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Gießen bei der Hitze?

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Re: Gießen bei der Hitze?

Beitrag  Pieks am Do 02 Aug 2018, 20:57

Wenn Du jetzt noch 'ne optimale Überwinterung hinlegst, geht's bei Dir nächstes Jahr bestimmt mal so richtig ab...

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Re: Gießen bei der Hitze?

Beitrag  danny80 am Do 02 Aug 2018, 22:00

Ja für den Winter habe ich nun auch bessere Möglichkeiten. Da muss ich noch experimentieren. Ich hoffe die unbeheizte Garage wird's tun. Dann steht auch Bananen, Palmen, Agaven etc, nichts mehr im Wege  Very Happy .

Ich danke dir jedenfalls und mache mich zur Gießrunde auf.

Viele Grüße
Danny
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Re: Gießen bei der Hitze?

Beitrag  Shamrock am Do 02 Aug 2018, 23:53

Danny, bitte immer erstmal kurz in die foreninterne Suchfunktion gucken, ob das Thema nicht bereits ausführlich durchdiskutiert wurde. Das nächtliche Zusammenführen von Threads ist ziemlich zeitraubend... Wink

Wenn du deine Kakteen draußen pflegst, ist eine sommerliche Gießpause nicht so wichtig wie im GWH. Allerdings kühlt es aktuell ja nichtmal mehr Nachts ab, deshalb warte ich lieber erstmal auf einen kleinen Wetterumschwung, bevor ich wieder die Gießkanne schwenke.
Kurz gesagt: Ich mache es weniger von den Tageshöchsttemperaturen, sondern eher von der nächtlichen Abkühlung abhängig.

Übrigens kommen Melos meist aus Gegenden, wo es einfach immer heiß ist. Wenn die im Sommer heiß und latent feucht stehen, dann sind sie richtig glücklich! Über  unsere etwas über 30 °C momentan kann so ein Melo wahrscheinlich nur milde lächeln und ist einfach nur froh, dass er mal nicht frieren muss. Wink

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Re: Gießen bei der Hitze?

Beitrag  chrisg am Fr 03 Aug 2018, 01:50

Ja genau, die Nachtabsenkung hat sehr viel zu sagen. Bei uns in Mittelschweden ist die Situation so, dass seit Mitte April die Nachttemperatur etwa 30 Grad beträgt. Es gab allerdings Ende Juli zwei Nächte wo die Temperatur auf 28 runterging und das merkte man den Kakteen sofort an. Nach Wässerung gab es dann überall kleine Sprosse bei den Epifyten. Tagsüber haben wir in der Zeit bis 35 gehabt (im Schatten versteht sich), besonders am Nachmittag ist es wie in der Wüste hier. Es hat in der Zwischenzeit nur zwei mal geregnet. Oder naja, der Boden wurde ein Bisschen feucht für ein paar MInuten  Cool

Bei diesen Bedingungen merkt man deutlich was man normalerweise nur ahnt, nämlich welche Sorten der Schlumbis ein schlechtes Wurzelsystem haben. Mitte Juli gab es eine kleine Krise, wo sich nach so langer Hitze zwei Sorten verabschiedeten und fast alle andere etwas trocken aussahen. Ich habe jetzt aber etwas ausprobiert. Etwa 30 Schlumbis + diverse Hatioras, Rhipsalise und versch. Orchideen wurden mit einer 1% MIneralöl-lösung benebelt. Das ist in diesem Falle nicht als Vorbeuge gegen Thripse oder Spinnmilben gedacht, sondern ein Experiment um zu sehen ob der Feuchtigkeitsverlust sich verringert. Resultat nache einer Woche 100% positiv. Fast keine silberige oder verdorrte Pseudocladen zu vermerken. Auch keine Sonnenbrandschäden oder Ähnliche Nachteile wegen dem Öl zu erkennen.

Sonstige Kakteen ausser die mit Rübenwurzeln haben während des Sommers ein paar mal Wasser bekommen, ansonsten eher sparsam. Es hat sich auch nicht viel bewegt.

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Re: Gießen bei der Hitze?

Beitrag  Dropselmops am Fr 03 Aug 2018, 07:13

Nachts 30 Grad? affraid
Was ist bloß los in dieser Welt? confused

Aber die Mineralöl-Methode klingt spannend. Wieso ausgerechnet Mineralöl? Könnte man auchein anderes Öl nehmen? Wahrscheinlich sollte das ein ähnliches Spreitverhalten haben ...

Ich neble jeden zweiten Tag aktuell meine Schlumbis und meine Orchidee, aber München ist ja vom ganz großen Wetterextrem verschont geblieben, verglichen mit vielen anderen Landstrichen ... Bis jetzt sehen sie noch gut aus ...
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Re: Gießen bei der Hitze?

Beitrag  chrisg am Fr 03 Aug 2018, 18:04

Dropselmops schrieb:Nachts 30 Grad? affraid
Was ist bloß los in dieser Welt? confused

Aber die Mineralöl-Methode klingt spannend. Wieso ausgerechnet Mineralöl? Könnte man auchein anderes Öl nehmen? Wahrscheinlich sollte das ein ähnliches Spreitverhalten haben ...  

Ich würde kein anderes Öl nehmen. Es sollte möglichst leicht sein. Ein Öl kann sehr viel Schaden anrichten, bei dem auch die Kakteen, Orchideen etz eingehen können. Neulich gehen auch die Giftfabrikanten dazu über, ihre Rezepturen mit Mineralöl umzusetzen. Es gibt immer wieder Leute die aus Unwissenheit die Anwendung wiederholen, wobei zuviel Öl die Blätter bedeckt.

Dropselmops schrieb:Ich neble jeden zweiten Tag aktuell meine Schlumbis und meine Orchidee, aber München ist ja vom ganz großen Wetterextrem verschont geblieben, verglichen mit vielen anderen Landstrichen ... Bis jetzt sehen sie noch gut aus ...

Ich habe den ersten Teil des Sommers auch viel besprüht und eingenebelt, wobei bei dieser Hitze auch die Pilze gut gedeihen. Besonders bei den Osterkakteen hat das sich als riskant erwiesen. Immer wieder wurden Glieder abgeworfen, die im Mikroskop dann Infektionsstellen aufwiesen. Da musste ich mir halt was einfallen lassen. Mal sehn was daraus wird. Vorgeschädigt sind die Pflanzen leider bereits alle.

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Re: Gießen bei der Hitze?

Beitrag  chrisg am Fr 03 Aug 2018, 18:14

Wer unbedingt ein anderes Öl nehmen möchte, könnte Traubenkernöl oder Avocadoöl probieren. Diese Öle sind vergleichsweise leicht (naja). Alle Nuss- oder normale im Haushalt vorkommenden Ölsorten sind zu schwer und richten mehr Schaden als Gutes an. Es gibt jedoch keine Erfolgsberichte mit diesen beiden Ölen, das waren nur Vorschläge meinerseits. Meist wird mit so einer Behandlung zB die sich in der Epidermis eingegrabenen falschen Spinnmilben die Sauerstoffzufuhr eingedämmt. Dazu braucht es nicht sehr viel. Unnötig, ein Risiko einzugehen.

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