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Basalt als Substrat?

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Basalt als Substrat?

Beitrag  neonfisch am Sa 03 Feb 2018, 23:02

Hallo liebe Community,

angeregt von Euren erfolgreich durchgeführten Kakteen-Beet-Projekten, habe auch ich beschlossen eines anzulegen. Es wird bescheidende Ausmaße vom 3,7 x 0,8 Meter haben. Zwischenzeitlich habe ich schon 50 cm der Erde ausgegraben, um eine angemessene Drainage zu erzielen (Bilder folgen noch) Nun stellt sich die Frage des Substrats. Die untersten 30 cm würde ich mit Schotter auffüllen. Als Substrat würde ich hauptsächlich Basaltsplitt verwenden wollen, weil es relativ günstig im Baumarkt zu haben ist (gemischt mit Granit und Hydrokulturkugeln). Spricht aus Eurer Sicht etwas gegen Basalt vor allem in Bezug auf den ph-wert? Auf der Packung ist leider nichts angegeben und der Verkäufer kann mir auch keine Auskunf geben.

vielen Dank für Eure Tipps
lg
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Re: Basalt als Substrat?

Beitrag  ClimberWÜ am So 04 Feb 2018, 00:57

Schotter ist nicht Schotter! Nach Definition gebrochene Mineralstoffe mit gröberer Korngröße, das kann kalkhaltig oder saures Gestein sein. U.U. stark basisch und für manche Pflanzen ungeeignet. Also welcher Schotter?
Basalt gibt es von Mehl, Sand, Kies bis zu gröberen Körnungen auch als "Schuppen" auch weitere magmatische und Eruptiv Gesteine. Oft wie in diesem Fall haben sie keine porige Struktur. Wäre eine gewisse Wasserspeicherfähigkeit nicht gewünscht?
Zudem absorbiert Basalt das eingestrahlte Licht recht stark. Will man eine starke Erwärmung des Bodens?
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Basalt als Substrat?

Beitrag  neonfisch am So 04 Feb 2018, 10:58

danke f. d. schnelle Antwort. ich sehe, da sind viele Faktoren zu berücksichtigen.

Wegen dem Schotter habe ich mir nicht so viele Gedanken gemacht, weil dieser nur als Drainage fungieren soll, ganz nach dem Motto: Hauptsache trockene Füße für die Kakteen. Ich hätte einfach das billigste Material vom Baumarkt genommen. Vielmer geht es mir um das Substrat, in welchem die Bewohner auch wurzeln werden ( ich nehme an 20 cm ) dürften ausreichend sein. Den Basal, welchen ich im Auge habe, würde ich ein wenig Zweck-entfremden. Im Baumarkt gibt es 25 KG Säcke für 2 Euro (wird als Streugut gegen Glatteis angepriesen). Wenn sonst keine Bedenken gegen dieses Gestein bestehen, würde ich es verwenden. (Granit is leider drei Mal so teuer). Ich werde auch dieses Tongranulat (Hydrokultur) und sparsam Granit und auch Seramis, bzw. alte Ziegelsteine, die beim Hausbau übrig geblieben sind, beimischen. Ich denke das sollte gut genug sein. Bezüglich der Wärmeentwicklung bin ich recht entspannt. Habe sogar gedacht, größere Schiefersteine einzuarbeiten, damit es die Pfleglinge mollig warm haben. LG
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Basalt als Substrat?

Beitrag  neonfisch am So 04 Feb 2018, 11:15

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anbei noch das versprochene Bild. Eine Grube eben Smile
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Re: Basalt als Substrat?

Beitrag  OPUNTIO am So 04 Feb 2018, 13:28

Hat die Grube auch einen Ablauf?
Ansonsten nützt die beste Drainageschicht nichts.
Eine Drainage leitet das Wasser ab und speichert es nicht.

Gruß Stefan
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Re: Basalt als Substrat?

Beitrag  ClimberWÜ am So 04 Feb 2018, 14:12

OPUNTIO schrieb:Hat die Grube auch einen Ablauf?
Ansonsten nützt die beste Drainageschicht nichts.
Eine Drainage leitet das Wasser ab und speichert es nicht.

Gruß Stefan
Ich würde sagen eine Drainage soll Staunässe verhindern.
Dass schnellstmöglich die Restfeuchte gegen Null geht bzw. lösliche Nähtstoffe rasch ausgespült werden dürfte auch in der Kakteenkultur wohl nicht das Ziel sein! Oder weshalb verwendet man poriges Substrat mit großer Oberfläche für Kakteen?

Und ob Kakteen sich auf 20cm Wurzeltiefe beschränken?
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Basalt als Substrat

Beitrag  neonfisch am So 04 Feb 2018, 15:50

keine Sorgen. unten ist gewachsener Boden, so dass das Wasser versickern kann (kein Lehmboden). Ich baue ja keinen Koi-Teich Razz
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Re: Basalt als Substrat?

Beitrag  OPUNTIO am So 04 Feb 2018, 16:16

Dann ist es gut.
Ich habe Lehmboden. Bei mir wäre so was ohne Ablauf schnell vollgeregnet.
Gruß Stefan
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Re: Basalt als Substrat?

Beitrag  cactuskurt am So 04 Feb 2018, 18:02

Hallo neonfisch
Die Drainage mit Schotter ist ausreichend ich würde aber noch Styropor auf 5 cm gebrochene stücke dazugeben der Untergrund erwärmt sich schneller wird Vermutet ich habe beim Anlegen meines neuen Beet dazu gegeben und bin Zufrieden, auf die Drainage eine Lage Drainagen Vlies aufbringen und danach erst das Substrat. Ich würde Basalt und Granit halbe/halbe nehmen dazu Leca Blähton drei bis vier 40 l Säcke 8 mm - 16 mm Groß Ziegelsplitt und Seramis halten die Feuchtigkeit Länger darum würde ich es im Untern Drittel ins Substrat mischen damit die Wurzeln in die tiefe gehen, im Oberen Bereich ist wichtig das das Substrat schnell Abtrocknet.
LG Kurt
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Re: Basalt als Substrat?

Beitrag  ClimberWÜ am Di 06 Feb 2018, 23:26

neonfisch schrieb:keine Sorgen. unten ist gewachsener Boden, so dass das Wasser versickern kann (kein Lehmboden). Ich baue ja keinen Koi-Teich Razz
Ich hatte versucht anzudeuten dass Du zu einseitig auf günstig und zu einfach setzt!
Natürliches Substrat aka Boden weist meist sehr unterschiedliche Körnungen auf, häufig unterschiedliche Zusammensetzungen, Einstreuungen von angewehten Betandteilen, Einlagerung von humusen Bestandteilen etcpp.
Basalt verwittert recht langsam, d.h. es verhält sich inert. Du könntest genauso gut gerundete Glassplitter verwenden...
D.h. Zugaben unterschiedlicher Körnungen von <0,5, 0,5-2mm zu Split halte ich für sinnvoll (und habe ich hier). Bei uns gibt es günstig Vulcatec Dachbegrünungssubstrat mit ein wenig Bims und mehr an Lavabestandteilen ungewaschen in breitem Körnungsbereich.
Ein wenig humose Bestandteile kann man für viele winterharte Kakteen beimischen, dto. lehmige Bestandteile (Tipp Agrar Bentonit) in geringen Bestandteilen.
Opuntioideae mögen humose Anteile. Cylindropuntia imbricata Ableger habe ich sogar ohne Drainage in Hanglage in den vorhandenen sandigen Boden ausgepflanzt.
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