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Horizonthalonius, Parryi und Co

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Horizonthalonius, Parryi und Co

Beitrag  werepi am Mo 09 Okt 2017, 20:41

Hallo Ihr Lieben!
Ich würde mich freuen wenn ein paar von euch zur Pflege Ihrer Echinocacteen (horizontalonius, parryi, Xeranthemoides) vor allem in Punkto Substrat, Überwinterungstemperatur und Wasserversorgung (Art und Häufigkeit) was zum besten geben.

Ich habe eine Reihe horizontalonien, welche ich in reinem Bims gehalten habe, gegossen wurde durch ca. 3 Stündiges anstauen, mit schwacher Düngerlösung.
Dennoch sind so ca. 20% nicht ordentlich weiter gekommen....
Sonntag habe ich dann mal einige ausgetopft (5,5cm Topf, Pflanzen ca. 3 cm Groß) und festgestllt, das oft die Wurzeln tja ich weiß nicht vertrocknet oder verfault waren. Zu viel zu wenig Wasser? Oder können die nicht so auf Bims?
Die grusoniis und Ingens/platyacanthys halte ich alle mit 30-50% Kübelerdenanteil also leicht humos!?
Wie sieht es bei euch aus??
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werepi
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Re: Horizonthalonius, Parryi und Co

Beitrag  Orchidsorchid am Mo 09 Okt 2017, 21:07

Hallo werepi

Mein Ecc.horizonthalonius stehen in Bims+Perlitte+Vermiculit  sonst nix.
Überwinterungstemp. im Gwh bei 5-6 Grad.
Gießen alle 8-14 Tage wenn Substrat trocken und ab und an mal etwas Dünger Wuxal 8-8-6 Super 0,05%
Ich gieße meine Pflanzen meistens von oben mit der Gießkanne jeden Topf einzeln (Regenwasser).
Der eine wächst halt schneller der andere langsamer ,wie bei den Menschen da sind auch nicht alle gleich(schnell).
Zwischen verfaulter Wurzel und vertrockneter Wurzel kann man aber doch unterscheiden faul ist weich, trocken nicht ,anders kann ich es leider nicht beschreiben


Grüsse Manfred


Zuletzt von Orchidsorchid am Mo 09 Okt 2017, 21:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Horizonthalonius, Parryi und Co

Beitrag  werepi am Mo 09 Okt 2017, 21:35

Hey Manfred!
Danke für die Antwort!
Ob vertrocknet oder verfault kann ich jetzt nicht (mehr) feststellen, da nun das Substrat bei mir absolut trocken ist bei den Kandidaten.
Mich wunderts nur das einige total abgehen und andere, das Jahr über im streik waren, obwohl alle gleich behandelt werden. Langsamer ist OK, zumal es auch verschiedene Standorte sind, aber einige tun nix, und such jetzt halt nach Verbesserungsvorschlägen.

Anderes Thema ist noch ein älterer Parryi, der mal Erioc. jusbertii gepfropft war. Die Unterlage hat er geschafft....
Ich habe den Sommer über versucht ihn zu bewurzeln (auf leicht feuchtem Sand/Bims gemischt, worauf er leichten Neutrieb zeigte, aber keine Wurzeln.
Soll ich den (trotz verhaltenem Wachstumszustand) noch auf zB. einen Fero pfropfen und das um diese Jahreszeit?
Vielleicht weiß ja noch einer Rat
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Re: Horizonthalonius, Parryi und Co

Beitrag  TobyasQ am Di 10 Okt 2017, 10:39

Hallo werepi,
steck den einfach in einen durchsichtigen Becher mit Vogelsand und stell ihn ins Winterquartier. Erst Ende der Ruhe gelegentlich sprühen. Wenn er Wurzeln hat zeigt er sie dir und du brauchst nicht ständig im Sand wühlen.

Grüsse
Thomas
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Re: Horizonthalonius, Parryi und Co

Beitrag  Reinhard am Di 10 Okt 2017, 18:16

Meine Echinocactus (horizonthalonius, parryi, polycephalus) wachsen in Bims + etwas Lehm. Gegossen wird mit der Brause - von Anstauen halte ich gar nix - besonders bei sensiblen Arten sollte man es lassen. Der Bims saugt sich sehr schnell voll - den muss man nicht 3 Stunden unter Wasser setzen.
Bewurzeln ist langwierig - hatte aber auch Erfolg mit feinem Quarzsand + Einsprühen den Sommer über.

Gruß,
Reinhard
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Re: Horizonthalonius, Parryi und Co

Beitrag  CactusJordi am Mi 11 Okt 2017, 05:25

In Bims machen Kakteen viel zu viele und zu feine Wurzeln. Bims und auch Vermiculte halten doch sehr lange das Wasser, so das diese feinen Würzelchen auch schnell faulen können. Gerade die drei genannten Arten wachsen in der Natur ja in den trockensten und best drainierten Gegenden, da wundert es mich nicht, dass Ihr bei Eurem Substrat den Pflanzen Probleme schafft.
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Re: Horizonthalonius, Parryi und Co

Beitrag  Odessit am Mi 11 Okt 2017, 12:37

Meine Substratmischung besteht aus der Vulkatec Premium Mischung, dazu Quarzsand aus der Tierhandlung (nach Gefühl) und etwas Lehmklumpen 2-3 mm. Als Drainage kommt grober Blähton, danach feinere Schicht für die Saugwurzeln, abschließend grober Bims gemischt mit groben Kies. Diese Methode habe ich hier im Forum von einem Beitrag für Ariocarpen übernommen. Ich gieße von oben, aber möglichst nicht über die Pflanze. Damit fahre ich bis jetzt ganz gut.
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Re: Horizonthalonius, Parryi und Co

Beitrag  werepi am Do 12 Okt 2017, 20:08

Vielen Dank für Euer Dazutun!
Ich geb mein bestes und Experimentier mal etwas rum..
Schätze CactusJordi triffts auf den Punkt... Pflanzen haben nach dem Pikieren (1-1,5cm) ordentlich Wurzeln gebildet und die sind dann im zu feuchten Bims mit dem herrlichen Sommertemperaturen zusammen von der Spitze aus zu gammeln an gefangen.
Jetzt wo das Substrat trocken ist, ist der Prozess zu Ende (hoffe ich!) Wink
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