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Aloe Humilis trocknet aus / Kugelkaktus abgestorben

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Re: Aloe Humilis trocknet aus / Kugelkaktus abgestorben

Beitrag  Echinopsis2017 am Di 03 Jul 2018, 22:56

Hallo Jerael,

Du scheinst absolut beratungsresitent zu sein. Mehr ist eigentlich nicht zu sagen.
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Re: Aloe Humilis trocknet aus / Kugelkaktus abgestorben

Beitrag  Shamrock am Di 03 Jul 2018, 23:48

Jerael1 schrieb:Die sehen genauso aus, wie von dem Tag an, als ich sie gekauft habe.
Klar, weil sie da auf den Verkaufstischen auch schon viel zu lange viel zu dunkel standen. Nur kurz vom Fenster entfernt kommt lediglich ein Bruchteil des Lichtes an, im Vergleich zum direkten Fensterplatz - auch wenn das unsere menschlichen Augen nicht so wahrnehmen. Schau dir mal an, wie die Haworthien in ihrer südafrikanischen Heimat aussehen... Mal abgesehen davon, dass sie dort sicher auch nicht in überwiegend humosen Substrat wachsen (im Gegensatz zu deiner Schale).
Zum Glück sind zählen viele Haworthien noch zu den sukkulenten Pflanzen, die auch mit etwas schattigeren Plätzen gut zurecht kommen.

Elkhorn? Ich dachte immer als Elkhorn Plant bezeichnet man ein Mittagsblumengewächs namens Rhombophyllum dolabriforme. Oder meinst du die gepfropfte Euphorbia lactea mit dem Elchhorn?

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Re: Aloe Humilis trocknet aus / Kugelkaktus abgestorben

Beitrag  Jerael1 am Mi 04 Jul 2018, 10:38

Echinopsis2017 schrieb:Hallo Jerael,
Du scheinst absolut beratungsresitent zu sein. Mehr ist eigentlich nicht zu sagen.

Danke. Neutral  Scheinbar kann man keine Unterhaltung führen, ohne als beratungsresistent zu gelten, nur weil man nicht sofort zu allem ja und amen sagt? Ich möchte eben wissen, was ich unter gegebenen Bedingungen verbessern kann. Die Schale kann ich nun mal nirgendwo näher ins Licht stellen. Und wo ist das Problem, wenn ich sage, dass man durch die Glasschale sehen kann, ob unten im Substrat Wasser schwimmt? Was hat das mit beratungsresistent zu tun? Statt unseren Austausch einfach auf diese Art und Weise aufzukündigen könntest du auch einfach sagen: "Aus guter Erfahrung rate ich dir, dich darauf nicht zu verlassen." Perfekt wäre dann noch die Angabe eines konkreten Grundes, damit ich tatsächlich etwas lernen und verstehen kann. Dann muss ich eben, wenn die Pflanzen tatsächlich alle sterben sollten, etwas anderes in die Schale pflanzen. Vorschläge, was dort (in einer großen Schale, nahe an einem Südfenster, hell, aber ohne oder nur mit relativ wenig direkter Sonne), gut gedeihen könnte?

Shamrock schrieb:Klar, weil sie da auf den Verkaufstischen auch schon viel zu lange viel zu dunkel standen.
Die standen im Gartencenter in einer Art Gewächshaus mit Glasdach.

Shamrock schrieb:Nur kurz vom Fenster entfernt kommt lediglich ein Bruchteil des Lichtes an, im Vergleich zum direkten Fensterplatz - auch wenn das unsere menschlichen Augen nicht so wahrnehmen.

Aus meinen Beiträgen sollte eigentlich deutlich hervorgehen, dass mir das durchaus bewusst ist  Wink Aber trotzdem Danke für den Hinweis.

Shamrock schrieb:Zum Glück sind zählen viele Haworthien noch zu den sukkulenten Pflanzen, die auch mit etwas schattigeren Plätzen gut zurecht kommen.

Also muss ich mir zumindest was das Licht angeht keine Sorgen machen?

Shamrock schrieb: Schau dir mal an, wie die Haworthien in ihrer südafrikanischen Heimat aussehen...

Wenn ich mir Bilder auf Google anschaue, weiß ich leider noch immer nicht genau, woran man erkennt, dass es meinen Haworthias nicht gut gehen soll. Worauf muss ich achten?

Shamrock schrieb: Mal abgesehen davon, dass sie dort sicher auch nicht in überwiegend humosen Substrat wachsen (im Gegensatz zu deiner Schale)

Was für ein Substrat empfiehlst du genau? Soll ich auf Sukkulentenerde aus dem Gartencenter komplett verzichten? Zusätzlichen Sand habe ich ja schon beigemischt.

Shamrock schrieb:Elkhorn? Ich dachte immer als Elkhorn Plant bezeichnet man ein Mittagsblumengewächs namens Rhombophyllum dolabriforme. Oder meinst du die gepfropfte Euphorbia lactea mit dem Elchhorn?

Ich meine die Euphorbia Lactea.

Shamrock schrieb:Ach ja, herzlich Willkommen hier im Forum! - Shamrock (aka Matthias)

Danke!

Bitte meine Nachfragen und Kommentare nicht als Besserwisserei abtun. Ich möchte alles nur gerne ganz genau wissen und möchte dann selbst entscheiden was ich tun möchte, muss dann aber auch eigenverantwortlich mit den Konsequenzen leben, wenn etwas schief geht.

Gruß
Jerael
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Re: Aloe Humilis trocknet aus / Kugelkaktus abgestorben

Beitrag  TobyasQ am Mi 04 Jul 2018, 12:26

Jerael1 schrieb:Soll ich auf Sukkulentenerde aus dem Gartencenter komplett verzichten?

Ja.

Da ich leider keines deiner geposteten Bilder sehen kann, halte ich mich mit weiteren Ratschlägen dezent zurück.

Noch eins: Tipps und Hilfe einzelner Helfer hier kommen evtl. etwas barsch und hart rüber, sind aber dem Ernst der Lage geschuldet, den mancher Hilfesuchender auch noch nicht erkannt hat und sind keinesfalls bös gemeint.

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Re: Aloe Humilis trocknet aus / Kugelkaktus abgestorben

Beitrag  Jerael1 am Mi 04 Jul 2018, 15:31

Komisch, dass nicht alle die Fotos sehen können, sondern nur einige. Kann man die Fotos jetzt sehen? Ich habe die Hide-Funktion rausgenommen, die ich wegen der Größe der Bilder verwendet hatte.
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Re: Aloe Humilis trocknet aus / Kugelkaktus abgestorben

Beitrag  nikko am Mi 04 Jul 2018, 16:02

Moin Jerael,
also, ich kann die Fotos jetzt sehen! Very Happy
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: die Aloe sieht gut aus! Deine Beschreibung des Substrates klingt eigentlich gar nicht so übel, hängt ja auch viel vom Gießverhalten ab. Wenn Du keinen helleren Platz für die Schale hast, dann solltest ggf. über Zusatzlicht nachdenken, zumindest für ein paar Stunden am Tag. Die Sukkulenten bleiben dann gesünder und gehen nicht auf der Suche nach Licht in die Länge. (Stichpunkt: Vergeilen)

Das Überwintern der Pflanzen ist auch ein Thema für sich, lohnt sicher das hier nochmal nachzulesen. Very Happy

Viele Grüße,
Nils

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Re: Aloe Humilis trocknet aus / Kugelkaktus abgestorben

Beitrag  TobyasQ am Mi 04 Jul 2018, 17:57

Jetzt sehe ich auch die Bilder und bin geteilter Meinung. Zum einen ist es Geschmackssahe Pflanzen so zu arrangieren und ich würde es anders lösen.
Ich würde jede Pflanze höher in einen eigenen Topf mit dem entsprechenden Substrat setzen und diese dann in Blähton oder ähnlichem Drainagesubstrat in der Schale versenkenn, so daß man die Topfränder nicht sieht. Das könnte wegen der flachen Schale allerdings schwierig werden.
Was mir garnicht gefällt ist der grüne Belag (Alge oder Moos) in der Schale; wirkt für mich unsauber und unprofessionell.
Sieh das bitte nicht als Kritik, sondern als Anregung es besser zu machen und vor Allem pflegeleichter.
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Re: Aloe Humilis trocknet aus / Kugelkaktus abgestorben

Beitrag  plantsman am Mi 04 Jul 2018, 19:58

Moin Jerael,

mit den "sternförmigen Schattenkinder" hast Du mich missverstanden. Damit meinte ich die Aloe humilis, wie man sie oft zu kaufen bekommt, also durch stärkere Bewässerung und leichten Lichtmangel ist die Rosette sternförmig geöffnet. Das geht auch in Ordnung, wenn dabei der Stamm selber nicht lang wird. Der natürliche Wuchs ist aber polsterförmig mit oben geschlossener Belaubung (Standort-Foto). So gefällt es mir persönlich besser....... ist aber Geschmackssache. Die Ex meines Bruders fand im warmen Zimmer lang gewordene, hochstämmige, grasgrüne Haworthien total toll....... Rolling Eyes .

Deine Haworthien sehen noch ordentlich aus. An denen ist nichts auszusetzen.

Substratechnisch schwört zwar fast jeder Sammler/Liebhaber auf seine eigene Mischung, aber sie haben was gemeinsam: sie sind meist recht grob-steinig mit etwas Feinanteil und humus- und nährstoffarm. Es kommt immer auf das Verhältnis von Luft, Wasser und Festkörpern im Substrat an. Bei "normalen" Topfpflanzen beträgt dieses Verhältnis 25:25:50. Bei Sukkulenten ist pauschal ein höherer Luftanteil günstiger. Dann kann überschüssiges Wasser auch schneller abfliessen. Humus und feine Substratanteile wie z.B. Sand speichern zu viel Wasser und verringern den Luftanteil im Substrat. Eine Drainage hilft zwar etwas, aber wenn die Erde selber zu viel Wasser hält, bringt sie nicht den gewünschten Effekt.
Meine Mischung besteht aus 2/3 groben und offenporigen Steinchen (Bims oder Lava, Körnung ca. 3 - 12 mm) und 1/3 torffreiem Humus (Blumenerde auf Holzbasis). Bei empfindlichen Pflanzen wird der Steinchenanteil auch noch etwas erhöht. Beides sind eher gärtnerisch einfache Bestandteile, sie sind aber leicht erhältlich und qualitativ relativ gleichbleibend. An meinem Arbeitsplatz, einem botanischen Garten, können wir nicht für jede Pflanze immer neue Erde mischen. Solche einfachen Mischungen sind auch für "Anfänger" bequem. Die abgepackten Kakteenerden aus dem Gartencenter sind tatsächlich nur "Klumpatsch", wie ich so bösartig formuliert hatte und Sand ist auch nicht ideal, weil er zu schwer ist und dadurch den Luftanteil wieder deutlich verringert, was ja....... siehe oben Wink .

In einer mineralisch-groben Mischung würde ich auch weniger Bedenken für die Pflanzen in der Glasschale haben.

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"Trotz aller Wissenschaftlichkeit und Systematik vergeßt mir niemals, daß die Pflanzen einfach schön sind."
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