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M.Ramones Aussaat 2018 (Astrophytum, Ariocarpus, Tephrocactus, etc.)

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Re: M.Ramones Aussaat 2018 (Astrophytum, Ariocarpus, Tephrocactus, etc.)

Beitrag  Poco am Sa 10 Nov 2018, 21:59

Hallo Ramone, ich habe mit Interesse Deine Megaaussaat verfolgt. Nun würde mich mal interessieren, wie der Stand sechs Monate später ist. Du hast ja jetzt mindestens ein paar 10.000 Pflanzen. ;-) Was machen die Tephros? Durchgekommen? Hast Du sie nach dem Stagnieren wieder eingetütet? Sind die Tephro-Samen von Bercht aufgegangen? Um die Hoodias mache ich mir keine Sorgen, ich hatte früher auch Orbea und Stapelia, die wachsen wie Unkraut. :-) Ebenso die Astrophyten. Viele Grüße, Poco
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Re: M.Ramones Aussaat 2018 (Astrophytum, Ariocarpus, Tephrocactus, etc.)

Beitrag  Kakteenfreek am Sa 10 Nov 2018, 22:30

Hallo Ramone;
Toll was Du alles ausgesäht hast, das sieht nach sehr viel Arbeit aus. Viel Spaß dabei! Ich mache mir jedoch nicht so viel Mühe!
Meistens sähe ich im Frühjahr aus / Februar-März, wobei ich nicht so einen Aufwand betreibe wie Du. Bei mir wird ausgesäht ohne
irgendwelches Beizen, auch auch wird kein Wasser abgekocht oder Handschuhe getragen, sie gehen trotzdem sehr gut auf und wenn es dann nötig ist,
giesse ich einmal mit einer Chinosollösung, das wars. Hast Du schon pickiert?
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Re: M.Ramones Aussaat 2018 (Astrophytum, Ariocarpus, Tephrocactus, etc.)

Beitrag  M.Ramone am Sa 10 Nov 2018, 22:42

Nabend Poco. Ich hatte vor mich im Dezember um ein Update zu kümmern. Eigentlich war es viel früher geplant. Die Sämlinge sind aber alle noch so winzig und dunkel (sie werden wieder heller), dass man sie nicht wirklich auf den Fotos zwischen all den Steinchen erkennen konnte. Noch stehen sie bei mir im Wohnzimmer und warten darauf in das Winterquartier zu kommen. Dummerweise muss ich da aber noch einiges herrichten, was gerade nicht klappt, weil ich mich nicht richtig bewegen kann (Rücken).

Für die erste Aussaat waren die Keimquoten aber wirklich hervorragend. Die Astrophyten sind alle gekeimt, Quote 100%. Nur die Astrophyten, die ich über Aliexpress bezog, wollten nicht so recht. Vielleicht waren es um die 20%. Copiapoa, Neoraimondia, Navajoa, Matucana um die 50%. Frailea 90-100% (die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Die Ariocarpen kamen auch richtig gut, so 70-80%. Armatocereus, Aztekium, Blossfeldia, Dorstenia, Dracunculus, Dyckia, Epithelantha, Gymnocactus, Gymnocalycium, Pachypodium, Parodia, Strombocactus nicht ein einziger. Der Rest war so eher naja. Hier und da mal ein, zwei oder drei.

Bei den optuntienartigen war ich anfangs sehr optimistisch, weil da einer nach dem anderen aufgeploppt ist. Leider habe ich die Kästen in der prallen Sonne vergessen. Als mir das auffiel und ich die Samen mal vorsichtig zwischen den Fingern gedrückt habe, lief nur noch weißer Brei raus. Ich denke mal, dass ich die Samen weich gekocht habe. Danach habe ich dann alles entsorgt. Nichtsdestotrotz hatte ich einige Tephros und Maihueniopsis zusammen.

Mit den Kästen in der prallen Sonne fing die Fehlerkette an. Ich wollte mehr Ordnung schaffen und habe viel zu früh angefangen zu pikieren, weil bei wirklich vielen Sämlingen die Wurzel einfach nicht in die Erde wollte. Trotz Dünger und feuchtem Substrat wollten die Sämlinge einfach nicht aus dem Tritt kommen, weshalb sie jetzt immer noch sehr klein sind.

Dann habe ich die Kästen mit den Sämlingen den Tag über lüften wollen. Abends habe ich vergessen die Deckel wieder drauf zu machen und die Schnecken herzlich dazu eingeladen, über die Sämlinge herzufallen. Vieles war angefressen. Das meiste haben die aber so rausgelutscht. Ich konnte noch sehen, wo die Sämlinge standen. Auf deren Speisekarte ganz oben standen die opuntienartigen (außer Nopalina), Selenicereus, Hoodia, Trichocaulon ( Sad  Sad  Sad ) und die Astrophyten. Zum Glück hatte ich von letzteren eine ganze Menge. Also Astrophyten habe ich noch genug.

An einem anderen Tag habe ich abends gelüftet (während dieser extremen Hitze). Dann hörte ich plötzlich einen Knall, Gewitter. Meine Freundin und ich raus zu den Pflanzen und dann fing es auch schon an zu hageln. Aber wie Smile Panik. Alles rein, alles von Hagelkörnern bedeckt. Was danach übrig blieb, wirst du dann sehen, nachdem ich Fotos hochgeladen habe.

In der Zwischenzeit ist auch mal der ein oder andere Sämling hops gegangen. Vor allem, weil meine Katzen dachten, sie dürften einfach mal über die Töpfe laufen Evil or Very Mad

Auch wenn meine erste Aussaat ein reines Trauerspiel ist/war, habe ich dennoch massig Pflanzen am Start. Und ganz wichtig, ich habe eine Menge gelernt. So etwas wird mir nicht mehr passieren. Aber ja, Ascleps und Astrophyten können es gar nicht abwarten zu keimen. Nach zwei bis drei Tagen war eigentlich schon alles da.


Zuletzt von M.Ramone am Sa 10 Nov 2018, 22:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: M.Ramones Aussaat 2018 (Astrophytum, Ariocarpus, Tephrocactus, etc.)

Beitrag  M.Ramone am Sa 10 Nov 2018, 22:44

Hallo Ehrenfried,

ja, das war sau viel Arbeit. Vor allem das Backen des Substrats hat wirklich genervt. Das Saatgut vernünftig auf das Substrat zu bringen, ebenfalls. Das alles hat einige Tage in Anspruch genommen und unglaublich viel Platz eingenommen. In diesem Maß werde ich nie wieder aussäen. Das Backen werde ich mir wohl in Zukunft auch sparen. Einen einzigen Pilz hatte ich und den habe ich dann mit Chinosol besprüht. Danach kam nichts mehr.
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Re: M.Ramones Aussaat 2018 (Astrophytum, Ariocarpus, Tephrocactus, etc.)

Beitrag  Cristatahunter am So 11 Nov 2018, 08:51

Hallo M. Ramone

ich musste auch ähnliche Erfahrung machen. Aussaaten von so vielen verschiedenen Arten sind schwierig. Dabei auch noch den Überblick zu behalten, genügend Pflege und Aufmerksamkeit zu schenken ist nicht einfach.

Heute mache ich meist mit wenigen Arten dafür grosse Stückzahlen damit ich nachher auch etwas zum schöne Stücke aussuchen habe.
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Re: M.Ramones Aussaat 2018 (Astrophytum, Ariocarpus, Tephrocactus, etc.)

Beitrag  M.Ramone am So 11 Nov 2018, 12:23

Jup, auch der Überblick geht verloren. Das ist so viel Zeug, dass man sich mit den Einzelfällen auch nicht wirklich beschäftigen kann.

Weniger ist dann doch mehr.
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