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Stapelia Steckling überwintern

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Stapelia Steckling überwintern - Seite 2 Empty Re: Stapelia Steckling überwintern

Beitrag  Trude Mo 29 Okt 2018, 21:40

Ich gehe nur davon aus das der Steckling bewurzelt ist, genau wissen tue ich es nicht. Daher hatte ich auch überlegt ihn erst noch etwas weiter an den Wurzeln arbeiten zu lassen und ihn dann später eventuell kälter zu stellen. Was es für eine Stapelia ist weiß ich ja auch nicht...
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Beitrag  Avicularia Mo 29 Okt 2018, 21:47

4 Wochen ist eigentlich nicht viel, wobei aber eine Stapelie in der Zeit vermutlich schon erste Wurzeln gebildet hat. Ich bring dich jetzt nur durcheinander wenn ich dir meine Meinung schreibe. Es waren sich ja bisher alle ziemlich einig. Aber ich würde ihn noch eine Weile warm stellen. Selbst wenn sie dadurch etwas vergeilen würde wäre das bei einer Stapelie nicht so schlimm wie bei einem Kaktus. Zur Not könnte man später den dünnen Trieb auch entfernen. Oder eben dann reagieren wenns passiert. Aber ein bisschen mehr Zeit zur Wurzelbildung täte ihr vermutlich gut. Die meisten Stapelien sind aber so robust, dass sie vermutlich beides überleben wird.
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Beitrag  Trude Mo 29 Okt 2018, 21:53

Nein, du bringst mich nicht durcheinander. Ich freue mich mehrere Ansichten zu hören und kann dann für mich entscheiden wie ich es handhabe. So ist es dann wenigstens auf meinem Mist gewachsen wenn es nicht klappt. Vom Gefühl her würde ich auch noch warten wie sich der Steckling entwickelt und dann vielleicht später kühler stellen.
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Beitrag  Shamrock Mo 29 Okt 2018, 22:03

Trude schrieb:Vom Gefühl her würde ich auch noch warten wie sich der Steckling entwickelt und dann vielleicht später kühler stellen.
Auf´s eigene Bauchgefühl zu hören ist in den allermeisten Fällen auch die richtige Entscheidung. Schließlich siehst du die Pflanze und hast ihre bisherige Entwicklung auch mitverfolgt - und nicht wir hier. Wink

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Beitrag  ClimberWÜ Mo 29 Okt 2018, 22:15

Die von mir gepflegte Art zeigt sich unkompliziert. Ich kann auch im Wohnzimmer überwintern.
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Stapelia Steckling überwintern - Seite 2 Empty Re: Stapelia Steckling überwintern

Beitrag  M.Ramone Mo 29 Okt 2018, 23:42

Meine Stapelia lepida habe ich über zwei Jahre im Wohnzimmer kultiviert. Da ich mich zu der Zeit aber nicht um meine Pflanzen gekümmert habe, stand sie meist trocken. Aber selbst wenn ich im Winter gegossen habe, war von Vergeilung überhaupt nichts zu sehen. Wobei ich auch sagen muss, dass ich nie durchdringend gegossen habe und der Torf so trocken war, dass er kein Wasser mehr gespeichert hat. Ich habe auch ständig Ableger genommen, die ich direkt nach dem Abdrehen/ Abreissen mit in die torfige Blumenerde gesteckt habe. Nichts vorher trocknen lassen, nichts desinfiziert. Das sah alles wirklich prächtig aus und hat funktioniert.

Da du ja aber nun kürzlich erst gegossen hast, kann es gut sein, dass dein Topf nicht vernünftig trocknen wird, wenn er zu kühl gestellt wird. Der größte Feind solcher Pflanzen scheint wohl eine anhaltende Feuchtigkeit im Substrat zu sein (meine Beobachtung). Wie ich bereits schrieb, ist mir da eine Menge (überwiegend Stapelia [schinzii, leendertziae, gariepensis fallen mir spontan ein]) verrottet (Stichwort: stem rot).

Vergeilung ist bei solchen Pflanzen kein Problem. Sollte etwas vergeilen, entweder Trieb komplett entfernen und auf das Substrat legen oder einfach abknipsen. Wird die Spitze abgeknipst, regt das sogar die Bildung von neuen Trieben an.

Ich sehe in deinem Fall eigentlich nur zwei Möglichkeiten, um das Risiko der Fäule zu vermeiden.

Warm überwintern (erst gießen, falls die Pflanze sichtlich dehydriert -wenn das überhaupt passiert) oder ausbuddeln. Dann sollte sie auf trockenes Substrat gelegt und nur die Wurzel verbuddelt werden.

Letzten November habe ich einige Ableger (um die 10 Stück?!) erhalten, die ich ohne Wurzel auf dem Substrat liegen hatte. Die haben mindestens 5 Monate bei kühler Überwinterung keinen Tropfen Wasser gesehen. Eine einzige Duvalia (der Ableger war auch gerade mal 1,5-2cm groß) ist mir eingegangen. Der Rest hat das ohne Probleme weggesteckt. Ein paar haben in dieser Zeit sogar Wurzeln geschlagen.

Für die Zukunft: Du minimierst Risiken, wenn du Ableger nur auf das Substrat legst, anstatt sie einzubuddeln. Der Stamm hat unter der Erde eigentlich nichts zu suchen.
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