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Sorgenkinder Erdisia und Lithops

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Sorgenkinder Erdisia und Lithops

Beitrag  Tarias am Mi 15 Feb 2017, 18:08

Hallo,

ich habe hier ein Sorgenkind, und weiß nicht so recht, wie ich mit der Pflanze weiter umgehen soll.

Diese Erdisia apiciflora hatte schon beim Kauf einen kaputten Scheitel, aber sie trieb nach einiger Zeit einen gesunden Seitentrieb.
Die "Mutter" fängt jetzt an, einzutrockenen, und der oberste Teil des Neutriebes ist auch schon extrem weich. Ich habe wenig Hoffnung, dass er wieder durchtreibt.
Momentan steht die Pflanze trocken im Winterlager bei ca. 8 Grad.
Wie gehe ich weiter mit ihr um? Die trockenen Teile abschneiden, und hoffen, dass sie im Frühjahr durchtreibt?

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Diesen Lithops haben heute meine Kinder im Garten gefunden.
Mir ist letzten Sommer einer meiner insgesamt drei Lithopse abhanden gekommen, einfach aus dem Topf verschwunden. Vermutlich haben ihn die Kinder verschleppt  Rolling Eyes .
Der Gute hat also ca. die letzten 6 Monate im Freien verbracht inklusive vier Wochen Schneebedeckung und doppelstelliger Minusgrade!
Er ist nicht matschig und fühlt sich noch recht vital an.
Ich werde ihn mal eintopfen und dann ganz frech einfach weiterpflegen, als wäre nichts gewesen.
Oder habt ihr andere Vorschläge?

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Re: Sorgenkinder Erdisia und Lithops

Beitrag  tephrofan am Mi 15 Feb 2017, 18:15

keine Panik Laughing - das ist bei Erdisien öfter, dass sie den Scheitel nach dem Ausblühen zurück ziehen, deswegen geht die Pflanze nicht kaputt. Sie treibt wieder von unten aus. Ggf. kannst Du sie auch im Frühjahr ins aktive Gewebe zurückschneiden, dann treibt sie sowieso darunter aus- das mache ich bei meinen Erdisien alle paar Jahre, damit sie schön buschig bleiben. Mehr Triebe = mehr Blüten- schau.... Razz

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Re: Sorgenkinder Erdisia und Lithops

Beitrag  Shamrock am Mi 15 Feb 2017, 19:36

Hi Bianca,

wenn du deinem Corryocactus apiciflorus einen breiten, tiefen Topf gönnst, dann hat er auch mehr Platz seine Bonbon-Köpfe aus dem Substrat zu stecken:
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Wenn diese dann mal in Fahrt sind, dann wachsen sie relativ flott.

Deinen Lithops haben vielleicht auch freche Amseln verschleppt? Nicht immer gleich die Kinder verdächtigen! Wink
Ähem, bist du denn sicher, dass dieser schon aufgetaut ist, wenn er sich noch so prall und gesund anfühlt? Wink Ich würde ihn dann auch so weiterpflege, als wäre nix gewesen - allerdings mit einem möglichst besonderen Ehrenplatz. Wenn er wirklich alles übersteht, dann hat er sich diesen auch redlich verdient! Very Happy

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Re: Sorgenkinder Erdisia und Lithops

Beitrag  william-sii am Mi 15 Feb 2017, 20:19

Hallo Bianca, die Erdisia sieht mir nach Spinnmilbenbefall aus.
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Re: Sorgenkinder Erdisia und Lithops

Beitrag  Tarias am Mi 15 Feb 2017, 21:31

Danke für die Mut machenden Rückmeldungen!
Dann werde ich beide Sorgenkinder mal umtopfen bzw. neu eintopfen.
Und ja, der Lithops ist aufgetaut Cool .

@Ernst: ich hatte letztes Jahr im Herbst Spinnmilben an einigen Pflanzen, gut möglich, dass die Erdisia auch was abbekommen hat. Im WInterlager sind zum Glück derzeit keine der Biester am Werk ...
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Re: Sorgenkinder Erdisia und Lithops

Beitrag  Pieks am Do 16 Feb 2017, 00:31

Oh Gott! Ein Lithops im Schnee und dazu noch Frost im zweistelligen Bereich. Ein Wunder!!!

Ein Wunder? Absolut nicht. Schön, dass Du damit mal verschiedene panische und zweckfreie Kulturanleitungen ad absurdum führst, dass Lithops höchstens zwischen Mai und August nur seltenst und dann auch nur maximal mit einer Pipette gegossen werden dürfen, aber nur, wenn wenigstens eine 2monatige Gießpause eingehalten wird, ansonsten nur knochentrockene Pflege bei mindestens 10 Grad... Nun ja.

Es gibt eine ganze Reihe von Lithops, die Frostgrade ertragen - aucampiae, fulviceps, hallii, lesliei um die -7°, hookeri, salicola, terricolor und verruculosa und villetii gar -12°C. Und das ein Lithops in dieser Zeit sehr wohl fähig ist, seinen Wasserhaushalt zu beeinflussen, erkennt man gut daran, dass er runzelt, also eher einen Wassermangel hat, obwohl er reichlich Wasser in der Nähe hatte. Die Steinchen regeln viel von selbst, vor allem gesteuert über die Tageslänge. Deinen würde ich jetzt, wenn die Wurzeln trocken genug sind, noch etwas abkrümeln (genau genommen reicht ein Reststück der Hauptwurzel von 3-4 cm Länge), topfen, hell, aber nicht prallsonnig aufstellen und in 3, 4 Wochen gießen (meine Steine bekommen Ende Februar das erste Mal Wasser - die halbe übliche Gießmenge).

Gibste nochmal 'n Update, später im Jahr?

Liebe Grüße,
Tim
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Re: Sorgenkinder Erdisia und Lithops

Beitrag  Apricus am Do 16 Feb 2017, 01:09

@ tephrofan
So schön blühende Erdisien hab ich noch nie gesehen. Respekt! Und Glückwunsch! Erdisienhand Wink
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Re: Sorgenkinder Erdisia und Lithops

Beitrag  tephrofan am Do 16 Feb 2017, 04:48

danke Aprikus- und die Erdsie von Bianca stammt original von meiner, darum meine Aussage. Erdisien machen das öfter, dass sie zu Beginn der Blühreife teilweise den Scheitel zumachen. Kein Wunder, wenn man sieht, dass da teilweise über 20 Blüten um einen Stehplatz kämpfen... Razz
Aber wie Ernst ebenfalls vermutet, kann Spinnmilbenbefall ebenfalls für die helle Epidermis (leicht punktiert), verantwortlich sein, allerdings nicht für den Zustand des Scheitels. Ich habe hier definitiv keinen Spinnmilbenbefall und Bianca die Pflanze noch nicht so lange bei sich stehen- aber das Problem wird sich eh bald lösen, wenn die Pflanze wieder zu wachsen beginnt. Ich würde 2-3x im Abstand von 10 Tagen mit Spiritus/Wasser 3:1 und Spritzer Spüli, ordentlich einsprühen, dann dürfte sich auch das evtl. Problem der Spinnmilben erledigt haben... Wink
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Re: Sorgenkinder Erdisia und Lithops

Beitrag  Shamrock am Do 16 Feb 2017, 07:53

tephrofan schrieb:Kein Wunder, wenn man sieht, dass da teilweise über 20 Blüten um einen Stehplatz kämpfen...
Ich beobachte die letzte Zeit sehr wohlwollend, wie hier im dauerhaften kalten Winterquartier ohne nennenswerte Tageserwärmung, die Knospen zum Vorschein kamen. Wenn man allerdings die Blüten- bzw. Knospenfülle bei Michi sieht, dann schwindet das Wohlwollen gleich wieder etwas dahin. Ich denke mal, man sollte diese Knospenfülle nicht als Maßstab nehmen und überdenken, wie man seine Corryocactus-Kultur optimieren könnte. Zumal ja Michi nicht den Ruf genießt, dass er Mastkakteen zieht.

Minimal neidische Grüße! *daumen*

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Re: Sorgenkinder Erdisia und Lithops

Beitrag  Tarias am Do 16 Feb 2017, 16:34

@Tim: Ich werde den Lithops etwas hätscheln, und selbstverständlich gibts ein Update.
Wenn er das überlebt, dann könnte ich mich doch noch zum Lithopsfan entwickeln. Bisher habe ich die Finger von den Kerlchen gelassen, denn mir sind schon mehr vertrockent als ersoffen - ich hatte zu sehr die Gießangaben, die du oben beschrieben hast, verinnerlicht Rolling Eyes .

Die Erdisia bekam ihr derangiertes Aussehen erst in den letzten Wochen. Ich werd sie ebenfalls etwas hätscheln und umsorgen, und dann schaun´ mer mal.
Ich werde sie wohl umtopfen, denn meine Gießintervalle und das Substrat von Michi passen nicht ganz zusammen.

Die Blütenfülle bei dir, Michi, ist echt ein Hingucker! Mal sehen, wann es hier soweit ist Very Happy .
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