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Warum pfropfen?

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Warum pfropfen? - Seite 2 Empty Re: Warum pfropfen?

Beitrag  Eriokaktus am Mi 05 Jul 2017, 23:30

Meistens pfropfe ich aus der Not heraus ...
bevor ich eine Pflanze verliere ..., hier ein As. myr. onzuka, versuche ich zu retten was zu retten ist ...

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Wenn alles gut läuft gibt es reinrassigen Nachwuchs ...
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Warum pfropfen? - Seite 2 Empty Re: Warum pfropfen?

Beitrag  Flacki am Do 06 Jul 2017, 16:11

Vielen Dank für eure Beschreibungen und Erklärungen.
Jetzt weiß ich, worum es geht. Auch wenn mir gepfropfte Pflanzen jetzt dadurch nicht besser gefallen als vorher.
Als Rettungsversuch sehe ich es ein, nur um schneller zu Wachstum oder zur Blüte zu kommen, lehne ich es nach wie vor ab.

Aber: jeder so wie er mag und ich freue mich über eure Erklärungen und Antworten.
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Warum pfropfen? - Seite 2 Empty Re: Warum pfropfen?

Beitrag  Palmbach am Do 06 Jul 2017, 17:00

Hallo Wolfgang;

Deine Ausführungen haben mich zum Nachdenken gebracht. Ich glaube, das ich jetzt damit aufhören werde noch Samen in die Erde zu bringen. Es könnte ja sein, das mein fortgeschrittenes Alter das Ergebnis meiner Bemühungen nicht mehr erlebt.
Nein natürlich nicht. Ich lebe heute und freue mich jeden Tag auch über Dinge die ich eventuell nicht mehr erleben werde.
Gruß Uwe
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Warum pfropfen? - Seite 2 Empty Re: Warum pfropfen?

Beitrag  kaktusgerd am Do 06 Jul 2017, 17:23

Hallo Flacki,
wenn dich das Kakteenfieber mal ganz ganz heftig gepackt hat, dann wirst du das Pfopfen nicht mehr ablehnen, sondern es als willkommenes und unverzichtbares Instrument zu schätzen wissen. Die Gründe sind ja bereits größtenteils angeführt worden.
Im übrigen ist das Pfropfen ja gängige Methode auch im Obst-und Gartenbau z.B. Ich nenne hier nur Rosen, Ziergehölze, Beeren,-Kern-,oder Steinobst, Stauden jeglicher Art, Gurken und Tomaten, Weinreben. Es gibt ja fast nichts mehr im Pflanzenreich, was nicht gepfropft ist. Warum soll das bei Kakteen denn anders sein?
Sicher wird man immer erst als letztes Mittel zum Messer greifen, aber wenns erforderlich ist, dann sollte man es auch tun!


Gruß
Gerd
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Warum pfropfen? - Seite 2 Empty Re: Warum pfropfen?

Beitrag  Epi-Anzucht-Fan am Do 06 Jul 2017, 17:32

Hallo Uwe und Wolfgang,
dieses Problem (fortgeschrittenes Alter) habe ich auch; habe deshalb die Möglichkeit genutzt, durch Pfropfen schneller zum Blüherfolg bei Epis zu kommen. Dabei habe ich viele neue Erkenntnisse gewonnen
und es hat mein Hobby deutlich bereichert. Wie ich in anderen Blogs schon dargelegt habe: wenn der Pröpfling eine entsprechende Größe hat, wird er bei mir neu bewurzelt und nach ein paar Jahren zeigt er eine Erstblüte.
Die reine Technik des Propfens ist für die Hochbetagen schon eine Herausforderung: man muss gut Sehen können, eine ruhihige Hand haben, die man kontrolliert führen kann, das ist eigentlich alles. Und Spaß haben, Neues zu erkunden!
MfG
lol!


Zuletzt von Epi-Anzucht-Fan am Do 06 Jul 2017, 19:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Warum pfropfen? - Seite 2 Empty Re: Warum pfropfen?

Beitrag  Thomas G. am Do 06 Jul 2017, 17:43

Darf ich mich mit meinen 59 Jahren den Club der schon höherbetagten hier anschließen, der seine Zuchterfolge oder Zuchtmisserfolge auch noch gerne erleben möchte ? Very Happy

Einen Punkt finde ich übrigens beim Propfen besonders faszinierend, das ist die Areolenpropfung.

Ich habe da mal ein recht aktuelles Beispiel das zeigt wie segensreich diese Vermehrungsmethode ist : Vor ein paar Jahren hat sich ein Team unserer AG Echinopsishybriden bei ebay eine Trichohybride ersteigert, die Blüten von einer sagenhaften Größe von 28 cm Ø bringt. Sowas war bis dahin noch nie da. Die Hybride wurde unter den drei Käufern geteilt und weil die wirklich extrem kollegial sind, wurden schnell Areolenpropfungen gemacht um sie innerhalb der AG verteilen zu können und jetzt ist die Hybride, die auf den Namen "Flying Dragon" getauft wurde, in der AG schon recht weit verbreitet und es gibt auch schon zahlreiche Nachzüchtungen damit.

Das wäre sonst unmöglich gewesen, weil man ja Hybriden nur über Kindel vermehren kann und wenn sich dann der Kaktus weigert von selber welche zu machen, hat man ein ernstes Problem.

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Warum pfropfen? - Seite 2 Empty Re: Warum pfropfen?

Beitrag  Epi-Anzucht-Fan am Do 06 Jul 2017, 19:35

Hallo Thomas,
danke für das schöne Beispiel!
Ich habe ein Exemplar eines seltenen Kaktus (Arequipa rettigii, heute zu Oreocereus gestellt), der ist selbststeril und sprosst auch nicht, da werde ich es mal mit einer Areolenpfropfung versuchen.
MfG
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Warum pfropfen? - Seite 2 Empty Re: Warum pfropfen?

Beitrag  Thomas G. am Do 06 Jul 2017, 20:16

Hallo Dieter,

dann drücke ich dir schon mal die Daumen und wünsche dir ganz viele Arequipa rettigiis Smile
Thomas G.
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Warum pfropfen? - Seite 2 Empty Re: Warum pfropfen?

Beitrag  RalfS am Fr 07 Jul 2017, 09:11

Moin Dieter

du willst echt deinen schönen Oreocereus hempelianus klein schneiden? Shocked
Säe doch welche aus und pfropfe die Sämlinge.
Dann hast du auch verschiedene Klone. Wink

Grüße

Ralf
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Warum pfropfen? - Seite 2 Empty Re: Warum pfropfen?

Beitrag  Thomas G. am Fr 07 Jul 2017, 09:17

Man muss ihn ja nicht völlig in kleine Stücke zerschneiden.

Eine Idee wäre ihn quasi zu köpfen und neu bewurzeln und dann den Rest aufschneiden und zur Areolenprofung verwenden. Smile
Thomas G.
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