  Maarten am So 25 Dez 2016, 11:29

Könnte es sich bei der Pereskiopsis 'Gigant' nicht um Quiabentia zehntneri handeln?
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