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Melocactus

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Re: Melocactus

Beitrag  Shamrock am Mi 29 Aug 2018, 23:59

Daniel, die sind nicht schwer in Kultur. Die mögen nur nicht umgetopft werden, wenn sie schon ein Cephalium haben und sie mögen´s halt gerne warm. Man muss sich ja nur angucken, wo sie so herkommen... Mitunter gibt´s dort deutlich mehr Regen als in unseren Breitengraden - nur wachsen die Melos halt dort, wo sich das Wasser kaum hält und sie somit wenig Konkurrenz von anderen Pflanzen befürchen müssen. Solange es heiß ist, schadet eine latente Feuchtigkeit im Substrat nie und einfach Kälte (vor allem in Kombination mit Wasser) vermeiden.
Wo´s viel regnet, gibt´s auch mitunter viel Luftfeuchtigkeit und wenn´s regnet, dann wird auch der ganze Melo nass. Wink

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Re: Melocactus

Beitrag  daniel1981 am Do 30 Aug 2018, 00:25

Lasse mich da auch nicht von abschrecken. Und probiere es einfach aus. Also gieße ich ihn wie gewöhnlich (außer im Winter - das habe ich gelesen..) und besprühe ihn hin und wieder.

Ich versuche mich wirklich durch sämtliche Tipps und Pflege-Anleitung durchzukämpfen. Aber speziell zum Melo habe ich nicht viel brauchbares gefunden. Also besprühe ich nicht das Substrat sondern den pflanzenkörper. Und zusätzlich gießen. Richtig? Wie verhält sich das dann im Winter? Da dann besprühen aber nicht Gießen?
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Re: Melocactus

Beitrag  daniel1981 am Do 30 Aug 2018, 00:38

Sollte übrigens laut Verkäufer ein melocactus conoideus longispinus sein. Und er ist echt schön groß wie ich finde.
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Re: Melocactus

Beitrag  Henning am Do 30 Aug 2018, 16:42

Moin Daniel,
also ehe Du jetzt denkst, ich wäre der Melospezi - das bin ich ganz und gar nicht.
Aus dem Verlauf konntest Du ja sehen, wei ich an das gute Stück gekommen bin - ich hatte keinerlei Meloahnung und fand ihn einfach nur schön. Also hingefahren und mitgenommen.
Dann habe ich hier im Forum dumme Fragen gestellt und im "schlauen Buch" geblättert (bei älteren Herrschaften gibt es solche Bücher noch) und im Netz gestöbert. Sowohl "heikel" als auch "ganz einfach" aber oft "wärmebedürftig" war dort zu finden bzw. kam als Antwort. Und eben, dass man ihn wohl nicht umtopfen soll, wenn sich das Cephalium schon gebildet hat. Meiner hatte noch keins - also raus aus dem Topf, vorsichtig zwischen den Wurzeln herum gepuhlt und noch vorsichtiger in einen etwas größeren Topf mit recht durchlässigem Substrat (das Wort Substrat ist auch ganz wichtig bei der Pflanzenpflege - Erde benutzt kein Mensch mehr, obwohl die ja auch durchlässig und mineralisch usw. sein könnte) gepflanzt. Und dann habe ich ihn den Winter über im Wohnzimmer auf die Fensterbank gestellt, wo es doch ein wenig wärmer ist als im kalten Wintergarten. Gegossen habe ich nicht und gesprüht auch nicht - ich habe mich nicht getraut.
Als es dann im Frühling ein wenig wärmer wurde, ist er in den Wintergarten umgezogen. Dort habe ich dann erst ganz vorsichtig gegossen und mit der Sprühflasche auch den Körper übersprüht - tendenziell kommt auf dieser Welt das Gießwasser ja von oben und erwischt dann halt auch die Pflanzenkörper... In den durchforsteten Quellen (Fachliteratur, Forum, Netz) waren natürlich auch Hinweise auf Herkunft und Vorkommen und dort stand zum Beispiel auch, dass manche Melos im sehr luftfeuchten Bereich der Meeresnähe leben - also eine mehr oder weniger gleichbleibende Temperatur vorherrscht und Regenfälle relativ häufig vorkommen. Meiner bekommt also ab und an mal einen kleinen Regenguss aus der Brause ab.
Mehr Fachwissen habe ich bislang nicht gesammelt und ich hoffe jetzt, dass ich ihn auch durch den kommenden Winter heil hindurch bringe.
Viel Erfolg und Spaß mit Deinem Melo!
Gruß
Henning
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Re: Melocactus

Beitrag  daniel1981 am Do 30 Aug 2018, 17:18

Hallo Henning! Klar, das ist rein logisch auch alles nachvollziehbar. Und scheinbar ist diese Gattung eher die Ausnahme, die einen Regenguss mag. Sonst liest man ja eher, dass der Pflanzenkörper nach Möglichkeit nicht nass werden sollte.

Fand diesen Beitrag echt hilfreich. Und beruhigend. Da nicht nur ich „doofe“ Fragen stelle. Was die Fachliteratur angeht, hast du Recht. Hast du da ein bestimmtes, was ich mir zulegen sollte?

Habe meinen mal ausgemessen. Er misst mit Stacheln 15cm im Durchmesser und 9cm hoch. Ich gebe zu, dass mich das Außergewöhnliche einfach anzog. Und wie wahrscheinlich jeder andere auch, nicht das haben möchte, was alle haben. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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Re: Melocactus

Beitrag  Shamrock am Do 30 Aug 2018, 23:17

Daniel, keine Sorge - frag nur! Wir waren ALLE mal blutige Anfänger! Wer fragt gewinnt! *daumen*

Genau, Henning hat mit Nachdenken und Fingerspitzengefühl alles richtig gemacht. Meist reicht ja schon die Herkunft seiner Pflanze zu wissen, um daraus auch die nötigen Kulturhinweise ableiten zu können. Wenn Melos in der Karibik oder in Ostbrasilien wachsen, dann sagt das ja schonmal viel Grundlegendes aus. Wink

Literatur für den Anfang ist nie verkehrt! Da gibt´s bei Amazon und Co. ganz viele einschlägige Bücher für ganz wenig Geld. Was falsch machen kannst du da sicher nicht. Für etwas Fortgeschrittenere (wo ich dich jetzt mal so aus dem Bauch heraus einsortieren würde), empfiehlt sich mal ein Blick in diesen Thread: https://www.kakteenforum.com/t25761-literatur-fur-den-fortgeschrittenen-anfanger-gesucht

Und übrigens: In der Natur kommt das Wasser immer von oben und meine Kakteen bekommen bei so Gewitterstürmen auch oft genug eine volle Ladung ab. Das einzige was drunter leidet ist ihre Scheitelwolle. Wenn das Wetter nicht so prickelnd ist oder wenn´s eh durchregenet, dann bleiben die mitunter auch mal tagelang nass. Bisher hat sich noch nie ein Kaktus darüber beschwert! Ich denke dauerfeuchte Füße bekommen ihnen weniger, wie immer wieder mal nasse Dornen. Wink

Schöner Melo! Wenn der mal sein Cephalium bildet, dann macht der sicher gut was her. *daumen*

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Re: Melocactus

Beitrag  moerziWV am Fr 31 Aug 2018, 08:46

Also ich finde Melos sind gar nicht so heikel zu kultivieren. Mammillaria luethii, das sind echte Diven, die gehen mir regelmäßig ein.
Nach den Feros sind Melos meine zweit liebsten und häufigsten Kakteen. Fast täglich kann ich Früchte absammeln. Wenn jemand Interesse hat, die Verschenke ich. Sind in erster Linie cremnopilus, peruvianus und amethystinus. Auch zweijährige Sämlinge (zehntneri, caesianus und ernestii) würde ich abgeben.

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Re: Melocactus

Beitrag  daniel1981 am Fr 31 Aug 2018, 10:08

Das sieht echt krass aus. Und so viele. Du scheinst da aber ne richtige Zucht zu haben. Aussaat wahrscheinlich im Frühjahr? Ich habe auf der besagten Ausstellung auch eine Rebutia gekauft. Die blühte auch sehr kräftig. Da habe ich das mal ausprobiert. Ich war einfach nur neugierig. Und auch da ist was gekommen. Nur sehr klein noch. Ist das dann das selbe Prinzip? Das ist ja eh dann noch was ganz anderes, wenn man aus Samen zieht.
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Re: Melocactus

Beitrag  moerziWV am Fr 31 Aug 2018, 14:04

daniel1981 schrieb:Das sieht echt krass aus. Und so viele. Du scheinst da aber ne richtige Zucht zu haben. Aussaat wahrscheinlich im Frühjahr? Ich habe auf der besagten Ausstellung auch eine Rebutia gekauft. Die blühte auch sehr kräftig. Da habe ich das mal ausprobiert. Ich war einfach nur neugierig. Und auch da ist was gekommen. Nur sehr klein noch. Ist das dann das selbe Prinzip? Das ist ja eh dann noch was ganz anderes, wenn man aus Samen zieht.

Die Aussaat erfolgte schon letztes Jahr und ja der Keimerfolg war schon sehr gut.
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Re: Melocactus

Beitrag  Henning am So 21 Okt 2018, 11:48

Moin zusammen,
mein Melo, dessen Werdegang ich Euch ja schon mehr oder weniger ausführlich beschrieben habe, hat vor ein paar Tagen seine erste Samenkapsel geschoben. Damit man die auch besser sehen kann, habe ich sie mal heraus gezogen und oben auf das Cephalium gelegt.

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Bin mal gespannt, ob denn noch mehr Samen ausgebildet werden.

Gruß
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