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Darf ich vorstellen, gestatten Phytophthora

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Darf ich vorstellen, gestatten Phytophthora Empty Darf ich vorstellen, gestatten Phytophthora

Beitrag  Cristatahunter am Fr 24 Aug 2018, 00:14

Nach der Sommerpause zu früh und zu viel gegossen.

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Ein Kakteenhändler sagt dem der schwarze Tod.
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Beitrag  Cristatahunter am Fr 24 Aug 2018, 16:15

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Beitrag  Litho am Fr 24 Aug 2018, 17:37

Tut mir wirklich leid, Stefan.
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Beitrag  plantsman am Fr 24 Aug 2018, 17:59

Moin Stefan,

da frage ich mich, ob es tatsächlich nötig ist, eine Sommerpause einzulegen. In meiner Sammlung bzw. der des botanischen Garten gibt es eine Sommerpause nur für die winterwachsenden Zwiebelpflanzen. Alles andere wird durchkultiviert und wir haben keine Ausfälle durch etwaige Pilze.
Das ist ein Echinopsis, oder?

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Beitrag  Papillon am Fr 24 Aug 2018, 21:20

Der schwarze Tod hat mich dieses Jahr auch schon heimgesucht.

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Ob das ein Phytophthora cactorum war? Auf jeden Fall zu viel gegossen.
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Beitrag  Cristatahunter am Fr 24 Aug 2018, 21:37

plantsman schrieb:Moin Stefan,

da frage ich mich, ob es tatsächlich nötig ist, eine Sommerpause einzulegen. In meiner Sammlung bzw. der des botanischen Garten gibt es eine Sommerpause nur für die winterwachsenden Zwiebelpflanzen. Alles andere wird durchkultiviert und wir haben keine Ausfälle durch etwaige Pilze.
Das ist ein Echinopsis, oder?

Nötig ist die Sommerpause nicht. Aber wenn ich sehe wie die Pflanzen danach loslegen. Macht es richtig Spass zuzuschauen.
Viele Pflanzen erleben einen erneuten Frühling. Für mich macht die Sommerpause auf jeden Fall Sinn.
Der Befall hat ja nichts mit der Sommerpause zu tun sondern mit der Nässe danach.
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Beitrag  Nopal am Fr 24 Aug 2018, 21:49

Gießen wir nicht eh viel zu oft und auch zu viel...  Rolling Eyes

Beste Grüße
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Beitrag  Nopal am Fr 24 Aug 2018, 22:01

Noch etwas zum vermutlichen  schwarzen tot.
Ich hatte verschiedene Sämlinge in einem Topf zusammen stehen, eine Art davon wurde vom vermutlichen schwarzen tot befallen wodurch innerhalb eines Sommers letztendlich alle Pflanzen gestorben sind.
Oft habe ich gelesen das die Erde infiziert ist und man alles penibel Säubern sollte.
Nun die anderen Sämlinge im selben Topf in der selben Erde leben noch immer.

Ähnliches an einer Opuntia, jeden Winter unter nassen und kalten Bedingungen bekommt diese hässliche schwarze Flecken, steht sie aber trocken und kalt treten diese Flecken nicht auf.


Fazit, diese für Kakteen gefährlichen Pilze mögen es nass und kalt, befallen dann aber nur Pflanzen die mit diesen Bedingungen nicht zurecht kommen oder geschwächt sind.

Beste Grüße
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Beitrag  plantsman am Sa 25 Aug 2018, 00:12

Moin,

Cristatahunter schrieb:Der Befall hat ja nichts mit der Sommerpause zu tun sondern mit der Nässe danach.
könnte es aber eventuell sein, dass durch die Sommerpause zu viele Feinwurzeln aufgrund von Trockenheit absterben und diese dann, wenn man wieder giesst, vom Phytophthora natürlich liebend gern als Eintrittspforte in den Pflanzenkörper genutzt wird? Wäre es nicht sinnvoll, diese Wurzeln am Leben zu lassen, also keine sommerliche Trockenphase einzuschieben?
Derzeit steht unsere Rebutia-Sammlung, die ja auch gerne von vielen Liebhabern im Sommer etwas trockener gehalten werden, bei uns ungeschützt im Freien und wöchentlich wird der Schwenkregner aufgestellt, der dann für mindestens 15 Minuten läuft. Die Pflanzen incl. Substrat sind danach also sehr feucht. Zusätzlich wird auch noch, je nach Witterung, einmal die Woche von Hand gegossen. Ausfälle = 0. Der Vorteil, die Feinwurzeln bleiben am Leben und können die Pflanze mit Wasser versorgen. Das Wurzelwerk ist sogar sehr intensiv ausgebildet und wächst stark aus dem Abzugsloch heraus. Da wir ein fast mineralisches Substrat und hauptsächlich Tontöpfe für die ausgeräumten Pflanzen nutzen, kann das Substrat aber natürlich relativ leicht abtrocknen.

Cristatahunter schrieb:Aber wenn ich sehe wie die Pflanzen danach loslegen. Macht es richtig Spass zuzuschauen. Viele Pflanzen erleben einen erneuten Frühling.
Dann würde ich behaupten, dass unsere Pflanzen einen dauerhaften Frühling erleben Wink . Die Pflanzen sehen durchgehend frisch aus und die Bedornung, die ja durch das pausenlose Wachstum ebenfalls ausgebildet wird, entwickelt sich gerade ziemlich beeindruckend, vor allem bei den Ex-Lobivia.

Nopal schrieb:Fazit, diese für Kakteen gefährlichen Pilze mögen es nass und kalt, befallen dann aber nur Pflanzen die mit diesen Bedingungen nicht zurecht kommen oder geschwächt sind.
Bei Phytophtora ist es tatsächlich anders, er wird gefährlich bei feuchter Wärme, vor allem wenn der Wurzelbereich im Topf sich bei Sonneneinstrahlung stärker aufwärmt. Wobei ich zugebe, das sich diese Erfahrung auf den Typ bezieht, der bevorzugt Gehölze befällt.
Es gibt auf jeden Fall noch ein paar andere bodenbürtige Pilzgattungen wie Fusarium und Pythium und vielleicht noch mehr, die ähnliche Schadbilder hervorrufen und bei denen die Diagnose nur im Labor möglich ist. Deshalb kann man leider nicht pauschal sagen, dass nasse Kälte derartiges verursacht. Die Sachlage ist doch etwas komplexer.

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Beitrag  Cristatahunter am Sa 25 Aug 2018, 11:22

Im Unterschied zu der Freilandkultur wie du (Plantsman) sie beschreibst leben meine Pflanzen in hoher Stückzehl in einem Folientunnel bei Höchsttemperaturen von 45-50°C ich kann die Höchsttemperaturen etwas Variieren in dem ich die Pflanzen am Boden auf den Tischen oder noch höher halte. Würde ich keine Sommerruhe einhalten so müsste ich Schubkarrenweise tote Kakteen herausbeförden. In dieser Sommerruhe verzichte ich auf durchdringendes Giessen. Ich sprühe aber während der Abendstunden mit der Orchideendüse um eine Nachtabsenkung zu erreichen und den Spinnmilben entgegen zu wirken.
Wie ich schon bemerkt habe, habe ich zu früh und zu stark gegossen. Ich habe nicht mehr mit Tagestemperturen über 33°C im Freiland gerechnet. Die Meteorologen hatten abkühlung vorausgesagt. Es wurde aber noch einige Tage hintereinander 40-50°C im Tunnel. Ich habe die Fotos von Phytophthora nicht eingestellt um Ratschläge zu bekommen sondern um unseren Mitgliedern zu zeigen wie so ein Befall aussieht. Für die gut gemeinten Ratschläge bedanke ich mich sehr aber ich denke ich weiss was ich tue. Wenn es jetzt in der Echinopsis Hybridenzucht ein paar Pflänzchen dahingerafft hat, ist das nicht weiter schlimm denn ich konnte sofort reagieren und konnte schlimmeres verhindern. Ich hake das unter natürlicher Selektion ab und muss dann im Herbst weniger einwintern. Dafür habe ich wieder neue Erkenntnisse über das Microclima in meinem Folientunnel gewonnen.
Alle Schädigungen habe ich an der Ostseite des Folientunnels festgestellt. Es sind ausschliesslich Südamerikaner betroffen gewesen. Das Folientunnel hat ein eigenes Wetter mit unterschiedlichen Zonen und ich lerne es erst richtig kennen.
Nächstes Jahr werde ich wieder Änderungen vornehmen, wo ich was platziere.
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