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Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  stationnord am Mi 24 Jan 2018, 19:13

Ja genau, Danke!
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Wo Leben ist, ist Hoffnung!

Beitrag  Dropselmops am Mi 07 Feb 2018, 17:01

Sodele,
vielleicht erinnert sich noch jemand an meine Rettungsaktion? (https://www.kakteenforum.com/t28173-was-ist-das-und-ist-das-noch-irgendwie-lebensfahig)
Heut will ich Euch mal erzählen, was draus geworden ist:
Ich hab also radikal das Messer angesetzt und die Stecklinge schnittfrisch in Vogelsand gesetzt (jawohl, Ende September 2017). Dann hab ich sie ins Wohnzimmer ans Süd-Fenster gestellt. Und heute wollte ich mal kucken, ob da schon Wurzeln sind. Und ich kann Euch sagen: Holla, die Wurzelfee!

Aber der Reihe nach:
Aylostera muscula war ja schlangenmässig vergeilt, hatte aber noch 2 grüne Triebspitzen:
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Beide hab ich geköpft und in Vogelsand gesetzt. Ein Steckling ist eingegangen (im oberen Bild oben im Bild), der andere (im oberen Bild links) hat überlebt. Jetzt, also ca. 4 Monate später sieht er an der Basis so aus:
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Ich hab mich sehr gefreut und das Mäuschen gleich in ein Töpfchen mit Substrat gesteckt:
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Allerdings schaut es im Scheitel etwas unförmig aus. Aber von Schädlingen keine Spur (hab ne Lupe genommen!), aber vielleicht muß das auch so sein, nach all dem Stress, den die Pflanze hatte:
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Weiter gehts mit Vatricania guentheri und Pachycereus pecten-arboriginum:
Den Pachy hab ich oberhalb der "Einschnürung" gekappt, auch weil der unterhalb davon so komische Verfärbungen hatte. Den Günther hab ich da gekappt, wo ich der Meinung war, daß er einigermaßen gerade wächst:
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Interessanterweise hat sich der Pachy relativ rasch nach dem Schnitt verfärbt (oxidiert?), frisch angeschnitten war er genauso grün, wie der Günther links. Den hab ich wohl noch nicht ganz da getroffen, wo er gerade ist, habs aber so gelassen und beide postwendend in Vogelsand gesteckt:
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Der Günther sah heute so aus, Wurzeln nur an einer Seite, dafür aber viele. Könnte sich aus dem Schnittbild erklären:
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Und der Pachy sah heute so aus:
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Alle Stecklinge stehen jetzt in frischem Substrat und sind ins Schlafzimmer umgezogen (15°C).
Ich werte das mal als Erfolgsstory und als Beweis, daß Vogelsand funktioniert, sogar im Herbst/Winter. Very Happy
An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an Daniel, Henning und Stefan (Opuntio) für Euren Rat und Zuspruch!
danke
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Avicularia am Mi 07 Feb 2018, 17:09

Hallo Nicole!

Das nenne ich aber einen tollen Erfolg! Ich schätze das Schlimmste haben deine Patienten überstanden. Jetzt drücke ich die Daumen dass sie die Umstellung auch noch packen und im Frühjahr dann richtig durchstarten können!

_________________
Viele Grüße
Sabine


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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Knufo am Mi 07 Feb 2018, 19:36


Hallo Nicole,

die Kakteen sehen ja alle sehr gut aus. Glückwunsch........
Hat hervorragend geklappt mit der Neubewurzelung. Den Rest schaffen sie jetzt sicher ohne Probleme.
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Henning am Mi 07 Feb 2018, 20:37

Moin Nicole,
auch von meiner Seite Respekt und Glückwunsch! Vor allem, was Du aus der muscula gemacht hast - prima!
Und jetzt stell Dir mal vor, Du wärest einfach in einen Laden gegangen und hättest solch einen Kaktus neu gekauft - mit einem Lebenslauf gleich Null.
Alles richtig gemacht!
Gruß
Henning
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Dropselmops am Mi 07 Feb 2018, 22:54

Danke, Sabine, Elke und Henning! danke
Und der Aufwand steht ja in keinem Verhältnis. Was hat mich das gekostet? Einen Beutel Vogelsand und ein bissl Geduld ...
Ich kann nur jedem, der vor ähnlichen Entscheidungen steht, raten: Versuchs, mehr als schief gehen, kanns nicht. Und wenns gut geht, hat man Pflanzen mit Lebenslauf (um Henning nochmal zu zitieren)! grinsen
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  OPUNTIO am So 11 Feb 2018, 14:39

Hier ist auch so ein Fall, bei dem ich versuchte zu retten was möglich war.
Es handelt sich um eine Cylindropuntia leptocaulis. Auch Stacheldrahtkaktus genannt. Mit fiesen , schmerzhaft stechenden Dornen und wenig spektakulärem Aussehen. Kurzum. Keiner mag sie Sad

Die Pflanze links im Bild von 2016

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Dann kam der Januar2017

https://www.kakteenforum.com/t27511-c-leptocaulis-auf-o-ficus-indica

Die O.ficus indica Unterlage trieb die Fragmente gewaltig vorwärts, so das ich sie Ende August abnahm um sie auf eigenen Füßen stehen zu lassen. Die Zeit vor der Winterruhe reichte gerade noch um sie anwurzeln zu lassen.

Bild von heute aus dem Winterquartier.

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Nun kann sie wieder zu alter Größe wachsen.
Es hätte mich sehr geärgert wenn ich die Pflanze komplett verloren hätte.
Auch wenn es sich nur um '' Stacheldraht '' handelt.
So bin ich eben Very Happy

Gruß Stefan
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Grandiflorus am Di 20 Feb 2018, 07:14

Hallo zusammen,

Stefan, auch wenn's nur "Stacheldraht" ist, finde ich diese Art sehr reizvoll mit ihren grazilen Trieben. Meine hat die -9°C letzten Winter gerade so überlebt, sich den Sommer über etwas schwer getan, sieht jetzt aber aus, als sei sie auf dem Weg der Besserung. Hoffentlich hält der noch andauernde Winter nicht noch irgendwelche extremen Launen bereit, die ihr wieder so zusetzen würden.
Zeigen will ich Euch hier jedoch ein Gymnocalycium, welches ich vor ca. 2 Jahren aus dem Baumarkt rettete. Die Pflanze erschien mir beim Kauf sehr robust und kräftig und gut gewachsen. In meinem Gärtchen angekommen, machte ich mich gleich ans Enttorfen und stellte dabei fest, daß die Wurzel schon komplett verfault und so gut wie nicht mehr vorhanden war. Die Pflanze lag nur noch auf dem Substrat.
Auch das Gewebe des oberirdischen Teils war teilweise schon betroffen. Zudem hatten sich Asseln eingenistet und ließen sich die abgestorbenen Pflanzenteile schmecken. Ich war überzeugt, nichts mehr retten zu können, legte die Pflanze zum Vertreiben der Asseln und zum Abtrocknen der matschigen Pflanzenteile erstmal für zwei Tage in den Halbschatten an der Freiluft. Dann entfernte ich das abgestorbene Gewebe und ließ mein Gymnocalycium wiederum eine oder zwei Wochen liegen. Mangels anderer geeigneter mineralischer Materialien setzte ich es auf reinen Kieselgur (in dem es immernoch steht) und stellte es ins Gewächshaus. Nach wenigen Wochen war es fest eingewurzelt. Hoffentlich wird es sich in diesem Jahr mit einer Blüte bedanken. Falls jemand den genauen Namen kennt, möge er/sie ihn mir bitte mitteilen. Nun die Fotos:

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Also, auch wenn es aussichtslos erscheint, ein Rettungsversuch lohnt sich.

Liebe Grüße von
Ingo.
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Sheosha am Di 27 März 2018, 16:16

Ein toller Thread!  cheers

Da möchte ich euch meine Mammillaria (hahniana?) vorstellen. Diese wurde mir vor einem Jahr geschenkt. Sie litt unter Lichtmangel und stand in Blumenerde.
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Ich habe sie umgetopft ihr einen hellen Platz beschafft und so wie es aussieht bedankt sie sich dieses Jahr bei mir mit Blüten:

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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Dropselmops am Di 27 März 2018, 17:15

Wie wollig die geworden ist Very Happy
Schaut super aus! *daumen*
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