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böse Entdeckung bei der Makrofotografie

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böse Entdeckung bei der Makrofotografie

Beitrag  Dornenwolf am Do 16 Nov - 10:19

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Auf einer Titanopsis calcarea Pflanze entdeckte ich diese kleinen roten Tierchen beim Fotografieren. Die Biester (Spinnmilben?) scheinen so winzig zu sein, da bei einer Gegenkontrolle mit einer 5fach  Lupe nichts zu entdecken war. Habe sie erst einmal mit Spiritus in den in den Spinnmilbenhimmel geschickt. Um sie effektiver zu bekämpfen muss ich mir erst noch Kanemite besorgen.

Gruß Wolfgang
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Re: böse Entdeckung bei der Makrofotografie

Beitrag  Cristatahunter am Do 16 Nov - 13:46

Hallo Wolfgang

mir ist schon mal etwas ähnliches vorgekommen. Ich habe eine Powerpoint Präsentation zum Thema Vermehrung gemacht. Als ich den Vortrag mit dem Beamer auf die Leinwand projezierte zeigte ich einen daumennagelgrossen Lophophora und man konnte klar und deutlich eine Spinnmilbe erkennen. Natürlich wurde die Spinnmilbe von meinen Kollegen kommentiert. Wer den Schaden hat.......

Seither mache ich immer wenn ich den leisesten Verdacht habe, ein Macrophoto so nahe wie möglich von meinen Chamaecereen, Lophophoras und Coryphanthas dabei fotografiere ich gezielt nur den Scheitel.
Anschliessend vergrössere ich das Foto auf dem Bildschirm. Wenn es Spinnmilben hat, merke ich es dann sofort.


Gruss Stefan
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böse Entdeckung bei der Makrofotografie

Beitrag  Spickerer am So 18 März - 9:28

Hallo "Christatahunter",
deine Methode ist gut. Genau so erging es mir und seither fotografiere ich Pflanzen in Großaufnahme, wenn ich auch nur einen Verdacht habe. Man kann die Übeltäter, die durchaus verschiedene Färbungen und Größen besitzen können, dann sehr gut erkennen. Manchmal, wenn sie noch klein sind, sind sie vom Pflanzensaft grün und fallen bei der Betrachtung mit bloßem Auge oder mit der Luße nicht auf.

Gruß, Spickerer
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Re: böse Entdeckung bei der Makrofotografie

Beitrag  Cristatahunter am So 18 März - 10:39

Mir ist dabei noch etwas anderes aufgefallen. Immer wenn ich die typischen Schäden von Spinnmilben erkennen konnte habe ich mit der gleichen Methode versucht die Spinnmilben zu finden. Doch die Spinnmilben waren nicht auffindbar. Dafür konnte der Schaden auf der Epidermis erkannt werden. Die Haut ist von kleinsten löchern übersät. Aber die Milben haben alles ausgesaugt und ausgebeutet.
Die Spinnmilben sitzen normalerweise im Scheitel und bohren die jungen, neu entstandenen Zellen an und saugen sie aus. Die Haut ist da am weichsten und die Zellen am saftigsten und zuckerhaltig. Ist der Schaden so gross, dass er von blossem Auge zu sehen ist, hat der Kaktus sein Wachstum eingestellt. Dann ist die Pflanze nicht mehr attraktiv für die Spinnmilben und sie ziehen weiter.
Darum lesen wir oft, Schaden ja, Spinnmilben nein.
Der Frühling ist die beste Zeit die Spinnmilben in Flagranti zu erwischen.
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Re: böse Entdeckung bei der Makrofotografie

Beitrag  Msenilis am So 18 März - 23:13

Hallo Wolfgang,
Dornenwolf schrieb:
Auf einer Titanopsis calcarea Pflanze entdeckte ich diese kleinen roten Tierchen beim Fotografieren. Die Biester (Spinnmilben?) scheinen so winzig zu sein, da bei einer Gegenkontrolle mit einer 5fach  Lupe nichts zu entdecken war. Gruß Wolfgang
Erst einmal mein Beileid. Wenn Du die Biester aber mit einer 5-fach Lupe nicht entdeckst, machst Du etwas falsch.
Ich finde sie immer damit, und nutze nur diese bzw. 6-fach. Bei 10-fach habe ich dann Probleme, weil ich manchmal nicht nah genug herankomme,
oder damit nur einen zu kleinen Ausschnitt scharf bekomme, um die Pflanze möglichst komplett abzusuchen
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Re: böse Entdeckung bei der Makrofotografie

Beitrag  Cristatahunter am Mo 19 März - 7:11

Besser spät als gar nicht.
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