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kälteverträglichkeit im Gewächshaus

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kälteverträglichkeit im Gewächshaus

Beitrag  thommy am So 16 Okt 2016, 12:14

Hallo
Ich möchte dieses Jahr meine Kakteen etwas länger im Gewächshaus belassen eh ich sie ins Winterquartier räume,denke jede Woche ist da wichtig. hab sonst mitunter schon Anfang Oktober eingeräumt. Alles geht natürlich nicht,Neoporteria,Notokakteen,Selenicereen,arrojadoa und Bolivicereen nehm ich jetzt schon mal mit rein.Nachts geht es nun auf etwa 3-4grad runter. Ich wohne auf 850m höhe ,20km vom Fichtelberg entfernt und das Gewächshaus besteht aus 4mm Steegplatten,die Isolierung ist also nicht so gut.
Nun meine Frage,kann ich Echinopsen,Rebutia,Sulcorebutia,Trichocereen,Lobivia,nicht winterharte Opuntien und Thelokakteen noch bei leichten frost,Nachts 1-2grad minus und Tags um die 5-6Grad plus solang bedenkenlos im Gewächshaus lassen?
Stachlige Grüße
Thomas
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Re: kälteverträglichkeit im Gewächshaus

Beitrag  Dietmar am So 16 Okt 2016, 12:36

Hallo Thomas,

so wie Du das schilderst, sollte es für die genannten Arten funktionieren. Die meisten ihrer Vertreter vertragen etwas Frost, einige sogar merkliche Minusgrade. Natürlich gibt es immer Ausnahmen. Die Frage ist, wie Du den Frost auf 1 - 2 °C begrenzt? In klaren Nächten kann das Thermometer schonmal ein ganzes Stück tiefer herunterrauschen als progonostiziert und zu Verlusten führen.

Gruß

Dietmar
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Re: kälteverträglichkeit im Gewächshaus

Beitrag  Grandiflorus am So 16 Okt 2016, 14:45

Hallo Thomas,

Dein Vorhaben sollte funktionieren! Der größte Teil meiner Sammlung steht im Winter im ungeheizten Gwh oder der ungeheizten Gartenlaube und verträgt Temperaturen unter -2°C. In der Laube dauert es natürlich länger, bis der Frost sie erobert, dafür bleibt er dann auch länger drin. Beim Gwh ist der Nachteil auch gleichzeitig der Vorteil: nachts wird es schnell kalt, tagsüber aber auch schnell wieder warm. Das entspricht dem, was viele unserer Schätzchen an ihren Heimatstandorten an Bedingungen vorfinden.
Natürlich hängen solche Toleranzen immer von der Art, dem einzelnen Individuum und den ganz speziellen Bedingungen vor Ort ab.
Probier's und berichte uns!
Die für diese Winterperiode bisher tiefste Temperatur hier bei mir im milden Rheinland lag vor wenigen Tagen bei 1,2°C.
Im Gwh schwanken die Temperaturen derzeit zwischen 3°C und 30°C.

Stachelgrüße.
Ingo.
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Re: kälteverträglichkeit im Gewächshaus

Beitrag  thommy am So 16 Okt 2016, 20:31

Danke für eure Antworten
Ich werde es so probieren und den Wetterbericht immer im Auge behalten. Notfalls müssen ein paar Kerzen die unter Basaltsteinen stehen und diese Aufheizen aushelfen,denn so fix hab ich mein Gewächshaus nicht ausgeräumt. Die meisten Pflanzen hab ich mit einer Härtetabelle abgeglichen und lass auch erstmal nur die länger stehen die um die -7 oder mehr vertragen sollen.da wäre zum Beispiel Mammillaria rhodantha var rhodantha die laut Tabelle -12grad aushalten soll ,davon habe ich einige. Denk das sollte funktionieren,stehen mineralisch und seit drei Wochen trocken.
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Re: kälteverträglichkeit im Gewächshaus

Beitrag  Hardy_whv am So 16 Okt 2016, 21:08

Schaff dir doch für die Übergangszeit einen Frostwächter an. Gibts für 20 oder 30 EUR in jedem Baumarkt. Der Thermostat sollte bis 0 ° C runtergehen. Dann kannst du viel ruhiger schlafen.

Gruß,

Hardy. Cool
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Re: kälteverträglichkeit im Gewächshaus

Beitrag  thommy am So 16 Okt 2016, 21:30

Ja das wäre einfacher,habe aber leider keinen Strom im Gewächshaus,ist auch etwa 60 m vom Haus weg. Naja nächstes Jahr wird's besser,möchte mir da ein zweites Gewächshaus 4*4m aus 16mm steegplatten bauen,mit Freibeet darin und dann gibts da auch definitiv einen Stromanschluss und eine Heizung von Biogreen lol! freu mich schon,das wird dann wie Weihnachten und Geburtstag Very Happy
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Re: kälteverträglichkeit im Gewächshaus

Beitrag  konsilia2014 am Fr 02 Dez 2016, 22:04

thommy schrieb:Nun meine Frage,kann ich Echinopsen,Rebutia,Sulcorebutia,Trichocereen,Lobivia,nicht winterharte Opuntien und Thelokakteen noch bei leichten frost,Nachts 1-2grad minus und Tags um die 5-6Grad plus solang bedenkenlos im Gewächshaus lassen?
Stachlige Grüße
Thomas

Meine Echinopsen, Rebutien, Sulcorebutien & Trichos haben einige Tage bei ebenfalls Minusgraden im Freien überstanden, wenn Dein Gewächshaus nicht beheizt ist, hast Du im Gewächshaus sicher ähnliche Temperaturen wie draußen, evtl. um ein paar Grad abweichend zu Deinen Gunsten.

Nach meinen Erfahrungswerten mögen die oben genannten Arten generell eine eher kühle (unter 10 Grad) Überwinterung und sind Kälte betreffend recht robust.

Vom Fingerspitzengefühl her sollten Lobivien ähnlich zu handeln sein wie die Echinopsen.

Aber: Bei nicht winterharten Opuntien ist Vorsicht geboten, kommt auf die Opuntie an - hatte da heuer einen (Kälte-)Verlust, war zwar kein Totalschaden, aber auch aus Platzgründen hab ich mich dann entschlossen, die Opuntie zu beerdigen. Da gibt es schon einige, die recht wärmeliebend sind, und empfindlich auf Frost reagieren.

Mit Thelokakteen hab ich mangels Interesse null Erfahrung.
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Re: kälteverträglichkeit im Gewächshaus

Beitrag  konsilia2014 am Fr 02 Dez 2016, 22:08

Dietmar schrieb:Hallo Thomas,

so wie Du das schilderst, sollte es für die genannten Arten funktionieren. Die meisten ihrer Vertreter vertragen etwas Frost, einige sogar merkliche Minusgrade. Natürlich gibt es immer Ausnahmen. Die Frage ist, wie Du den Frost auf 1 - 2 °C begrenzt? In klaren Nächten kann das Thermometer schonmal ein ganzes Stück tiefer herunterrauschen als progonostiziert und zu Verlusten führen.

Gruß

Dietmar

Bei mir waren es glaub ich so an die minus 3-4 Grad Nachts (an 3 Tagen), ging bis auf besagte Opuntie gut, aber zum Wiederholungstäter werd ich wohl nicht werden, man sollte es nicht ausreizen. Hatte zu meiner Frau spaßhalber gesagt, komm jetzt stellen wir die Eisbecher ins Treppenhaus, die waren tief gefroren (samt Substrat) im Topf, drum "Eisbecher" Wink
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Re: kälteverträglichkeit im Gewächshaus

Beitrag  Tarias am Di 03 Jan 2017, 22:21

Ich hole den Thread noch mal raus, weil ich letztes Jahr einige Kisten mit kältetoleranten Gattungen im ungeheizten Gewächshaus gelassen habe.
An Neujahr habe ich sie dann reingeräumt, weil die angekündigten doppelstelligen Minusgrade dann doch zu viel (oder besser: zu wenig) des Guten sind.
Ich beließ im GW: Mediolobivien, Aylostera, Chamaecereus (auch Hybriden), Lobivien, Gymnos und ein paar Sulcos, die beim Reinräumen nicht auffindbar waren.
Es gab bei uns (700 Höhenmeter, Schwarzwaldrand) mehrfach Frost bis -5 Grad, In diesen Nächten habe ich einfach ein-zwei dicke Stumpenkerzen angezündet, die das Gewächshaus erstaunlich gut geheizt haben.
Alle Pflanzen haben es schadlos überstanden, und ich bin gespannt, ob ich im Sommer in Sachen Blüte irgendeinen Unterschied zu den "Keller-Kakteen" bemerke.
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Re: kälteverträglichkeit im Gewächshaus

Beitrag  Cristatahunter am Di 03 Jan 2017, 22:42

Es sollen in den nächsten Tagen, tiefe Temperaturen auf uns zu kommen. Ich werde mir wohl ein grosses Pack Stumpenkerzen kaufen. So kann ich sicher der überforderten Heizung etwas Unterstützung bieten. Meist hatte ich bei extrem tiefen Nachttemperaturen auch mal die Leistungsgrenze der Heizung überschritten. Meist sind es nur eine oder zwei Nächte pro Jahr.
Ausser letztes und vorletztes Jahr. So ein paar Kerzen könnten schlimmstes verhindern.
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