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Was man beim Giessen von unten beachten sollte

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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  tephrofan am Di 07 Aug 2018, 14:09

Ich gebe Ines zu 100% Recht- ich würde mir mit Anstaugießen sicherlich einige, nein sehr viele Stunden Arbeit sparen, sind ja immerhin über 400m² Fläche die ich zu bewässern habe- aber wie Ines schon schrieb- sehe auch ich hier außer Zeitersparnis ausschließlich negative Gründe, das nicht zu machen- Versalzung, Verstauben der Pflanzen, und vor allem- explosionsartiges Verbreiten von Krankheiten und Schädlingen, das wird leider viel zu oft unterschätzt. Sicher ist es sehr mühsam, besonders zur Blütezeit, die Blüten nicht zu ersaufen- aber ist halt so- . Das weitere Problem ist, dass man hier nicht individuell arbeiten kann- einige sind noch feucht, andere brauchen schon wieder Wasser- so bekommt derjenige, der eigentlich gar nichts mehr braucht, wieder die volle Dröhnung ab, und im schlimmsten Fall verliert er da mal blitzschnell seine Wurzeln- . Und mal ehrlich Leute- ich hab in der Natur noch nie beobachten können, wie es von unten regnet... llachen
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  papamatzi am Di 07 Aug 2018, 14:19

Hi Michi,
Klasse, dass Du Dich zu Wort meldest. *daumen*
Heißt das, Du gießt tatsächlich jede Pflanze einzeln?
Selbst mit Pumpe/Schlauch/Brause stelle ich mir das gerade in Deinem Fall extrem aufwändig vor.

@Ines,
Wenn Du das Gießwasser direkt aus der Regentonne pumpst, wie handhabst Du das dann mit Düngen?
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  tephrofan am Di 07 Aug 2018, 15:03

ja, bei mir wird sehr individuell gegossen- ich benötige für einen Gießgang 4,5m³ Wasser, was ich in 2 Vorgängen je 3 Std. absolviere, also zusammen 6 Std. reines Gießen- aber eh nur 1x alle 10 Tage bzw. manche Mexikaner, Patagonier und dgl. bei der Hitze sowieso nicht- . Ich kenne einige, die anstauen, und ganz ehrlich- die Wurzelbildung bei vielen, besonders großen Pflanzen ist mehr als katastrophal, weil vieles einfach zusammen gestellt wird, seis aus Platzgründen oder schlicht Bequemlichkeit, zum anderen finden sich auf den Tischen alle möglichen Kontinente vertreten, das geht halt auf Dauer nicht gut- . Für mich jedenfalls ein absolutes Nogo- aber jeder wie ers mag.... lol!
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  Astrophytum am Di 07 Aug 2018, 15:18

Hab auch mal angestaut. Halte nichts mehr davon, was Michi geschrieben hat kann ich zu 100% bestätigen. Leider habe ich durch das aunstauen ein paar Pflanzen verloren. Regnen tuts auch von oben lol!
Viele Grüsse Heinz


Zuletzt von Astrophytum am Di 07 Aug 2018, 16:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  TobyasQ am Di 07 Aug 2018, 15:28

Meine Schätzchen bekommen Regenwasser mit einer 5 Liter Gloria verabreicht. Mit der Giesskanne geschöpft, 4fach Nylon als Filter über den Ausgiesser, etwas Wasser in die Gloria, dann Vitanal, Dünger etc. dazu und den Rest Wasser aufgefüllt, zugedreht und aufgepumpt. Fröhliches Sprühen

Dazu fällt mir eine Anekdote ein:
Auf der Kakteenschau in WI-Delkenheim standen wir bei Herrn Dosedal, als er gefragt wurde: "Richtig? Kakteen giesst man nur von unten. Die dürfen doch nicht nass werden."
Der Ulli schaute ganz verdutzt und antwortete in seiner schlagfertigen Art: "Ich weiss ja nicht wo Sie herkommen, aber wo ich wohne und da wo ich war, wo Kakteen wachsen, kam der Regen immer von oben."
Dem Frager fror das wissende Grinsen im Gesicht ein, klappte die Kinnlade rauf und runter und zog sprachlos mit Anhang von dannen.
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  papamatzi am Di 07 Aug 2018, 16:30

TobyasQ schrieb:Meine Schätzchen bekommen Regenwasser mit einer 5 Liter Gloria verabreicht.
Gute Idee. *daumen*
Schade, dass die 10l Dinger dann gleich so teuer sind...
Aber gut, umfüllen muss ich jetzt auch nochmal.
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  RalfS am Di 07 Aug 2018, 16:40

TobyasQ schrieb:Meine Schätzchen bekommen Regenwasser mit einer 5 Liter Gloria verabreicht.
So viel Urlaub habe ich nicht. Rolling Eyes
Zur Abkühlung wird jeden Abend übersprüht und zwar mit dem Gartenschlauch.
Unser Leitungswasser ist ziemlich weich.
Das Regenwasser ist für die Karnivoren und schon recht knapp.
Morgen soll`s regnen. Very Happy

Grüße

Ralf
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  Mexikaner am Di 07 Aug 2018, 17:26

papamatzi schrieb:

@Ines,
Wenn Du das Gießwasser direkt aus der Regentonne pumpst, wie handhabst Du das dann mit Düngen?

Alle paar Wochen im Sommer dünge ich die 300 Liter Regenwasser/Brunnenwasser nach Dosierung auf (entweder mit Düngesalz oder Flüssigdünger,wobei das Letztere teurer ist) und verteile es über eine Pumpe mit der Gießbrause über die Pflanzen. Da bleibt natürlich immer etwas Düngerwasser übrig,was man dann im Garten beliebig verteilen kann.

So mache ich das nicht nur mit den Kakteen,sondern mit allen Pflanzen.Ich bin zu faul ,um jedes Mal Dünger für eine 10 Liter Gießkanne abzumessen und dann den Garten zu gießen.Mittlerweile dünge ich im Garten eh vieles flüssig,weil sich granulierte Dünger kaum auflösen ,bei dem wenigen Niederschlag den wir hier haben.
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  Msenilis am Di 07 Aug 2018, 23:49

Hallo,
dieser Thread ist jetzt in eine Diskussion über Anstauen oder von oben gießen abgedriftet.
Ich wollte nur auf kleine Probleme mit dem Topfboden hinweisen.
Vielleicht hätte ich ja die Überschrift etwas besser wählen können.
Aber ich dachte, ich hätte es gut erklärt.
Mit Bildern geht es besser.
Und es geht auch nur um vereinzelte Probleme.
Es gibt Töpfe, wo der Boden nicht genug ausgestanzt ist.
Die Bilder sind sicher nicht gut, und ich hatte auch nicht die Zeit, um noch extremere Exemplare zu suchen, die ich aber schon
gefunden habe.

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Und das zweite Problem sind die von Wurzeln geschlossenen Abzugslöcher.

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Da ich beim letzten Umtopfen einen entdeckt hatte, wo sie komplett zu waren, habe ich etwa 40 Pflanzen, die mir gestresst vorkamen
von unten angesehen, und vier Pflanzen entdeckt,
die ich deshalb sofort umgetopft habe.
Heute habe ich noch einmal ähnlich viele angesehen, aber nur einen gefunden, wo  diese Erscheinung teilweise zu sehen ist.
Der wird dieses Jahr sicher noch überstehen, aber im nächsten Frühjahr muss er umgetopft werden, sonst verkümmert er.
Und das ist sowohl beim Anstauen und erst recht beim gießen von oben ein Problem, im letzteren Fall wahrscheinlich, weil das
Wasser nicht ablaufen kann sogar ein Totalverlust.
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  Msenilis am Di 07 Aug 2018, 23:53

Hallo,
dieser Thread ist jetzt in eine Diskussion über Anstauen oder von oben gießen abgedriftet.
Ich wollte nur auf kleine Probleme mit dem Topfboden hinweisen.
Vielleicht hätte ich ja die Überschrift etwas besser wählen können.
Aber ich dachte, ich hätte es gut erklärt.
Mit Bildern geht es besser.
Und es geht auch nur um vereinzelte Probleme.
Es gibt Töpfe, wo der Boden nicht genug ausgestanzt ist.
Die Bilder sind sicher nicht gut, und ich hatte auch nicht die Zeit, um noch extremere Exemplare zu suchen, die ich aber schon
gefunden habe.

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Und das zweite Problem sind die von Wurzeln geschlossenen Abzugslöcher.

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Da ich beim letzten Umtopfen einen entdeckt hatte, wo sie komplett zu waren, habe ich etwa 40 Pflanzen, die mir gestresst vorkamen
von unten angesehen, und vier Pflanzen entdeckt,
die ich deshalb sofort umgetopft habe.
Heute habe ich noch einmal ähnlich viele angesehen, aber nur einen gefunden, wo  diese Erscheinung teilweise zu sehen ist.
Der wird dieses Jahr sicher noch überstehen, aber im nächsten Frühjahr muss er umgetopft werden, sonst verkümmert er.
Und das ist sowohl beim Anstauen und erst recht beim gießen von oben ein Problem, im letzteren Fall wahrscheinlich, weil das
Wasser nicht ablaufen kann sogar ein Totalverlust.
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