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Was man beim Giessen von unten beachten sollte

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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  Msenilis am Di 07 Aug 2018, 23:57

Hallo,
dieser Thread ist jetzt in eine Diskussion über Anstauen oder von oben gießen abgedriftet.
Ich wollte nur auf kleine Probleme mit dem Topfboden hinweisen.
Vielleicht hätte ich ja die Überschrift etwas besser wählen können.
Aber ich dachte, ich hätte es gut erklärt.
Mit Bildern geht es besser.
Und es geht auch nur um vereinzelte Probleme.
Es gibt Töpfe, wo der Boden nicht genug ausgestanzt ist.
Die Bilder sind sicher nicht gut, und ich hatte auch nicht die Zeit, um noch extremere Exemplare zu suchen, die ich aber schon
gefunden habe.

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Und das zweite Problem sind die von Wurzeln geschlossenen Abzugslöcher.

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Da ich beim letzten Umtopfen einen entdeckt hatte, wo sie komplett zu waren, habe ich etwa 40 Pflanzen, die mir gestresst vorkamen
von unten angesehen, und vier Pflanzen entdeckt,
die ich deshalb sofort umgetopft habe.
Heute habe ich noch einmal ähnlich viele angesehen, aber nur einen gefunden, wo  diese Erscheinung teilweise zu sehen ist.
Der wird dieses Jahr sicher noch überstehen, aber im nächsten Frühjahr muss er umgetopft werden, sonst verkümmert er.
Und das ist sowohl beim Anstauen und erst recht beim gießen von oben ein Problem, im letzteren Fall wahrscheinlich, weil das
Wasser nicht ablaufen kann sogar ein Totalverlust.
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  tephrofan am Mi 08 Aug 2018, 04:28

Manfred!
Dann solltest/musst Du spezielle Anstautöpfe verwenden wie sie im Gartenbau angeboten werden- die gängigen "Kakteentöpfe" sind so gut wie alle dafür komplett ungeeignet. Wichtig ist, dass die Abzugslöcher auch seitlich angebracht sind. Ich komme aus dem Gartenbau und kenne die Anforderungen für Anstau-Töpfe sehr gut. Man muss sich dann allerdings von den Hartplastik-Standarttöpfen (die ich sowieso nicht verwende)- verabschieden. Ein typischer Anstautopf sieht so aus

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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  tephrofan am Mi 08 Aug 2018, 04:30

noch besser welche, die zusätzlöich kleine Abstandsfüßchen am Boden haben wie der hier...

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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  papamatzi am Mi 08 Aug 2018, 10:24

Ja Manfred, bei solch kleinen Löchern ist das Verstopfen fast vorprogrammiert.
Ich verwende die Töpfe, die Michi hier zeigt. Die haben zwar den Nachteil, dass das Substrat gerne aus den recht ordentlichen Löchern herausrieselt, dafür ist Wasserstau wirklich kein Problem. Gegen das Herausrieseln und damit auch gegen feuchte Füße helfe ich mir außerdem dadurch, dass ich ein bisschen groben Kies als Drainage in die Töpfe gebe. Michis Töpfe sind hoch genug, dass ich mir das erlauben kann. Und zur Not gibts die hohe Variante (zweites Bild).
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  Pieks am Mi 08 Aug 2018, 12:09

[...] das Substrat gerne aus den recht ordentlichen Löchern herausrieselt [...]
Auch wenn ich andere als gezeigte Töpfe verwende, nehme ich mir den Papierschneider, schneide Küchenpapier in etwas größere Quadrate als der Topfboden, befeuchte sie mit Wasser und fülle anschließend Substrat nebst Pflanze ein. Nach ein paar Wochen, wenn sich das Substrat gesetzt hat, ist das Küchenpapier längst Geschichte und rieseln tut trotzdem nix mehr.

Sicher mag es von oben regnen, auch Tau benetzt die Pflanze oft von oben. Trotzdem ist die Topfkultur nur wenig vergleichbar mit den Originalwuchsorten, dort deckt die Pflanze häufig (je nach Art) einen erheblichen Teil ihres Wasserbedarfes durch aufsteigende, milde Grundfeuchtigkeit, Nährstoffe oft inklusive. Auch erschließt sie sich idealerweise ständig neues Erdreich, alleine schon durch fortschreitendes Wurzelwachstum. Vor allem im Frühjahr bevorzuge ich (bis auf ECC & Co.) dezente Wassergaben von unten, ein Drittel bis eine Hälfte der regulären Gießmenge - vom Heißwasser"wecker" halte ich überhaupt nichts. Im Laufe der Saison gibts dann einige kräftige Güsse: das Gießen in Übermenge verhindert, je nach verwendetem Wasser, Versalzen vom Boden und erzwingt den Gasaustausch, der beim Anstauen nicht zustande käme - abfließendes Wasser zieht nunmal Luft nach sich. Michi hat es schon angesprochen: Krankheiten und Mitbewohner lassen sich wunderbar durchs Gießwasser verbreiten, weshalb mir ebenso wichtig ist, aus den Abzugslöchern austretendes Wasser sofort wegzuführen und zu verwerfen. Den Rest des Jahres gebe ich genau abgemessene Mengen in die Euro-Schale, soviel, dass das Wasser binnen weniger Minuten aufgesaugt wird. Man weiß einfach irgendwann, wieviel das ist. In eine Euro-Schale mit 40 8er Töpfen sind 2 Liter Wasser einfach innerhalb von fünf Minuten weg. Andere Gattungen (z.B. Sulcos, Lithops) werden immer von oben gegossen, weil die winzigen Rübenwurzlertöpfe ewig brauchen, bis sie sich ihr Wasser angesaugt haben. Von daher finde ich, dass sämtliche Gießversionen ihre Berechtigung haben und gerade wir Hobby-Pfleger uns erlauben können, sie anzuwenden.
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  papamatzi am Mi 08 Aug 2018, 12:17

Pieks schrieb:Küchenpapier in etwas größere Quadrate als der Topfboden, befeuchte sie mit Wasser und fülle anschließend Substrat nebst Pflanze ein
Auch 'ne Idee. Smile

weshalb mir ebenso wichtig ist, aus den Abzugslöchern austretendes Wasser sofort wegzuführen und zu verwerfen.
Wie machst du das? Aufsaugen oder hast du verstöpselte Löcher in den Schalen?
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  Pieks am Mi 08 Aug 2018, 13:35

Früher hab ich das mit kleinen Blähtonkügelchen vor den Löchern gemacht, ziemliches Gebastel, wenn man mal etwas mehr zu topfen hat. Mit dem Küchenpapier ist das erstaunlich praktikabel. Einfach mal ein paar Dutzend Stück auf Vorrat geschnippelt (mit der Guillotine geht das echt hurtig) und im Bedarfsfall unten im Topf mit der EW-Spritze ein paar Tropfen Wasser drauf - gut.

Ich mache mir tatsächlich immer die Arbeit und stelle die Töpfe in gelochte Schalen um, gießen dann auf der leicht geneigten Terrasse. Meist mache ich das, wenn ich die Tische ohnehin mal aus dem GWH rausholen will, sei es, um darunter sauber zu machen oder die Scheiben zu reinigen. Spaß ist aber anders.
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  Msenilis am Mi 08 Aug 2018, 23:57

Hallo Michi,
tephrofan schrieb:Manfred!
Dann solltest/musst Du spezielle Anstautöpfe verwenden wie sie im Gartenbau angeboten werden
das sind auch meine Lieblingstöpfe, leider gibt es sie allerdings nicht kleiner als 5-er Töpfe.
Und im übrigen denke ich, das ich eigentlich inzwischen weiß, worauf ich achten muss.
Es sollte ja nur ein Hinweis für mehr oder weniger Neulinge sein.
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  J-K am Do 09 Aug 2018, 13:50

Hallo,

um noch einmal auf das grundsätzliche für-und-wieder zurückzukommen; in meiner Anfänger- bzw. Jugendzeit habe ich es auch 1 oder 2 Saison mit Anstauen versucht – nach intensivem Studium eines Ratgebers, der mich damals erst einmal sehr überzeugte.

Leider musste ich dann feststellen, dass ich mir damit eine gut gehende Wurzellaus- und noch mehr Nematodenzucht in wohl fast allen Töpfen angelegt hatte, soweit ich mich noch erinnern kann.  Shocked  
Daher habe ich alle Versuche in diese Richtung schnellstens beendet – und versucht zu retten was noch zu retten war…

Tschüss Jens
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Re: Was man beim Giessen von unten beachten sollte

Beitrag  romily am Do 09 Aug 2018, 14:30

papamatzi schrieb:
Wie machst du das? Aufsaugen oder hast du verstöpselte Löcher in den Schalen?
Ich hab in die Schalen Löcher reingebohrt und verschließe die mit Korken. Wenn ich fertig bin mit Gießen (von oben), stelle ich die Schalen etwas schräg und ziehe die Korken. Eimer drunter, das aufgefangene Wasser nehm ich dann im Garten zum Gießen. So kommt nix um Very Happy

Ist bissel ne mühsame Sache, aber bei meinen paar Pflänzchen geht das schon.
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