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Scheitelkrankheit - was versteht man darunter

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Scheitelkrankheit - was versteht man darunter

Beitrag  Bimskiesel am Do 19 Jan 2017, 20:14

Im DKG-Buch Eriosyce ist im Absatz "Kultur" die Rede von der "Scheitelkrankheit", die besonders gern die Arten dieser Gattung befällt.

Was mir dazu fehlt, ist eine Erläuterung dieser Erkrankung. Handelt es sich dabei um eine virale oder bakterielle Infektion? Wie wirkt sie sich aus und vor allem - wie verfährt man damit bzw. was passiert an der unbehandelten Pflanze? Stirbt sie ab oder kann sie andere infizieren?

Könnte dieses Exemplar erkrankt sein Question :

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Wer weiß mehr darüber?

Liebe Grüße von Antje
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Re: Scheitelkrankheit - was versteht man darunter

Beitrag  Shamrock am Fr 20 Jan 2017, 00:28

Moin Antje,

ich würde mal sagen, das sieht nicht nach der gefürchteten Scheitelkrankheit (auch Chilenenkrankheit genannt) aus. Zudem blühen befallene Pflanzen meist nicht. Zumindest soweit ich weiß.
Aber wenn wir schon bei DKG-Sonderpublikationen sind, dann nehm mal das Parodien-Buchen von Herbert zur Hand und blätter mal auf Seite 131, rechte Spalte. Da findest du dann deine Erläuterung. Ob in der Pflanzenschutz-Sonderpublikation von Thomas auch was dazu steht, kann ich dir spontan gar nicht sagen. Naheliegend wäre es zumindest. Aber dafür müsst ich erst selber mal suchen und blättern - und das fällt mir um diese Uhrzeit etwas schwer. Wink

Falls ich jetzt irgendeinen Schmarrn geschrieben habe, dann möge mir man nachsehen. Ich hatte den Fall (zum Glück!) erst einmal und da sah es viel "korkiger" aus und war auch weiter oben, richtig im Scheitelbereich. Die Weiterentwicklung hab ich allerdings nicht mitverfolgt, die betroffene Eriosyce ist umgehend im Mülleimer gelandet.

Bevor jetzt deine Umkehrfrage, was die Eriosyce dann hat, kommt: Ich weiß es nicht. Sieht fast aus wie angefressen.

Liebe Grüße!

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Re: Scheitelkrankheit - was versteht man darunter

Beitrag  RalfS am Fr 20 Jan 2017, 08:51

Hallo Antje

wenn der Schaden das helle Gewebe unterhalb des Scheitels ist, dann sieht das für mich eher
nach einer Verbrennung aus.
Ich habe eine Copiapoa in meiner Sammlung, die hatte die Scheitelkrankheit.
Sie lebt noch, hat aber einen tiefen Krater da wo vorher der Scheitel war.
Mal schauen ob ich am Wochenende ein Foto hin bekomme.
Es soll ja schönes Wetter geben. Cool

Grüße

Ralf
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Re: Scheitelkrankheit - was versteht man darunter

Beitrag  Bimskiesel am Fr 20 Jan 2017, 13:31

Aha, jetzt verstehe ich. Die betroffene Pflanze nimmt sichtbaren Schaden.

Im Parodien-Buch werde ich nachlesen, worum es geht. Danke erstmal für diesen Tipp.

Da oben stehende Bild ist schon ein paar Jahre alt. Vermutlich handelte es sich wirklich um eine Verbrennung, denn der alte Knochen hält sich ganz wacker und hat sich ein dichtes Dornenkleid zugelegt.

Vorhin habe ich diese Aufnahme gemacht:

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Ist zwar schlechtes Licht, aber mit Extra-Aufhellung sieht man, dass das Problem nicht mehr so vorhanden ist.

Jetzt bin ich erst einmal beruhigt, da ich offensichtlich nicht einschreiten muss.

Wenn ich schon bei dieser Eriosyce bin, könnte jemand sagen, um welche Art es sich handeln könnte? Hier ist noch ein älteres Blütenbild:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Vielen Dank für Eure Ratschläge sagt
Antje

danke
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Re: Scheitelkrankheit - was versteht man darunter

Beitrag  Cristatahunter am Fr 20 Jan 2017, 16:08

Mann spricht dann von der Südamerikanerkrankheit wenn sich der Scheitel wie zusammenzieht und nach einer Seite zu verbiegen beginnt. Am Ende ist das Vegetationszentrum zerstört und die Pflanze beginnt zu Kindeln. Ob es eine Art Krankheit im Zusammenhang mit Viren oder Bakterien ist, weiss man glaube ich noch gar nicht.
Sie ist nicht auf Nachbarpflanzen übertragbar und tötet die „kranke“ Pflanze nicht. Es ist einfach unschön, wächst sich aber mit der Zeit aus.
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