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Werner Reppenhagen und seine Mammillarien

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Werner Reppenhagen und seine Mammillarien Empty Werner Reppenhagen und seine Mammillarien

Beitrag  Klaus aus Leingarten Fr 05 Okt 2018, 06:50

Liebe nostalgischen Mammillarien-Freunde,

ich bin gerade dabei, die beiden Bände der Monographie
von W e r n e r R e p p e n h a g e n :
" Die Gattung Mammillaria " (1991 / 1992)
durchzuarbeiten.
Wer gläubig ist, weiß wer Gott ist ---
und wer sich intensiv mit Mammillarien beschäftigt,
weiß, wer Werner Reppenhagen ist bzw. leider war.

Er ist das Urgestein der Mammillarien-Forschung.
In seiner Gärtnerei im österreichischen St.Veit an der Glan
befindet sich noch heute seine fast vollständige
Mammillarien-Sammlung mit ca. 450 Spezien und Arten.

Reppenhagen war ein Feldgänger, der die Kakteen am Standort
mit dem Herzen und mit den Augen erforschte, und nicht
mit dem Elektronenmicroskop im Labor.
Bei über 30 Mexiko-Reisen summierte sich die ungefähre
Aufenthaltsdauer in Mexiko auf ca. 6 Jahre.

Seine zweibändige Monographie mit der umfangreich gegliederten
Systematik und der ausführlichen Beschreibung von 314 Spezien.
ist ein weltweit anerkanntes Standardwerk der Kakteenkunde.

Und beim studieren dieser Systematik kam mir der Gedanke,
ob sich nicht eine kleine Gruppe von nostalgischen Mammillarien-Freunden
finden läßt, denen die entwicklungsgeschichtliche Evolutionslehre
der Mammillarien nicht so wichtig ist, sondern die sich an das Lebenswerk
eines großen Feldforschers halten wollen und dieses möglicherweise
in einer kleinen Arbeitsgruppe diskutieren und nachvollziehen möchten.

Mit diesen Beitrag möchte ich noch keine Diskussion auslösen, sondern
lediglich feststellen, ob es interessierte Mammillarienfreunde gibt, die in
einem Team gemeinsam daran arbeiten eine " REPRODUKTION " dieses
Werkes eines großen Forschers, Liebhabers und Menschen REPPENHAGEN
zu erarbeiten.
Im Klartext heißt das, nach der gegebenen Systematik von Reppenhagen
eine möglichst vollständige Sammlung von Mammillarien aufzubauen,
ohne schon vorhandene oder noch kommende Umgliederungen zu berücksichtigen.

Also eine Art "Museum mit Reproduktionen" wo gezeigt wird , wie es einmal war.
Dies kann einer alleine nicht schaffen. Dazu wird ein begeisterungsfähiges Team benötigt
Eine große Hilfe dabei ist die immer noch bestehende Kakteengärtnerei
von Werner Reppenhagen in St. Veit, die von einen fachkundigen Nachfolger
weiter gehegt und gepflegt wird, und wo noch die vollständige Reppenhagen'sche
Sammlung von Mammillarien vorhanden ist.

Und jetzt bin ich sehr gespannt, ob sich einige Interessenten dazu finden.

Liebe Grüße
Klaus aus Leingarten
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Werner Reppenhagen und seine Mammillarien Empty Re: Werner Reppenhagen und seine Mammillarien

Beitrag  woltertenhoeve So 07 Okt 2018, 19:31

Der Arbeitskreis für Mammillarienfreunde enthalt mehrere Mitglieder die sich mit die Reppenhagen Nummern befasst haben/damit befasst sind. Vor allem Thomas Linzen hat sich damit beschäftigt und er hat dazu viele Reisen nach Mexiko gemacht. In die Hefte des AfM's hat er darüber geschrieben und die Loseblattsammlung (LBS) des AfM's enthalt zusätzliche Informationen. Besitzt Du schon diese LBS?
Wie steht es mit die Reppenhagen Sammlung in St. Veit? Hast Du vielleicht Bilder von ein Besuch an diese Sammlung? Der letzte Bericht den ich habe (von einige Jahre her) war nich so ganz positiv.

Wolter ten Hoeve, Niederlande.
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Werner Reppenhagen und seine Mammillarien Empty Werner Reppenhagen und seine Mammillarien

Beitrag  Klaus aus Leingarten Mo 08 Okt 2018, 08:03

Hallo Wolter,

danke für Deinen Beitrag.
Ich habe Dir eine PM geschickt.

Grüßle
Klaus aus Leingarten
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Werner Reppenhagen und seine Mammillarien Empty Re: Werner Reppenhagen und seine Mammillarien

Beitrag  turbini1 Mi 10 Okt 2018, 09:47

Hallo Klaus,

irgendwie bewundere ich deinen Enthusiasmus. Wieder findest du ein Ziel an dem wirkliche Kenner bereits vor Jahren gescheitert sind und stürzt dich als „greenhorn“ mitten ins Getümmel in der Hoffnung von arbeitsfreudigen Mitstreitern aufgefangen zu werden.

Aus mehreren Besuchen bei Reppenhagen persönlich kenne ich den Umfang der ursprünglichen Sammlung, die übrigens in St. Veit wohl schon lange nur noch rudimentär vorhanden ist, und frage mich z.B. wer soll diesen Platz haben „eine kleine Gruppe nostalgischer Mammillarien-Freunde“ sicher nicht.

Um dich nicht ganz im Regen stehen zu lassen hier ein Tip: Frage doch einmal bei der Pflanzensammlung des AfM, im Botanischen Garten der Martin Luther Universität in Halle nach wie weit dein Traum dort möglicherweise bereits in Erfüllung gegangen ist.

Wenn dir auch dort nicht geholfen werden kann, kauf dir eine Mammillaria reppenhagenii, gebe ihr einen schönen Platz auf der Fensterbank und halte sie in Ehren.

Gruß
Stefan
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Werner Reppenhagen und seine Mammillarien Empty Re: Werner Reppenhagen und seine Mammillarien

Beitrag  Klaus aus Leingarten Mi 10 Okt 2018, 10:55

Mein lieber Stefan,
Dein Beitrag hat mich nachdenklich gemacht.
Und zwar nachdenklich über drei Arten von Menschen:

da gibt es die sachlich nüchtern und logisch denkenden Menschen,
die Möglichkeiten ausloten, was spricht dafür und was spricht dagegen
und danach ihre Entscheidungen treffen, wobei sie Risiken nur im
begrenzten Rahmen akzeptieren. Meistens haben diese Menschen Erfolg.
Von den ihnen entgangenen Lösungen merken sie ja nichts.
Diese Art zu leben ist mir zu langweilig. Ich gehe sehr gerne Risiken ein,
und wenn ich keinen Erfolg hatte, habe ich wenigstens neue Erfahrungen
sammeln können.
Ich gehöre also zu der 2. Art von Menschen, die grundsätzlich positiv denken
und eine Idee ohne langes Überlegen spontan verfolgen.
"Man weiß nie was man kann, bevor man es versucht !"

Die Menschen der 3. Art sind genau das Gegenteil von mir, sie denken
grundsätzlich negativ und führen alle möglichen Bedenken an, warum das
nicht klappen kann. Dadurch haben sie nur selten Erfolge.
Ich nenne sie einmal die "JA - ABER-Menschen."

In meinem 60 jährigen Berufsleben habe ich eigentlich von den oben genannten
Menschen immer nur zwei Antworten auf meine Vorschläge bekommen :
1. "Das geht bei uns nicht !" --- meine Antwort darauf : "Haben sie es schon einmal versucht ???"

2. "seit über 20 Jahre machen wir das so !" --- meine Antwort darauf : " man kann auch 20 Jahre lang
etwas falsch machen, ohne zu wissen, dass es anders besser geht "

Verzeih mir mein Philosophieren, aber ich habe immer wieder festgestellt, dass ich mit meiner
Einstellung ein wunderbar positives Leben geführt habe und auch weiter führen werde.
Und die wenigen Reinfälle haben den Schatz meiner Erfahrungen erweitert.

In diesem Sinne
liebe Grüße
Klaus aus Leingarten
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