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Pflanzenschutzmittel

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Pflanzenschutz bei Kakteen und anderen Sukkulenten

Beitrag  cool-oma-renate am Fr 12 Feb 2010, 17:09

Es ist ja noch eine anregende Diskussion geworden, den Hinweis mit der
Spiritus/Wasser/Spüli-Mischung merke ich mir, ich habe das mit dem "Öl bepinseln" unlängst an drei Echinopsen praktiziert (Wolllausbefall) und werde sie beobachten.
Gruß renate
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Re: Pflanzenschutzmittel

Beitrag  Kevin am Fr 12 Feb 2010, 17:50

Kevin schrieb:
cool-oma-renate schrieb:allerseits einen guten Abend, ich habe mal diesen Thread gewählt, um zu erfahren, hat
schon mal jemand versucht, Woll-Läuse mit Bepinselung von Speiseöl zu bekämpfen ?
gruß renate


ich hab das erst letzte woche gemacht. allerding bei orchideen. der erfolgt bleibt abzuwarten aber theoretisch düfte es funktionieren denn die läuse können dann nicht mehr atmen. nach erfolgreicher behandlung kann man die pflanzen ja wieder mit einer seifenlösung vom öl befreien.

gruß kevin

so ich hab übrigens mal nachgeschaut durch das öl sind ein paar wenige aber groe exemplare aus ihrem versteck gekommen...nun sind sie eliminiert

ansonsten sehen sie nun wieder echt gut aus

also eine nachkontrolle ist wichtig !

gruß kevin
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Pflanzenschutzmittel

Beitrag  Markus_1977 am Do 13 Sep 2018, 15:08

Hallo zusammen!

Die Vorbereitungen zur Winterruhe sind ja schon voll im Gange und es ist wohl nur mehr eine Frage der Zeit bis unsere Schätze ins Winterquartier einziehen.
Meine Frage, verwendet ihr vor der Winterruhe, auch wenn keine Schädlinge ersichtlich sind trotzdem vorbeugend ein Pflanzenschutzmittel und wenn ja welches?

Vielen Dank vorab.

mfg Markus
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Re: Pflanzenschutzmittel

Beitrag  Shamrock am Fr 14 Sep 2018, 00:24

Markus, die Thematik wurde hier schon gefühlte 738 mal durchgekaut. Nutz mal die foreninterne Suchfunktion zu den jeweiligen Schädlingen... Beispielsweise sowas hier: https://www.kakteenforum.com/t16552-wolllause?highlight=wolll%C3%A4use
Irgendwelche Chemikalien draufknallen, ohne das überhaupt ein Schädlingsbefall vorhanden ist, ist völlig unverantwortlich! Damit züchtest nur du im Zweifelsfall nur wunderbare Resistenzen, für welche sich deine Mitmenschen im Bedarfsfall bedanken können. Wenn du natürlich Biene und Co. ausrotten willst oder Arbeitsplätze bei Bayer sichern willst, dann nur zu. Wink

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Re: Pflanzenschutzmittel

Beitrag  nordlicht am Fr 14 Sep 2018, 00:42

Moin Markus,

weil meine Kakteen den ganzen Sommer über im Freien stehen, werden sie im Spätsommer mit Neudeumück gegossen,....sonst nehmen die Trauermücken bzw. die Larven überhand und schaden insbesondere den jungen Kakteen,....ist aber ein biologisches "Kampfmittel".

Sonst gibt's nur Kampfmitteleinsatz bei Schädlingsbefall,.....ich bin meinem Geld ja nicht böse lol!

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Re: Pflanzenschutzmittel

Beitrag  Shamrock am Fr 14 Sep 2018, 01:00

Günter, im mineralischen Substrat, welches regelmäßig mal furztrocken wird (und dieses Jahr sicher auch länger mal blieb), fühlen sich doch keine Trauerfliegenlarven wohl. Normalerweise sollten die das nicht lang überleben und deren Mütter bevorzugen ja deshalb auch humose Erde.

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Re: Pflanzenschutzmittel

Beitrag  nordlicht am Fr 14 Sep 2018, 01:25

Matthias,

ich pflege auch einige Arten, die mit einem nennenswerten Anteil Humus im Substrat besser gedeihen. Dabei sind auch etwa 150 Sämlinge,.....ich habe schon nennenswerte Ausfälle gehabt ohne Neudomück.

Bei meinen adulten Kakteen habe ich nur zwei Exemplare mit nennenswerten Wurzelschäden durch Mückenlarven gehabt, .....beide haben überlebt.

Wenn ich mit der Gießkanne über die Sämlinge gehe, dann bekommen auch die Erwachsenen mit Humusanteilen im Substrat eine Dusche ab. Alles, was in rein mineralischem Substrat steht, da hast Du recht, braucht und bekommt diese Sonderbehandlung nicht.


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Re: Pflanzenschutzmittel

Beitrag  Dropselmops am Fr 14 Sep 2018, 07:16

Ich fange auch grad an, für die Winterruhe vorzubereuten. An einigen Evhinopsen hab ich vereinzelte Wolläuse gesehen. Deswegen kriegen alle befallenen Pflanzen mehrfache Spruzit-Duschen. Das ist zumindest nicht ganz so böse und macht die Viecher zuverlässig kaputt.
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Re: Pflanzenschutzmittel

Beitrag  feldwiesel am Fr 14 Sep 2018, 08:57

sensei66 schrieb: ... es gibt keine Linsenwirkung, weder bei Öl noch bei Wasser. Wenn man sich die Form eines Tropfens ansieht, würde der Brennpunkt irgendwo hinter der Pflanze liegen.

Hallo Stefan,
zwei Einwände:
1. Der Fokus hängt auch von der Oberflächenkrümmung, also dem Radius des Tropfens ab, ohne dass ich jetzt auf Anhieb den Fokus eines bspw. 2mm großen Tropfens berechnen könnte.
2. Ich habe mitunter Verbrennungsschäden auch ohne Wassertropfen, also bei normalem Lichteinfall. Bei starkem Sonnenschein kann der Punkt, ab dem die Konzentration des Sonnenlichts das Gewebe schädigt, demnach definitiv vor dem Fokus erreicht werden.
3. Ich bin überzeugt, dass vereinzelte(!) punktuelle Verbrennungen bei meinen Lithops durch Wassertropfen verursacht wurden, wobei die auch ohne mitunter hops gehen ... Rolling Eyes . Gerade bei Lithops, aufgrund ihres besonderen Aufbaus, gelangt das Licht bis "mitten hinein" und die gewölbte Oberfläche dürfte einen zusätzlichen Linseneffekt erzeugen (müsste ich mal nachlesen). An der - transparenten - konvexen Oberfläche der Pflanze sollte übrigens aufgrund des unterschiedlichen Brechungsindexes das Licht nochmals gebrochen werden, der Fokus also näher zur Linse (Wassertropfen) wandern oder? 

Gruß


Zuletzt von feldwiesel am Fr 14 Sep 2018, 14:32 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Pflanzenschutzmittel

Beitrag  papamatzi am Fr 14 Sep 2018, 13:42

Hallo Markus,

Ein emotionales Thema, wie man auch zuletzt im letztes Gießen-Thread erleben konnte...

Da hier im Forum zuletzt recht kräftig gegen Schädlingsbekämpfungsmittel argumentiert wird, wird sich wohl kaum noch jemand trauen, sich zu outen, dass er es dennoch macht.

Natürlich darf man keines Falls diese Mittel verharmlosen  Exclamation und muss sich sehr bewusst sein, ob und wann man ein solches Mittel einsetzt. Ein einfaches "ich mach das mal, zur Sicherheit" ist wirklich unverantwortlich, da gebe ich Matthias (Shamrock) und den anderen Recht.

Und wenn man gesunde, fitte Pflanzen hat und sie so kühl wie irgend möglich, je nachdem, was sie aushalten, überwintern kann, dann wird es auch keinen massiven Schädlingsbefall geben. Also auch kein Grund, mit irgendwelchen Mittelchen vorzubeugen.
Denn wenn es kalt ist, vermehren sich die Schädlinge nicht oder kaum. Und im Frühjahr wird die Pflanze wieder selbst mit ihnen fertig oder bekommt Hilfe von anderem Getier.

Wenn aber die Winterbedingungen zu warm sind, gibt das den Schädlingen perfekte Bedingungen. Die Pflanzen sind im Ruhezustand und können sich kaum wehren, alles ist trocken, auch die Luft, keine Feinde, und warm genug zum Kuscheln. Dazu kommt, dass die Pflanzen oft dicht beieinander und kaum zugänglich untergebracht sind, so dass man einen Befall erst im Frühjahr bemerkt. Und selbst wenn man ihn bemerkt, ist nur eine oberflächliche Bekämpfung möglich, da systemische Mittel nicht funktionieren.

Und wenn man schon mehrfach des Winters schweren Spinnmilben- oder Schmier/Wurzellausbefall hatte, denkt man schon über eine vorbeugende Behandlung nach...

Shamrock schrieb:Damit züchtest nur du im Zweifelsfall nur wunderbare Resistenzen
Matthias, verzeih dass ich dieses Argument nicht so stehen lassen mag. Smile Wenn keine Schädlinge da sind, kann man nur schwer Resistenzen (resistente Tiere) züchten. Wink
Um aber bei "leichtem" Befall resistente Überlebende auch noch zu erwischen, sollte man die ohnehin nötigen Wiederholungen (gegen später Schlüpfende) dann mit einem Mittel aus der anderen Wirkstoffgruppe durchführen. Damit sind Resistenzbildungen ziemlich unwahrscheinlich.

Nichtsdestotrotz, eine vorbeugende Behandlung ohne wirkliche Notwendigkeit (Befall oder mehrfach schlechte Erfahrungen), würde ich auch nicht machen.
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