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Hefe als Bodenaktivator

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Hefe als Bodenaktivator

Beitrag  papstcarl am Mi 28 Feb 2018, 23:07

Hallo,

Wollte mal fragen ob jemand Erfahrungen gemacht hat mit Hefe als Bodenaktivator?
Wegen seiner Hefebakterien und Mineralstoffe?
(Ein Block Hefe + ca. 800g Zucker+ 10L Wasser)
Oder lieber ohne Zucker?

Macht dieser Sinn bei Kakteen, wenn ja, wann ?
Und lässt er sich gut mit wuxal benutzen? Bzw in Abwechslung?

Also Bierwasser gefiel bisher allen meinen Pflanzen gut.


Zuletzt von papstcarl am Do 01 März 2018, 11:02 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Hefe als Bodenaktivator

Beitrag  M.Ramone am Mi 28 Feb 2018, 23:22

Hey Pascal,

mir fällt kein Grund ein, warum man einer Pflanze Zucker geben sollte. Zucker enthält keine notwendigen Nährstoffe für Pflanzen. Außerdem würde es doch mit der Zeit alles verkleben (und schimmeln?).

Hefe, keine Ahnung. Hört sich aber irgendwie auch nicht gut. Ich habe mal einen Block Hefe in der Ecke meines Kühlschranks vergessen und ich kann bezeugen, dass der sehr stark verschimmelt war. Aber ich bin mal gespannt, ob hier damit jemand Erfahrungen gesammelt hat, oder wie das Urteil im Allgemeinen ausfallen wird. Hab mal gehört, dass manche sowas im Garten unter die Erde bringen.

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Re: Hefe als Bodenaktivator

Beitrag  Fred Zimt am Mi 28 Feb 2018, 23:35

Wegen seiner Hefebakterien und Mineralstoffe?
Hefen sind-falls sich in den letzten Tagen nichts geändert hat, keine Bakterien, sondern Schlauchpilze.
Von welchen Mineralstoffen ist denn die Rede?

Was möchtest Du mit der Maßnahme denn erreichen? Bims- und Lavamost ansetzen?
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Re: Hefe als Bodenaktivator

Beitrag  papstcarl am Do 01 März 2018, 00:04

Dann las ich dass mal lieber . Very Happy

Ne eher Humusmost. lol!
Also dass der Hefepilz mit dem Boden/Pflanzen in Symbiose lebt so wie andere Pilze.

Hefe enthält eigentlich Mineralstoffe und Spurenelemente oder nicht?

Weil im Netz stand es sei gut für Pflanzen, wollte aber mich lieber nochmal umhören.
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Re: Hefe als Bodenaktivator

Beitrag  Fred Zimt am Do 01 März 2018, 00:48

Hefe enthält sicher Mineralstoffe und Spurenelemente.
Du kannst mal einen Würfel Hefe trocknen und dann verbrennen, falls was übrigbleibt sinds Mineralstoffe und Spurenelemente
aber die gibts ja auch in der Flasche mit dem Kakteen-Dünger.
Backhefe verstoffwechselt Zucker und wird auch durch gutes Zureden keine Symbiose mit einem Kaktus eingehen.
Ich hab auch noch nie davon gehört, daß beispielsweise Mexico besonders untergärige Böden hätte...

Mit der angegorenen Zuckerlösung kannst Du deinen Komposthaufen ganz gut in die Heißrotte lenken,
das funktioniert recht zuverlässig.

Grüße

Fred

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Re: Hefe als Bodenaktivator

Beitrag  papstcarl am Do 01 März 2018, 01:24

Ja das klingt logisch.

Dann frisst der Hefepilz eher den Kaktus.

Alle Fragen sind beantwortet.
Dann kann der Thread ja zu.
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Re: Hefe als Bodenaktivator

Beitrag  Motte am Do 01 März 2018, 01:33

M.Ramone schrieb:Hey Pascal,

mir fällt kein Grund ein, warum man einer Pflanze Zucker geben sollte. Zucker enthält keine notwendigen Nährstoffe für Pflanzen. Außerdem würde es doch mit der Zeit alles verkleben (und schimmeln?).

Hefe, keine Ahnung. Hört sich aber irgendwie auch nicht gut. Ich habe mal einen Block Hefe in der Ecke meines Kühlschranks vergessen und ich kann bezeugen, dass der sehr stark verschimmelt war. Aber ich bin mal gespannt, ob hier damit jemand Erfahrungen gesammelt hat, oder wie das Urteil im Allgemeinen ausfallen wird. Hab mal gehört, dass manche sowas im Garten unter die Erde bringen.

Hey,
ich hab irgendwie in Erinnerung, dass wenn Rosen/Blumen die Blütenblätter  hängen lassen, sollte man wieder frisch anschneiden und ein bisschen Zucker ins Wasser tun.
Aber wieso, weshalb, warum, keine Ahnung. Nicht aufgepasst. Gestört
Also warum auch nicht ein bisschen Zucker. scratch
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Re: Hefe als Bodenaktivator

Beitrag  Dropselmops am Do 01 März 2018, 06:32

Ich weiß, was Pascal meint. Ich hab mal im Fernsehen einen Hausfrauentip gesehen: da sollte der Basilikum länger halten und üppiger nachwachsen, wenn man Hefe mit ins Gießwasser gibt. Man hat definitiv einen Unterschied zu Pflanzen gesehen, die nur mit Wasser gegossen wurden (ach? Rolling Eyes )
Hefe enthält Mineralien und damit kann man sie als Dünger einsetzen. Aber: die Bedürfnisse der Pflanzen sind unterschiedlich. Orchideen mögen z.B. eine andere Zusammensetzung und Konzentration der Mineralien, als z.B. Kakteen. Wenn Du langfristig schöne, gesunde Pflanzen möchtest, kommst Du nicht umhin, eben auch die Düngung zu optimieren.
Man macht sicher nichts falsch, wenn man Hefe ins Gießwasser gibt, bevor man gar nicht düngt. Aber optimal ist das sicher nicht. Wovon ich gar nichts halte, ist der zusätzliche Zucker. Der soll wohl den Hefen als Nahrung dienen. Grad in minerlischem Substrat stell ich mir die dauerhafte Kultivierung von Hefen eher schwierig vor Very Happy

Edit: Lieber Pascal, es macht keinen Sinn, diese Frage in 3 verschiedenen Threads zu stellen, einer reicht auch. Very Happy
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Re: Hefe als Bodenaktivator

Beitrag  Sabine1109 am Do 01 März 2018, 09:21

Ich hatte letztes Jahr unfreiwillig im Hochsommer irgendeinen Hefepilz in meiner Sämlingsschale.....und war echt froh, als ich ihn wieder los war! Aufgrund zweier verirrter Trauermücken an der Leimtafel habe ich mit Neudomück in hoher Dosierung gegossen. Kurz danach dann mal mit einem Schlückchen Vitanal Wachstumsstarter - das muss in Kombi ein gutes Nährmedium gewesen sein Rolling Eyes
Bis ich auf die Idee kam, warum die Töpfchen so eigenartig riechen Gestört
Nun, gekillt hat mir das wohl nicht viel, aber die Sämlinge haben erstmal einen Wachstumsstopp eingelegt. Und ich habe alles geputzt Haushalt , Bewässerungsmatte ausgetauscht, alles austrocknen lassen und zwei davon früh pikiert. Jetzt ist alles wieder schick- aber Hefen im Töpfchen?
Brauche ich nie wieder.
Wenn du meinst, fürs Bodenleben was tun zu müssen, nimm Biplantol, Vitanal oder aktiviere dein Wasser mit Bergkristall oder so Wink
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Re: Hefe als Bodenaktivator

Beitrag  romily am Do 01 März 2018, 09:26

Mykorrhiza wäre vielleich auch eine Idee?
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