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Problem nach dem Umstellen auf rein mineralisch!

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Problem nach dem Umstellen auf rein mineralisch!

Beitrag  regenkobold am So 10 Dez 2017, 22:27

Vor einigen Wochen habe ich zwei Gymnoncalicium mit der Post bekommen. Beide zerfallen in sich sind matschig. Hatte sie rein mineralisch getopft und auch nicht gegossen. Da ich noch mehr bekommen habe und neu gemacht habe unter anderem 15 ältere Copiapoa macht mir das schon Sorgen! Nicht das die auch so werden! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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Re: Problem nach dem Umstellen auf rein mineralisch!

Beitrag  nordlicht am So 10 Dez 2017, 22:50

Moin,

Wenn Du den so erhalten hast, dann hat er vorher viel zu nass gestanden. Der hat keine Wurzeln affraid , die sind weggefault. Sehr schade, aber der und wenn du noch so einen hast dürften Fälle für die Biotonne sein.

Ich hoffe, die anderen Kakteen, die dir geschickt wurden, haben Wurzeln.

LG Günter

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Re: Problem nach dem Umstellen auf rein mineralisch!

Beitrag  regenkobold am So 10 Dez 2017, 23:28

Der hatte schon Wurzeln. Evtl. habe ich sie zu viel verletzt beim entfernen der Erde! Sad
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Re: Problem nach dem Umstellen auf rein mineralisch!

Beitrag  wolfgang dietz am Mo 11 Dez 2017, 01:57


Hallo,
dieser längliche Wuchs ist doch für ein Gymnocalycium recht untypisch. Es scheint mir als sei die Pflanze sehr getrieben worden. Auch eine kleine Wurzelverletzung dürfte normalerweise nicht zum Totalverlust der Pflanze führen. Da sind offensichtlich eklatante Kulturfehler begangen worden!

Grüß, Wolfgang
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Re: Problem nach dem Umstellen auf rein mineralisch!

Beitrag  tephrofan am Mo 11 Dez 2017, 04:49

ich würde bemerken, dass momentan die denkbar ungünstigste Zeit ist, Pflanzen- besonders ältere- umzutopfen. Die Voraussetzungen müssten absolut ideal sein- bedeutet in erster Linie mal knochentrockenes Substrat sowohl das der Pflanze, sowohl als auch das zu verwendende Substrat zum umtopfen. Und das bekommt man alleine schonmal nur sehr selten hin. Dann- wie schon bemerkt, sind fast immer Wurzelverseltzungen unvermeindlich- und wenn die dann auch noch bei kaltem Fuß in ein auch nur annähernd leicht angefeuchtetes Substrat kommt, sind Ausfälle nur selten zu vermeiden. Ich mach auch alle 2-.3 Jahre eine Komplett-Umtopfaktion in meinem Mutterpflanzenbereich. Zuletzt hatte ich die Hybriden komplett im Herbst ausgetopft, von der alten Erde rigoros entfernt, in mit Zeitung ausgelegte Kisten zum abheilen unter id ekUlturtische gestellt, und dann im Januar eingetopft. Da hatten sie genug Zeit zum abheilen, so daß auch ein leicht feuchtes Substrat nicht mehr schadet. Wenn ich jetzt um diese Zeit umtopfe, dann nur die Frostharten, die sind da härter im nehmen. Bei den anderen nur solche, welche einen gesunden Wurzelballen haben und ich den alten, lediglich in einen größeren Topf umsetze, wie zuletzt bei den Thelos, Feros- , dann mal alles Gute!
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Re: Problem nach dem Umstellen auf rein mineralisch!

Beitrag  regenkobold am Mo 11 Dez 2017, 07:14

Ich hatte keine Holzkohle mit in das Substrat. Das könnte der Fehler gewesen sein bzw. hätte das Abfaulen vielleicht verhindert. Ja Jahreszeit ist nicht die günstigste, aber was will man machen wenn man zu der Jahreszeit etwas bekommt. Substrat war trocken, Pflanzen hatte ich sogar vor dem eintopfen etwas liegen gelassen! Rolling Eyes
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Re: Problem nach dem Umstellen auf rein mineralisch!

Beitrag  Cristatahunter am Mo 11 Dez 2017, 08:19

Alte Pflanzen sind wie alte Menschen. Da muss man vorsichtiger umtopfen. Du schreibst das du auf mineralisch umgestellt hast. War der Kaktus in Torf oder handelsüblicher Kakteenerde gepflanzt?

Vermutlich hast du zu stark mit den Händen und Werkzeugen an den Wurzeln herum gestochert, herumgedrückt und herumgerieben. 
Ich empfehle dir die Wasserstrahl methode um altes Substrat zu entfernen. Danach hättest du mindestens einen Monat die Wurzeln an der frischen Luft abtrocknen lassen.

Ich hätte auch nicht so extrem das Substrat umgestellt. Dann hättest du noch Reste des alten Substrat an den Wurzeln lassen können.

Schade

Was war es denn für ein Gymnocalicium? Vielleicht war es eine Denmozza.
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Re: Problem nach dem Umstellen auf rein mineralisch!

Beitrag  airabocse am Mo 11 Dez 2017, 10:08

Hallo zusammen,

ich glaube nicht, dass das mineralische Substrat das Problem ist. Nach Deinen Aussagen stehen die Pflanzen seit dem umtopfen trocken. Ein wirklicher Kontakt der Erde mit den Wurzeln ist so noch nicht umbedingt entstanden. Ich tippe auch auf Wurzelverletzungen oder frühere Fehler bei der Pflege. Holzkohle kann durchaus helfen. Hier mal  ein Beispiel dafür.

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Dieser Ariocarpus agavoides ist im Sommer vom Scheitel her weggefault. Leider ist von der stattlichen Pflanze nach dem schneiden nur noch ein kleiner Teil übrig. Sie treibt aber wieder durch, dank Holzkohle, die noch gut sichtbar ist. Wurzeln mit Holzkohlestaub zu pudern kann bei Verletzungen helfen. Ich mache das aber auch nur, wenn ich deutliche Verletzungen bemerke und nicht vorbeugend. Kleine Verletzungen schaffen die Pflanzen selbst.
Ich hoffe, dass die anderen Pflanzen bei Dir gut durchkommen.

Grüße
Wolfgang
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Re: Problem nach dem Umstellen auf rein mineralisch!

Beitrag  Cristatahunter am Mo 11 Dez 2017, 10:29

airabocse schrieb:Hallo zusammen,

ich glaube nicht, dass das mineralische Substrat das Problem ist. Nach Deinen Aussagen stehen die Pflanzen seit dem umtopfen trocken. Ein wirklicher Kontakt der Erde mit den Wurzeln ist so noch nicht umbedingt entstanden. Ich tippe auch auf Wurzelverletzungen oder frühere Fehler bei der Pflege. Holzkohle kann durchaus helfen. Hier mal  ein Beispiel dafür.

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Dieser Ariocarpus agavoides ist im Sommer vom Scheitel her weggefault. Leider ist von der stattlichen Pflanze nach dem schneiden nur noch ein kleiner Teil übrig. Sie treibt aber wieder durch, dank Holzkohle, die noch gut sichtbar ist. Wurzeln mit Holzkohlestaub zu pudern kann bei Verletzungen helfen. Ich mache das aber auch nur, wenn ich deutliche Verletzungen bemerke und nicht vorbeugend. Kleine Verletzungen schaffen die Pflanzen selbst.
Ich hoffe, dass die anderen Pflanzen bei Dir gut durchkommen.

Grüße
Wolfgang
Sieht aber noch nicht so aus, als hätte es dein Ariocarpus über den Berg geschafft.
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Re: Problem nach dem Umstellen auf rein mineralisch!

Beitrag  tephrofan am Mo 11 Dez 2017, 12:35

es geht hier nicht um generelle Verletzungen, sondern wie man das Problem älterer Pflanzen im Winter behebt- Dein Ario ist ja ein Sommerfall- also nicht im Ansatz vergleichbar- die beste Holzkohle hilft nix, wenn andere Faktoren nicht passen- wie eben Temperatur- Verletzung, Luftfuchte...Bodenfeuchte....
Die "Wasserstrahlmethode" mach ich umgewandelt in die "Tauchmethode". Ich hatte um diese Zeit schonmal diese schrecklichen Torf-"Bomben" aus Holland bekommen- ungewollt. Es waren Gymnocal. cardenasianum. Ich ließ sie über Nacht in einer Brühe aus warmen Wasser, etwas Spüli, Confidor und Vitanal richtig satt einweichen- da auch Wurzelläuse zu sehen waren. Am nächsten Tag lässt sich der Torfbrocken gut losen und komplett von den meist eher spärlichen Wurzeln in diesem Medium befreien. Das war zwingend nötig. Ich hatte schon einmal einen Fall von Torfpflanzen, die ich dachte erst im Frühjahr umzutopfen- hatte sich erledigt, sie gingen zu 100% ein. Die cardenasianum ließ ich auf Zeitungspapier abtrocknen und topfte sie Wochen später ein- 0 Verlust...

airabocse schrieb:Hallo zusammen,

ich glaube nicht, dass das mineralische Substrat das Problem ist. Nach Deinen Aussagen stehen die Pflanzen seit dem umtopfen trocken. Ein wirklicher Kontakt der Erde mit den Wurzeln ist so noch nicht umbedingt entstanden. Ich tippe auch auf Wurzelverletzungen oder frühere Fehler bei der Pflege. Holzkohle kann durchaus helfen. Hier mal  ein Beispiel dafür.

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Ich hoffe, dass die anderen Pflanzen bei Dir gut durchkommen.

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