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Bewurzelung von Copiapoa-Kopfstecklingen

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Re: Bewurzelung von Copiapoa-Kopfstecklingen

Beitrag  Dietz am Di 21 Nov 2017, 22:08

abax schrieb:Hallo,
ich hatte mal vom Kompost eines botanischen Gartens eine abgefaulte Copiapoa etwa in Tomatengröße. Habe sie auf eine dicke Echinopsis gepropft, wo sie auch gut gewachsen ist- pfropfen wäre vielleicht auch noch eine Idee, wenn die Pflanze sowieso schon nicht mehr fit ist, um sie erst mal wieder in Gang zu bekommen. Dann kann man ja immer noch  weiter rumexperimentieren.
Das wäre sicherlich auch eine Option. Nur mit dem einem kleinen Problem ----- ca. 80 Köpfe sind vorhanden. Werde aber im Frühjahr deinem Vorschlag folgen. danke
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Re: Bewurzelung von Copiapoa-Kopfstecklingen

Beitrag  Cristatahunter am Di 21 Nov 2017, 22:53

Das habe ich auch schon Probiert. Leider ohne Erfolg.
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Re: Bewurzelung von Copiapoa-Kopfstecklingen

Beitrag  Dietz am Di 21 Nov 2017, 23:05

Cristatahunter schrieb:Das habe ich auch schon Probiert. Leider ohne Erfolg.
Au -- Au ! Zukunftsperspektive sinkt . Teste aber ALLE Möglichkeiten in der Hoffnung auf Erfolg durch. yeahh
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Re: Bewurzelung von Copiapoa-Kopfstecklingen

Beitrag  Cristatahunter am Mi 22 Nov 2017, 07:48

Bei mir hat es wohl daran gelegen dass es sich im eine alte hasseltonia gehandelt hat. Das Gewebe war bereits schon stark verholzt. Es war auch eine Pflanze aus einem Nachlass. Wenn das Gewebe noch nicht verholzt ist könnte es vermutlich klappen. Bei so vielen Patienten werden es sicher einige schaffen.
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Re: Bewurzelung von Copiapoa-Kopfstecklingen

Beitrag  Dietz am Mi 22 Nov 2017, 11:04

Cristatahunter schrieb:Bei mir hat es wohl daran gelegen dass es sich im eine alte hasseltonia gehandelt hat. Das Gewebe war bereits schon stark verholzt. Es war auch eine Pflanze aus einem Nachlass. Wenn das Gewebe noch nicht verholzt ist könnte es vermutlich klappen. Bei so vielen Patienten werden es sicher einige schaffen.
Das denke ich auch und werde alles versuchen. Einfach nichts unversucht lassen heißt der Leitfaden der nächsten Monate. Mit einem gewissem Prozentsatz an Ausfällen muss man in diesem Fall sicher rechnen. Aber dafür sollte jede Bewurzelung um so mehr Freude bereiten.
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Re: Bewurzelung von Copiapoa-Kopfstecklingen

Beitrag  Timm Willem am Mo 01 Jan 2018, 14:40

Vor zwei Jahren habe ich bei einer Copiapoa(vermutlich calderana, genauer habe ich es leider nicht mehr) bemerkt, dass die Unterlage, jusbertii, wohl schon länger nicht mehr vorhanden war. Es gibt also weder eine Unterlage noch Wurzeln, die Pflanze ist nicht im Substrat sondern liegt nur auf. Die Pflanze steht im Sommer draußen, schattig und bekommt relativ häufig Wasser und Dünger. Im letzten Sommer war sie ordentlich aufgepumpt wie die anderen auch und ist zumindest etwas gewachsen. Die Frage ist eigentlich ob ich jemals Wurzeln erwarten kann, oder ob ich im nächsten Sommer pfropfen sollte, die Pflanze ist fit, das sollte daher kein Problem sein.

(Der Grund warum ich das Etikett verloren habe ist wohl, dass sie ohne Wurzeln schon mindestens dreimal im Komposteimer lag.)

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Re: Bewurzelung von Copiapoa-Kopfstecklingen

Beitrag  OPUNTIO am Mo 01 Jan 2018, 15:52

Hallo Dietz

Was planst du mit den geköpften Unterteilen anzufangen?

Gruß Stefan
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Re: Bewurzelung von Copiapoa-Kopfstecklingen

Beitrag  Dietz am Mo 01 Jan 2018, 20:03

[quote="OPUNTIO"]Hallo Dietz

Was planst du mit den geköpften Unterteilen anzufangen?
Werde natürlich die Bewurzelung versuchen , wäre doch schade wenn die Kopfstecklinge sich einer Bewurzelung widersetzen würden. 2 Schienen sind da etwas sicherer.

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Re: Bewurzelung von Copiapoa-Kopfstecklingen

Beitrag  Shamrock am Mo 01 Jan 2018, 21:24

Timm Willem schrieb:Es gibt also weder eine Unterlage noch Wurzeln, die Pflanze ist nicht im Substrat sondern liegt nur auf. Die Pflanze steht im Sommer draußen, schattig und bekommt relativ häufig Wasser und Dünger. Im letzten Sommer war sie ordentlich aufgepumpt wie die anderen auch und ist zumindest etwas gewachsen. Die Frage ist eigentlich ob ich jemals Wurzeln erwarten kann, oder ob ich im nächsten Sommer pfropfen sollte, die Pflanze ist fit, das sollte daher kein Problem sein.
Du düngst eine Pflanze, obwohl sie keine Wurzeln hat, mit welchen sie den Dünger aufnehmen könnte?
Die meisten Copiapoen bekommen im Habitat ganz selten mal Wasser über die Wurzeln ab (die Atacama gehört zu den aridesten Gegenden der Erde). Die Hauptwasserversorgung sind die verlässlichen Küstennebel. Somit kannst du sie über regelmäßiges Einsprühen im Sommer sicher sehr lange erfolgreich am Leben halten. Ob es aber auch wirklich dauerhaft so funktioniert, müsstest du selbst rausfinden.

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Re: Bewurzelung von Copiapoa-Kopfstecklingen

Beitrag  Timm Willem am Do 05 Jul 2018, 19:32

Shamrock schrieb:
Timm Willem schrieb:Es gibt also weder eine Unterlage noch Wurzeln, die Pflanze ist nicht im Substrat sondern liegt nur auf. Die Pflanze steht im Sommer draußen, schattig und bekommt relativ häufig Wasser und Dünger. Im letzten Sommer war sie ordentlich aufgepumpt wie die anderen auch und ist zumindest etwas gewachsen. Die Frage ist eigentlich ob ich jemals Wurzeln erwarten kann, oder ob ich im nächsten Sommer pfropfen sollte, die Pflanze ist fit, das sollte daher kein Problem sein.
Du düngst eine Pflanze, obwohl sie keine Wurzeln hat, mit welchen sie den Dünger aufnehmen könnte?
Die meisten Copiapoen bekommen im Habitat ganz selten mal Wasser über die Wurzeln ab (die Atacama gehört zu den aridesten Gegenden der Erde). Die Hauptwasserversorgung sind die verlässlichen Küstennebel. Somit kannst du sie über regelmäßiges Einsprühen im Sommer sicher sehr lange erfolgreich am Leben halten. Ob es aber auch wirklich dauerhaft so funktioniert, müsstest du selbst rausfinden.
Klar wurde der besprüht und nur selten etwas gegossen. Die Düngung über die Oberfläche ist schon notwendig um die Pflanze am Leben zu halten, denke ich. Es ist wohl auch möglich im Frühjahr bei sehr warmem Wetter zu tauchen.
Wurzeln hat der mittlerweile, aber richtig eingetopft habe ich ihn noch nicht.
Ich denke auch, dass man Kopfstecklinge nur auf das Substrat stellen sollte, bis sie sich von selbst festbeißen. Also in einem halb gefüllten Container.
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