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Frostharte Echinocereen

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Re: Frostharte Echinocereen

Beitrag  Mc Alex am Mo 24 Jul 2017, 22:10

Wenn es sich um frostharte handelt dann bedarf es keiner Heizmatte oder Styroporplatten.
Meine stehen ganz einfach im unbeheizten Glashaus, heuer müssen sie draußen unter einem Vordach ausharren. Wink
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Mc Alex
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Re: Frostharte Echinocereen

Beitrag  ClimberWÜ am Mo 24 Jul 2017, 22:24

Für einen Balkon könnte ein Anzuchthäuschen in Frage kommen. Ich hab eines mit etwa 80x40cm Grundfläche mit drei Etagen. Das verhindert größere Abstrahlungsverluste, Regen- und Schneeeintrag und kann notfalls mit Grablichtern beheizt werden.
siehe http://www.dehner.de/garten-gewaechshaeuser-fruehbeete-fruehbeete/Dehner-Anzuchthaus-76-x-39-x-100-cm-X005108873/
ich hatte es im Angebot für 80€ bekommen. Die Inneneinrichtung ist reiner Schrott. Die tiefgezogenen Schalen haben teilweise nur wenige Wochen gehalten. Inzwischen habe ich Böden aus Hasendraht eingezogen so dass individuell eingerichtet werden kann.

Meine härteren Kakteen habe ich über die frostige Zeit in einem westseitigen Anlehngewächshaus und auf einer balkonüberdachten Terrasse. Vergangenes Jahr war -8,8°C im GWH und draussen etwa -15-16° das Minimum. Es blieben verschiedene Escobarien (vivipara, minima, sneedii), Echinocereen (div. reichenbachii, triglochidiatus, coccineus, davisii, viridiflorus), Pterocacteen (kein tuberosus), Maihueniopsis, Maihuenia (nicht überdacht), Gymnocalycium bruchii, Pediocactus u.a. draussen. Dazu kommen diverse Opuntien und Cylindropuntien teils ausgepflanzt.
Möglicherweise war ein Ecc. apachensis darunter. Einen harten Epithelantha micromeris hatte ich zwei nicht ganz so kalte Jahre draussen.
Bei den Gymnos habe ich noch baldianum, quehlianum, ochoterranae, gibbosum, andreae die zumindest -10 Grad abkönnen wie Turbinicarpus valdezianus.

Ein Blick in
Hans Frohning (2016) "Kakteen in Eis und Schnee" DKG-Sonderpublikation
Leo J. Chance (2012) "Cacti & Succulents for Cold Climates" Timber Press
führt sicher zu weiteren +/- geeigneten Arten.
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ClimberWÜ
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