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Trauermücken

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Re: Trauermücken

Beitrag  Dropselmops am So 26 Nov 2017, 15:51

Danke für den Tip, Hardy. Ich denke das Buch muß früher oder später mal Einzug halten bei mir Very Happy
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Re: Trauermücken

Beitrag  Cristatahunter am So 26 Nov 2017, 17:18

Ich versuche mit regelmässigem Austrocknen der Saatkisten den Larven das Leben so schwer wie möglich zu machen.
Die Sämlinge sind nach dem Ersten Auflaufen schon so sukkulent das ihnen einige Trockenzeiten nicht schaden.
Die Trauermückenlarven brauchen aber Feuchte zum überleben. 
Die Samen brauchen nur zum Keimen viel Feuchte. Nur in der Not greife ich zu Chemie.
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Re: Trauermücken

Beitrag  RalfS am So 26 Nov 2017, 17:48

Ja, die Trauermücken. Rolling Eyes
Letzte Saison habe ich dann mit Nematoden gegengesteuert,
aber bei Larven, die schon eine gewisse Größe haben nützt das nichts mehr.
Nur die relativ kleinen werden von den Nematoden befallen.
Nach einigen Tagen/Wochen regelmäßiger Nematoden-Zufuhr waren kaum noch Mücken zu sehen.
Also habe ich die Nematoden vernachlässigt. Prompt waren die Fliegen wieder da.
Gott sei Dank hatten die Sämlinge schon eine gewisse Größe, so dass ich kaum
mehr Ausfälle hatte.
Die folgenden Aussaaten wurden bei mir im Arbeitszimmer, auf der Heizung platziert.
Keine Trauermücken mehr. Very Happy
Die Nematoden zeigten schon Wirkung im Seramis.
Man muss das Zeug aber konsequent, bei jedem Gießen verwenden.
Scheinbar können sie sich nur schwer dauerhaft auf Seramis ansiedeln.
Bei erwachsenen Pflanzen hätte ich jetzt keine Angst.
Die können das ab.

BI58 im Haus? Nee!  Bäh
Wenn man das einmal gegossen hat, stink es bei jedem folgenden Gießen wieder.
Was glaubt ihr, was meine Frau mit mir und meinen Kakteen macht? *Nudelholz*

Grüße

Ralf
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Re: Trauermücken

Beitrag  Hardy_whv am So 26 Nov 2017, 20:23

Die beste Form der Bekämpfung von Trauermücken ist deren Vermeidung  Wink

Meine Sämlinge stehen die ersten Wochen in geschlossenen Zimmergewächshäusern. Da haben Trauermücken keine Chance. Wenn dann die erste Luft an die Sämlinge soll, öffne ich die Seiten- und Dachöffnungen der Deckel, bespanne die Öffnungen aber mit Stoff von Nylonstrümpfen. Da passen die Trauermücken auch nicht durch. Wenn die Deckel dann abkommen, gieße ich mit BTI (Bacillus thuringiensis israelensis) im Gießwasser. Das vertragen die Larven nicht. Das funktioniert bei mit seit Jahren sehr zuverlässig.


Gruß,

Hardy   Cool
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Re: Trauermücken

Beitrag  nordlicht am So 26 Nov 2017, 21:09

Moin,

Ich setze seit letztem Jahr Neudomück ein, das BTI als Wirkstoff enthält, ....und es wirkt. Dabei ist zu beachten, dass die Wirkung einer Anwendung etwa 4 Wochen anhält.  Danach evtl Anwendung wiederholen.

Da alle meine Kakteen im Sommer draußen stehen, gibt es mit dem letzten Gießwasser eine BTI-Portion. Danach das Substrat trocknen lassen, dann irgendwann ab ins Winterlager. Zur Sicherheit noch Gelbtafeln im Winterlager, .......mehr geht nicht.


Zuletzt von nordlicht am So 26 Nov 2017, 22:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Trauermücken

Beitrag  chrisg am So 26 Nov 2017, 22:14

Hardy_whv schrieb:
Dropselmops schrieb:Ich hatte Trauermücken schon mal erfolgreich mit Nematoden bekämpft. Allerdings in "normaler" Blumenerde. Weiß jemand, ob das in mineralischem Substrat auch funktionieren könnte?

Selbst habe ich das noch nicht ausprobiert. Gem. Dr. Brand - "Pflanzenschutz bei Kakteen und anderen Sukkulenten" vertragen Nematoden keine Perlite-haltigen Substrate. Ob sie mit anderen offenporigen mineralischen Substraten zurecht kommen, sei nicht abschließend geklärt.

Da sich Nematoden gut in Seramis züchten lassen ist das wohl in diesem Zusammenhang unproblematisch. Ich züchte ausser Kakteen so verschiedenes an Fischfutter in Seramis.

Die bei mir sporadisch auftretenden Trauermücken sind leider sehr schlau. Sie schauen sich die Gelbtafeln an und bregreifen recht schnell warum die fetten Fruchtfliegen daran festhängen. Keine einzige Trauermücke hat hier jemals diesen Fehler begangen.

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Re: Trauermücken

Beitrag  TobyasQ am Mo 27 Nov 2017, 10:25

Trauermücken Question
Also, seitdem ich Diatomeen in meine Erde mische, nehmen die reissaus auf Nimmerwiedersehen. Bei Neuzugängen wird die Substratoberfläche eingestäubt und vorsichtig eingearbeitet. Hält auch Woll- und Wurzelläuse fern. Die Ameisen im Rasen mögen es auch nicht.
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Re: Trauermücken

Beitrag  Bimskiesel am Mo 27 Nov 2017, 12:04

Hardy_whv schrieb:...eine möglich Option wäre: Sämlinge ins Haus holen, durchdringend mit einem Insektizid gießen. Das überleben die Trauermücken nicht. Nach zwei, drei Wochen sollte das Substrat wieder durchgetrocknet sein, dann können die Sämlinge wieder ins Gewächshaus...

Glücklicherweise sind die Sämlinge nicht betroffen. Die Quelle des Übels befindet sich in der Gymnocalycium-Schale und einigen wenigen anderen Töpfen, die wohl noch recht feucht waren. Mittlerweile scheinen sie so gut wie abgetrocknet zu sein. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das Substrat schneller trocken wird (oder schon ist), als die Larven an Wurzeln etc. fressen können. Dann wäre Ruhe im Karton.

Danke für Tipps und Ratschläge
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Re: Trauermücken

Beitrag  Hardy_whv am Mo 27 Nov 2017, 18:01

chrisg schrieb:
Hardy_whv schrieb:
Dropselmops schrieb:Ich hatte Trauermücken schon mal erfolgreich mit Nematoden bekämpft. Allerdings in "normaler" Blumenerde. Weiß jemand, ob das in mineralischem Substrat auch funktionieren könnte?

Selbst habe ich das noch nicht ausprobiert. Gem. Dr. Brand - "Pflanzenschutz bei Kakteen und anderen Sukkulenten" vertragen Nematoden keine Perlite-haltigen Substrate. Ob sie mit anderen offenporigen mineralischen Substraten zurecht kommen, sei nicht abschließend geklärt.

Da sich Nematoden gut in Seramis züchten lassen ist das wohl in diesem Zusammenhang unproblematisch. Ich züchte ausser Kakteen so verschiedenes an Fischfutter in Seramis.


So pauschal ist die Frage wohl nicht zu beantworten. Es gibt 20.000 Arten Nematoden, die kleinsten Bruchteile eines Millimeters groß, die größten mehrere Meter lang. Auch haben sie sehr unterschiedliche Lebensweisen. Aber nur eine Art wird für die Bekämpfung von Trauermücken verwendet: Steinernema feltiae. Konkret wäre die Frage zu beantworten, wie diese Art mit mineralischen Substraten zurecht kommt. Und wenn die Frage so klar wäre, würde sie in geschilderter Literatur kaum als ungeklärt dargestellt werden. Oder hast du konkrete Erkenntnisse zu Steinernema feltiae?


Gruß,

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Re: Trauermücken

Beitrag  chrisg am Mo 27 Nov 2017, 20:27

Hardy,

Ist doch klar das ich keine 20.000 verschiedene Arten gezüchtet habe. Davon war ja hier nicht die Rede. Zu Steinernema feltiae kann ich nur sagen, das sie sich an in allen Substraten wachsenden Pflanzen in einem kommerziellen Gewächshaus vorkommend, gut bedient haben. Wir hatten früher ein Familienunternehmen wo wir ökologische Sachen ausprobierten. So viel ich weiss, wird diese Art in einem offenporigen Schaumstoff + Nahrungsbrei herangezüchtet. Das könnte aber bei den Anbietern unterschiedlich sein, das weiss ich nicht.

Das mit der Diatomaceenerde kontra Trauermücken und Wurzelläuse finde ich interessant. Ich verwende gerne Seramis und andere Produkte die daraus bestehen, das heisst diese sind ja gebrannt. Man kann aber aus dem Spülwasser ein Blatlausmittelchen zaubern und damit befallene Pflanzen besprühen. Das diese Kieselpartikel auch gegen Trauermücken(-larven) wirken habe ich nicht gewusst. In der Hydrokulturabteilung (meist Seramis oder Katzenstreu/gebrannten Moler) sind die Trauermücken kaum anzutreffen. Das könnte ja die Erklärung dafür sein. Allerdings habe ich auch sonst kaum Probleme damit.

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