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Frost/Winterharte für ein neues Beet

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Beitrag  Cristatahunter Sa 02 Jan 2021, 08:26

Von all den aufgezählten, eignen sich nur Echinocereus cocchineus, E triglochidiatus, Escobaria vivipara und E. sneedii.

Der Rest würde ich nicht ins Freiland pflanzen.
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Frost/Winterharte für ein neues Beet - Seite 2 Empty Frost harte Kakteen für kleines Beet

Beitrag  kaktuskater Sa 02 Jan 2021, 08:40

Bei einigen der Aufgeführten Pflanzen auf deiner Liste würde ich sagen nur bedingt Winterhart. Schau doch mal auf die Seite von Kakteengarten Graf. Für alle aber gilt absolut Trocken. Echinocereus gibt es sicherlich eine große Auswahl an winterharten Chamecereus halte ich nicht für winterhart. Sicherlich gibt es den einen oder anderen Clon der Kurzfristig leichte Minusgrade aushält dann muss er komplett Trocken stehen. Für Escobaria gilt das gleiche Halten kälte nur komplett trocken aus. Bei Gymnocalycium hättest du noch Bruchii und Andrea die trocken leichte Minusgrade überstehen.
Gruß Roland
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Beitrag  Shamrock Sa 02 Jan 2021, 08:54

kaktuskater schrieb:Bei einigen der Aufgeführten Pflanzen auf deiner Liste würde ich sagen nur bedingt Winterhart. Schau doch mal auf die Seite von Kakteengarten Graf. Für alle aber gilt absolut Trocken
scratch Verstehe ich nicht: Wenn sie trocken stehen müssen, dann können sie ja nicht winterhart sein. Das beißt sich ja.

Ansonsten sehe ich es wie Stefan.

Eben, es gibt doch eine reiche Auswahl an winter- oder frostharten Kakteen, da muss man doch nicht Coryphanta, Mammillaria, Rebutia, Chamaecereus und Gymnoclycien plötzlich ins Boot holen, sondern sollte bei den Gattungen bleiben, für die Frost im Habitat normal ist.

Übrigens gibt's zu der Thematik bereits einige Threads hier im Forum. Mit einem dieser 853 bestehenden Threads hab ich den hier jetzt mal zusammengeführt. Ist etwas anstrengend, wenn man alle halbe Jahr das Rad neu erfinden muss.

Wenn man es wirklich vertiefen will: Gerade zu frost- und/oder winterharte Kakteen gibt es mittlerweile einige gute Bücher auf dem Markt.

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Beitrag  kaktuskater Sa 02 Jan 2021, 09:27

Die Aussage so ist da nicht ganz korrekt. Entscheidend ist wohl das Mikro Klima. Und aus langen ausprobieren weiß ich das ich in Berlin zumindestens einen Regenschutz benötige. Hier sind die Winter nass und kalt. Da haben teilweise sogar die opuntia ihre Schwierigkeiten. Seit fast 10 Jahren Pflege ich das Kakteenbeet im Botanischen Garten und ohne Regenschutz schaffen es weder trichlochidiatus noch Reichenbachii oder coccineus. Im unbeheizten Folientunnel ist das kein Problem. Und bekomme ich auch Mammillaria und Gymnocalycium hin. Wie gesagt das Mikro Klima ist der entscheidende Faktor uns was an Mosel und Rhein keine Probleme hat kann wo anders nicht funktionieren. Und wenn man die Standorte sich an sieht sind die Winter trocken oder die Pflanzen sind durch Schnee geschützt.
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Beitrag  Shamrock Sa 02 Jan 2021, 09:57

Der Boden macht auch einen riesigen Unterschied. Bei durchlässigem, mineralischen Substrat wird deutlich besser Feuchtigkeit vertragen als beispielsweise auf schwerem Lehm.

Aber sobald ein Nässeschutz notwendig ist, kann man nicht von Winterhärte reden, dann sind die Kakteen frosthart. Man sollte diese beiden Begriffe wirklich strikt trennen, sonst kommt es nur zu bösen Missverständnissen. Winterhart bei Regenschutz ist ein Paradoxon.

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Beitrag  kaktuskater Sa 02 Jan 2021, 11:13

Sicher das substrat ist entscheidend. Ich habe hier in Berlin die Pflanzen auf Gewaschenen Sand ohne fein Anteile da läuft das Wasser nur so durch wir mussten bei den letzten trocken Sommer(12 Wochen ohne Regen) sogar Gießen.
Gruß Roland
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Beitrag  Tuska Sa 02 Jan 2021, 15:41

Moin und Danke für die Aufklärungen,

Tatsächlich geht es mir mehr um die Frosthärte. Ich habe vor, eine große Schale mit Bims, Splitt und Lavakies zu füllen, also nahezu komplett mineralisch, die Kakteen dort hin einzupflanzen und dann im Winter mit Regenschutz zu überwintern. Dabei will ich aber nicht beheizen. Demnach müssen die nicht im nassen Lehmboden überwintern, sondern in der regengeschützten Lavaschale.

Ich habe mal von der Seite Kakteengarten die Frosthärten bei trockenem Stand und mit Regenschutz zusammengetragen.

Echinocereus rischeri -10°C bis -18°C
Echinocereus reichenbachii -25°C
Echinocereus ledingii -20°C
Echinocereus coccineus -20°C bis -25°C
Echinocereus triglochidiatus -20 bis -25°C
Echinocereus rigidissimus var. rubrispinus -12°C bis -15°C

Echinocactus texensis -10°C bis -15°C
Echinocactus horizonthalonius -10°C bis -12°C
Escobaria vivipara - 25°C
Escobaria sneedii ssp. leei - 20°C bis -25°C

Coryphantha sulcata - 12°C bis -18°C
Gymnocalycium gibbosum -16°C
Echinopsis chamaecereus -10°C bis -15°C
Rebutia heliosa 5°C bis 15°C "es gibt Berichte das diese Pflanzen bis -15°C im trockenen Zustand aushalten sollen."
Mammilaria senilis -8°C bis -12°C


Wenn man den Angaben der Spezialgärtnerei glauben schenkt, dann wären außer der Mammilaria und der Rebutia alle zweistellig frosthart bei trocknem Stand. Demnach sind die Rebutia und die Mammilaria jene Arten, bei denen es ,daraus abgeleitet, riskanter ist, insbesondere bei der Rebutia, sie den Frostgraden auszusetzen.

Aber würdet ihr die Meinung von Kakteengarten teilen? Denkt ihr, dass man die Arten in einer großen, kiesgefüllten, trockenen und mit Regenschutz versehenen Schale über den Winter bekommt, ohne große Schäden und Verluste?

LG Tuska
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Beitrag  jupp999 Sa 02 Jan 2021, 16:23

Hallo Tuska,

probieren geht über studieren.

Jeder Wuchsort hat ein anderes Mikroklima, überall sind Frostperioden mit Minusgraden und Länge, Nässe und Luftfeuchtigkeit anders.
Was in der Region A "funktioniert" muss in der Region "B" nicht auch funktionieren.
Was drei Jahre lang gut gegengen ist, muss nicht unbedingt auch im vierten Jahr gut gehen.

Mit Echinocactus texensis ist es bei mir (Ruhrgebiet) vor Jahren nur ein, zwei Jahre - mehr schlecht als recht - gut gegangen. Die Pflanzen haben dann auch im Sommer gekränkelt.

Seit Jahren stehen bei mir diverse Formen von Echinocereen - triglochidiatus, coccineus, reichenbachii, davisii, viridiflorus, chlorantus, roetteri, und (auch fendleri-) Hybriden abdedeckt auf dem Garagendach. In den letzten Jahren auch E. ledingii, ein ctenoides und ein lloydii. Aber da war es noch nicht besonders kalt.
Ebenso seit einigen Jahren: einige Escobaria-Arten, Pediocactus simpsonii und knowltonii, Maihueniopsis darwinii und zwei andere, Gymnocal. andreae, Austrocactus patagonicus. Wahrscheinlich habe ich noch ein paar vergessen.
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Maihuenia poepiggii hält man besser ohne Abdeckung, das sie sonst zum Vertrocknen neigt.

Vor drei Jahren habe ich auch ein paar Pflanzen ohne Regenschutz ausgepflanzt.
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Aber wie schon gesagt, die letzten Jahre waren hier nicht besonders kalt und der "Versuch" läuft noch.


Zuletzt von jupp999 am Sa 02 Jan 2021, 16:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag  Shamrock Sa 02 Jan 2021, 16:26

Wie geschrieben, ich würde da auf jeden Fall Coryphanta, Gymnocalycium, Chamaecereus, Rebutia und Mammillaria ausklammern. Mit denen wirst du dauerhaft draußen nicht glücklich werden, das kann maximal eine Weile gut gehen.

Nutz doch einfach mal die foreninterne Suchfunktion um die Meinungen und Erfahrungswerte anderer hier in Erfahrung zu bringen, diesbezüglich ist das Forum manchmal eine wahre Goldgrube! Da findest du beispielsweise zu frostharten Gymnocalycium beispielsweise dies hier: https://www.kakteenforum.com/t18203-frost-versuch-gymnocalycium?highlight=gymnocalycium Danach kannst du es immer noch entscheiden, ob du es wagen willst. Aber die Erfahrungswerte, welche in solchen Threads zusammengetragen wurden, die kannst du jetzt nicht nochmals hier auf die Schnelle erwarten.

Generell sehe ich solche konkreten Temperaturangaben immer sehr kritisch. Diese Extreme sind von vielen Faktoren abhängig! Was ein Jahr klappt, kann im Folgejahr völlig in die Hose gehen. Wenn du da bei diversen Echinocereen, Escobaria, Pediokakteen, etc. bleibst, hast du langfristig mehr davon.

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Beitrag  Kaktusfreund81 Sa 02 Jan 2021, 16:31

Moin Tuska,

auch schon mal an Arten wie...

Pediocactus simpsonii,
Escobaria missouriensis,
Cylindropuntia imbricata,
Opuntia polyacantha,
Opuntia phaeacantha,
und Opuntia engelmannii

... gedacht?

Funktionieren in meinem überdachten Freibeet im eher nasskalten Berliner Raum ohne Probleme. Wobei es bei uns in den letzten 15 Jahren nur einmal richtig "kalt" (im dauerhaft zweistelligen Bereich) wurde. Der Durchschnittswinter ist hier eher nass und größtenteils um die 0°C. Tendenz geht mittlerweile eher nach oben. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel, z.B. ist für morgen bei uns, seit gefühlter Ewigkeit, mal wieder intensiverer Schneefall angekündigt... Wink

Von deinen aufgezählten Arten würde ich lediglich...

Echinocereus reichenbachii, coccineus und triglochidiatus sowie
Escobaria vivipara und snedii ssp. leei

... als unbedenklich winterhart einstufen (mit Regenschutz).
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