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Sulcorebutia heikel?

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Sulcorebutia heikel?

Beitrag  Akka von Kebnekajse am Di 22 Aug 2017, 10:01

Hallo zusammen,

ich lese immer mal wieder, dass die Pflege von Sulcorebutia nicht ganz unproblematisch sein soll und sie nicht als Anfängerart geeignet ist, finde aber nie konkrete Angaben, worauf sich das genau bezieht.
Bei welchen Pflegeaspekten sind Sulcorebutien denn so empfindlich? Wasser, Licht, Temperatur, Substrat?
Bedeuten diese Aussagen, dass Sulcorebutien schneller eingehen als andere Kakteen oder beziehen sie sich eher darauf, dass es nicht so einfach ist, Sulcorebutien zum Blühen zu bringen?

Ich pflege bisher mehrere rauschii und eine langeri. Es scheint ihnen ganz gut zu gehen, nur blühfaul waren sie in der Tat. Ich gieße sie ca. alle 14 Tage, das Substrat trocknet zwischen den Wassergaben immer durch. Am Tag nach dem Gießen sieht man schön, wie sich die Pflanzenkörper der rauschiis mit Wasser vollgepumpt haben I love you

Viele Grüße
Akka

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Re: Sulcorebutia heikel?

Beitrag  Shamrock am Di 22 Aug 2017, 11:14

Sicher hast du schonmal beispielsweise hier gestöbert, oder? https://www.kakteenforum.com/t11631-fragen-zu-sulcorebutia
Bisher hatte ich nie den Eindruck, dass Sulcos in irgendeiner Art und Weise heikel sind. Vielleicht die eine oder andere Art... Bei der S. rauschii gibt es in der Tat etwas blühfaule Klone, aber deshalb ist sie ja nicht heikel in Kultur. Ganz im Gegenteil: Deine regengeschützte Freilandkultur ohne GWH kommt Sulcos sicherlich sehr entgegen. Wer in den bolivianischen Anden wächst, fühlt sich an der frischen Luft sicher wohler als im heißen GWH. Wink

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Re: Sulcorebutia heikel?

Beitrag  Akka von Kebnekajse am Di 22 Aug 2017, 11:48

Danke Shamrock für den Hinweis auf den Thread - in den hatte ich tatsächlich noch gar nicht rein geschaut... Embarassed
Ich schätze, dass ich da alle möglichen Hinweise zur Sulco-Pflege finden werde, mir ging es aber eben speziell um diese Aussage, Sulcorebutien seien nicht so einfach zu kultivieren. Ich wühle mich da auf jeden Fall mal durch und melde mich sofort, wenn dieser Thread hier zugemacht werden kann, weil ich fündig geworden bin Smile

Viele Grüße
Akka
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Re: Sulcorebutia heikel?

Beitrag  Cristatahunter am Di 22 Aug 2017, 12:43

Es gibt nur wenig was du beachten musst. Sulcorebutias sind Bergpflanzen. Sie mögen keine zu warme und stickige Unterbringung im Sommer. Auch zu direkt an der Sonne solten sie nicht unbedingt stehen. Am Naturstandort wachsen die meisten im hohen Gras. Im Winter mögen sie einen hellen und sehrkühlen aber frostgeschützten Ort. Blühfaul sind bei mir nur die gepfropften Sulcos. Du erreichst viel flor wenn du im Frühling erst späht beginnst Wasser zu geben. Wasser sollte nicht so regelmässig gegeben werden. Giesspausen förden das Knospenwachstum Ich giesse wenige Male im Jahr dafür mit richtig viel Wasser. Im Hochsommer sollte man kein Wasser geben, sonst treten Wurzelschäden auf. Zu viel und regelmässig düngen ist auch nicht so gut für die Blütenbildung.

Gruss Stefan
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Re: Sulcorebutia heikel?

Beitrag  Tarias am Di 22 Aug 2017, 22:29

Hallo Akka,

ganz konkret kann ich dir auch nicht sagen, inwiefern Sulcos heikel sind, aber ich habe mit meinen Exemplaren die Erfahrung gemacht, dass sie nicht ganz so einfach zu halten sind, wie z.B. Aylosteren oder Mediolobivien.
Oder anders ausgedrückt: Die Kulturbedingungen, unter denen Aylostera, Rebutia, Mediolobivia oder auch Chamaecereus gedeihen und jährlich reich blühen, sind wohl nicht 100% das, was die Sulcos wollen.
Ich habe welche hier, die immer und jährlich und reich blühen, egal was ich anstelle. Und andere sind mal glücklich, und im anderen Jahr dann wieder unzufrieden. Dann blühen sie nicht. Ich bin noch nicht dahintergekommen, was ihnen nicht passt. Oder ob das einfach ihre Eigenheit ist.
Manche Echinopsen legen bei mir auch ab und an ein Jahr Blühpause ein, ohne dass es einen für mich nachvollziehbaren Grund gibt.

Eingegangen ist mir noch kein Sulco, insofern sind sie eigentlich sehr pflegeleicht. Nur das regelmäßige Blühen, dass ich so ein bißchen der Wehmutstropfen.
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