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Entpfropfen - hat das Aussicht auf Erfolg?

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Entpfropfen - hat das Aussicht auf Erfolg?

Beitrag  Henning am Do 21 Jun 2018, 22:23

Moin zusammen,
im Herbst / Winter habe ich hier im Forum diese schöne Copiapoa griseo violacea bekommen

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Momentan wächst sie in meinen Augen sehr schön und ich frage mich, ob ich sie von ihrer Unterlage lösen und neu bewurzeln soll.
Hat jemand Erfahrung sowohl mit Copiapoa griseo violacea als auch mit "entpfropfen"?
Hat sowas Aussicht auf Erfolg?
Oder wachsen die nicht gerne ungepfropft?

Warum ich sie unbedingt ohne Unterlage haben möchte? Weil ich es einfach schöner finde (also rein subjektiv).

Allen Hinweis- und Ratschlaggebern jetzt schon einmal herzlichen Dank.
Bis bald.
Gruß
Henning
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Henning
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Re: Entpfropfen - hat das Aussicht auf Erfolg?

Beitrag  BlnBlondie am Do 21 Jun 2018, 22:29

Ich würde sie ca in der Mitte der Unterlage schneiden, dann abtrocknen und neu bewurzen lassen. In einem Topf etwas tiefer setzen und obenauf nur Kieselsteine ....
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Re: Entpfropfen - hat das Aussicht auf Erfolg?

Beitrag  Pieks am Do 21 Jun 2018, 23:58

Henning, die IST aber auch schön - Glückwunsch!
Bei Copiapoa habe ich null Ahnung, aber ein paar grundsätzliche Gedanken kann ich schon dazusenfen. Ich würde sie nicht herunternehmen, bevor ich nicht wüßte, warum sie gepfropft wurde. Ist sie nur gepfropft, um schneller zu wachsen oder weil sie wurzelecht eher empfindlich und schwierig zu halten ist? Außerdem ist nicht unbeachtet zu lassen, um welche Unterlage es sich handelt, vermutlich Myrtillo, für einen Fero zu lang, ein pachanoi hat nicht so nippelartige Areolen. Die Unterlage hat durchaus auch einen Einfluss auf die Bedornung, jusbertii bringt z.B. schnell die adulte Bedornung ans Tageslicht - keine Ahnung, wie das beim Myrtillo zu bewerten ist. Von daher nicht wundern, wenn nach dem Entpfropfen das Dornenkleid eventuell vorrübergehend wieder etwas schwächer würde. In jedem Fall wäre aber die nächste Überwinterung bezogen auf die Unterlage aber wieder "etwas robuster" möglich.

Liebe Grüße,
Tim
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Re: Entpfropfen - hat das Aussicht auf Erfolg?

Beitrag  BlnBlondie am Fr 22 Jun 2018, 00:33

Copiapoa ist keine leichte Art. Ähnlich wie Ariocarpus mit Sommerpause und rein mineralisches Substrat. Da sie langsam wächst, wird sie oft gepfopft. Bei deinem kleinen Exemplar ist ein Entpfopfen in dem Jugenstadium risikobehaftet, da nicht soviel Pflanzenmasse könnte sie vielleicht eher vertrocknen als eigene Wurzeln zu bilden. Die Unterlage sieht mir auch nach M. geometrizians aus.
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Re: Entpfropfen - hat das Aussicht auf Erfolg?

Beitrag  Mexikaner am Fr 22 Jun 2018, 06:49

Hallo Henning,

freut mich sehr, dass sie sich bisher so gut macht. Very Happy
Wie bereits gesagt wurde,würde ich sie nicht abnehmen.Sie ist ja bestimmt auch erst so 3-4 cm groß.In 5 Jahren sieht man kaum noch was von der Unterlage und die Bedornung wird viel schöner sein als wurzelecht.Ich hatte dir ja damals 2 Stück geschickt (einmal auf Tricho und einmal auf Myrtillo).Selbst da merke ich gewaltige Unterschiede.Auf Myrtillo wachsen sie munter und auf dem Tricho eher wenig,aber das wird sich später noch ändern.Gepfropft hatte ich sie,weil ich sie auf eigenen Wurzeln heikel finde und sie unheimlich langsam wachsen

(Wer noch welche möchte....Ich hätte noch Pflanzen da)

Liebe Grüße und danke fürs zeigen,
Ines
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Re: Entpfropfen - hat das Aussicht auf Erfolg?

Beitrag  Cristatahunter am Fr 22 Jun 2018, 07:00

Hallo Henning

schönes Teil.
Ich habe mit Copiapoas die Erfahrung gemacht dass sie nicht besonders gut neubewurzeln. Wenn du das machen möchtest so sollte die Copiapoa einiges grösser sein um genügend Reserve zu haben.
In Anbetracht das die Copiapoa noch einiges grösser wird würde ich nicht entpfropfen sondern die Unterlage schrittweise eingraben. In ein paar Jahren ist die Unterlage nicht mehr erkennbar. Die Unterlage solltest du aber in die Kultur einbeziehen.
Im Winter nicht ganz so kalt und nicht ganz so trocken halten.
Mein Fazit: Dran lassen und gut Nahrung geben. Myrtillos sind richtige Wasserschweine die man mit Humus, Dünger und Wasser mästen kann.
Mein Myrtillo im Pfropfwettbewerb steht in 50% Humus und hat erst noch eine Ladung Hornspäne mit dabei.
Wenn schon gepfropft so kann man die Situation auch ausnützen. Pfropfen und dann hungern lassen, warum?
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Re: Entpfropfen - hat das Aussicht auf Erfolg?

Beitrag  Henning am Fr 22 Jun 2018, 10:10

Hallo Ines,
das ist ja schön, dass Du Dich auch dazu meldest - denn ich wusste beim besten Willen nicht mehr, wem aus dem Forum ich die beiden zu verdanken habe.
Vor allem an der stark bedornten freue ich mich sehr Very Happy ; sie wächst auf dem Myrtillo echt super!
Die andere auf dem Tricho ist deutlich kleiner, was aber auch daran liegen kann, dass die Unterlage ständig versucht, neue Seitentriebe zu bilden. Einen habe ich schon abgebrochen und weitere müssen in nächster Zeit folgen. Sonst bleibt ja keine Kraft mehr für die Copiapoa übrig.
Nach all dem, was Ihr mir hier so schreibt, werde ich sie wohl auf der Unterlage und erst einmal wachsen lassen, bis sie groß und stark ist.
Bis bald.
Gruß
Henning
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