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Pflanzenschutzmittelfrage an die Chemiker

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Re: Pflanzenschutzmittelfrage an die Chemiker

Beitrag  Litho am So 10 Sep 2017, 21:06

Cristatahunter schrieb:Eine Behandlung alle zwei Jahre ist ein dauerhafter Garant.

Das kann ich nicht unterschreiben. Innerhalb der zwei Jahre kann es doch ständig zu einem neuen Befall kommen.
Und die Mittel halten doch nicht zwei Jahre lang im Boden bzw. an den Pflanzen.
Versteh ich echt nicht.
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Re: Pflanzenschutzmittelfrage an die Chemiker

Beitrag  Cristatahunter am So 10 Sep 2017, 21:40

Litho schrieb:
Cristatahunter schrieb:Eine Behandlung alle zwei Jahre ist ein dauerhafter Garant.

Das kann ich nicht unterschreiben. Innerhalb der zwei Jahre kann es doch ständig zu einem neuen Befall kommen.
Und die Mittel halten doch nicht zwei Jahre lang im Boden bzw. an den Pflanzen.
Versteh ich echt nicht.
Welche Mittel, wie angewendet?
Wenn ein systemisch wirkendes Mittel wie Dimethoat konsequent angewendet wird und die Quarantäne bei Neuzugänge richtig gehandhabt wird, hat man wirklich zwei Jahre lang Ruhe.
Das Mittel ist nicht so lange im Boden oder in der Pflanze aber es macht das alle Schädlinge auf lange Zeit hinaus vernichtet sind. Die Neuinfektionen kommen nicht von selbst sondern werden mit Neukäufen in die Sammlung eingeschleppt. Ich werde dieses Jahr auch wieder einmal meine gesamten Kakteen behandeln.
Ich habe durch zwei Einkäufe Wolläuse eingeschleppt (ich weiss genau welche) die ich bis jetzt nur mit irgendeinem Lausfrei behandelt habe. Danach habe ich wieder zwei Jahre Ruhe. Meine letzte Wurzellaus die ich in meiner Sammlung gesehen habe ist vor 4 Jahren gewesen. Ausser eben bei Neukäufen.
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Re: Pflanzenschutzmittelfrage an die Chemiker

Beitrag  Litho am Mo 11 Sep 2017, 11:36

Danke für die aufklärende Antwort.
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Re: Pflanzenschutzmittelfrage an die Chemiker

Beitrag  feldwiesel am Di 12 Sep 2017, 13:01

Ich oute mich mal:
1. Auf Nützlinge zu vertrauen habe ich noch nicht geschafft - bei wertvollen Pflanzen ist es mir schlicht zu riskant - und das ist der einzige Grund.
2. In der Folge kommt bei mir die chemische Keule zum Einsatz.
3. Ich agiere - außer gegen Pilzinfektionen bei Aussaaten - nie(!!) prophylaktisch sondern erst bei Befall.
4. Nach Möglichkeit setze ich unbedingt selektive Gifte ein.
5. Die längsten Zeiträume ohne Befall waren
a) Läuse: 3 Jahre,
b) Spinnmilben ca. 10 Jahre, in den letzten Jahren aber nahezu regelmäßig 1 mal/Jahr


Zuletzt von feldwiesel am Di 12 Sep 2017, 13:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : -)
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Re: Pflanzenschutzmittelfrage an die Chemiker

Beitrag  Litho am Di 12 Sep 2017, 18:39

feldwiesel schrieb:...
3. Ich agiere - außer gegen Pilzinfektionen bei Aussaaten - nie(!!) prophylaktisch sondern erst bei Befall...

Das hatte ich auch bis gestern so angedacht und größtenteils auch praktiziert. Dann entdeckte ich rote Spinnmilben, die mittlerweile fast alle Pflanzen besiedelt hatten.
Das geht unheimlich schnell und man sieht die erst beim Auftreten von gelben Blättern (Adenium), die dann abfallen. Gelbe Blätter können aber auch andere Ursachen haben...

Resultat: Heute alle Töpfe durchdringend mit Perfekthion (Dimethoat bzw. Bi58) gegossen und mit Spinnmilbenspray genebelt. Dann die abgetropften Töpfe für dieses verregnete und zu kalte Jahr reingeholt. Übrigens stinkt Perfekthion nicht so widerlich wie z.B. Roxion...
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Re: Pflanzenschutzmittelfrage an die Chemiker

Beitrag  G.A.S. am Mi 13 Sep 2017, 09:55

Litho schrieb:
...
Resultat: Heute alle Töpfe durchdringend mit Perfekthion (Dimethoat bzw. Bi58) gegossen und mit Spinnmilbenspray genebelt. Dann die abgetropften Töpfe für dieses verregnete und zu kalte Jahr reingeholt. Übrigens stinkt Perfekthion nicht so widerlich wie z.B. Roxion...

Ja, selbst mein 25 Jahre altes Roxion, stinkt wesentlich stärker als das gerade angebrochene Bi58.

Wenn es noch so stark riecht, sollte es doch auch noch wirksam sein.
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