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Behaart und lang...

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Re: Behaart und lang...

Beitrag  CO2 am Sa 04 Nov 2017, 23:30

Hi Marc,

ok, ich meinte auf dem Foto zwei (!) Säulen zu sehen, eine vordere und eine hintere.

Was auch immer der Kaktus jetzt ist, die grundsätzlichen Pflegeansprüche kannst Du mit recht hoher Sicherheit übertragen. Sofern der Kaktus nicht eine Viruserkrankung hat oder von einem Pilz befallen ist, wird sich die Pflanze da schon selbst helfen. Zugluft kann nur schädlich sein, meine ich, wenn es friert. Frischluft ist im Gegenteil sehr förderlich.

Wie ich oben schrieb, sollte das Substrat mindestens aus 50% Sand/Steine/auch etwas Seramis von mir aus bestehen, d. h. so ca. 40% können Blumenerde sein. Wenn Du Steine oben auf das Substrat legst, hat das keine auflockernde Wirkung, sondern verhindert eher das Verdunsten von Feuchtigkeit! D. h. Du mischst das alles durch und hast eine schön krümelige, lockere Erde.

Ich würde bis zum Frühjahr warten und ihm jetzt die Winterruhe gönnen (d. h. wenn er jetzt kühl steht, sollte er nicht in frische und dann meist feuchte Erde kommen). Im Frühjahr kannst Du dann beim Umtopfen gleich schauen, ob die Wurzeln in Ordnung sind.

Alles halb so kompliziert! Eine Sache sollte man sich so als Daumenregel beherzigen: zuviel Wasser bzw. Nässe an der Wurzel ist immer schlechter als zu viel Trockenheit. Den Rest machst Du erstmal nach Gefühl: wenn die Pflanze im nächsten Jahr anfängt, leicht zu wachsen, gießt Du, hört sie auf, hörst Du auf etc. Stelle sie im Frühjahr möglichst draußen an die frische Luft in die Sonne. Jetzt gib ihr eine trockene und möglichst kühle Überwinterung (kannst sie auch in einen dunklen, trockenen (!) Keller stellen, wenn Du nichts anderes hast). Kakteen sind meist (Ausnahmen bestätigen die Regel) sehr robust. Wenn sie jetzt schon so viel gelitten hat, wirst Du es sicher nicht schlimmer machen können Laughing

Jens
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Re: Behaart und lang...

Beitrag  CO2 am Sa 04 Nov 2017, 23:36

Vielleicht noch das: ich glaube, Du brauchst Dich nicht vor Kakteen zu scheuen, weil ihre Pflege kompliziert wäre. Vielmehr ist sie vergleichsweise einfach, finde ich: meine stehen ca. 7 Monate lang trocken im Winter bei deutlichen Minusgraden (das würde ich Dir aber ersteinmal nicht empfehlen und das geht auch nicht mit allen Arten) und im Sommer muss man auch weniger gießen als bei anderen Pflanzen. Biste halt mal drei Wochen im Urlaub - macht ja nichts.

Für Schussel (wie mich) die idealen Pflanzen Laughing

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Re: Behaart und lang...

Beitrag  marcausn am So 05 Nov 2017, 11:39

Gut, das soll mir die nächste Zeit mal reichen, Jan... abermals vielen Dank.

Zur Vervollständigung hab ich mal 2 weitere Bilder von dem Kaktus hochgeladen (falls jemand noch irgendwas genaueres sehen möchte):

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Viele Grüße, und habt noch einen schönen Sonntag,

Marc
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Re: Behaart und lang...

Beitrag  sensei66 am So 05 Nov 2017, 13:10

Hallo Marc,

das ist schon richtig, ab einer bestimmten Größe treiben die basal aus. In deinem Fall ist aber die Spitze (das Wachstumszentrum) aufgrund einer Schädigung (Sonne, Schädlinge, keine Ahnung) eingetrocknet. Die Pflanze behilft sich dann damit, dass sie oben seitlich austreibt, um weiter wachsen zu können.

ciao
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Re: Behaart und lang...

Beitrag  Hardy_whv am So 05 Nov 2017, 13:53

Meine Erfahrung mit Cleistokakteen ist: Wenn sie in der Vegetationszeit zu wenig Wasser erhalten, neigen die Triebspitzen dazu, einzutrockenen. Wenn es erstmal soweit ist, ist es irreversibel.


Gruß,

Hardy   Cool
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